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Nacarra

Ausgedient aufgrund einer Verletzung

Ein Name wie eine weiche Opernmelodie – Nacarra. Warum ist der rote Vorhang auf seiner Bühne gefallen? Was hat dieses schöne Pferd nicht richtiggemacht?

Nacarra kann nun sein Leben auf Gut Aiderbichl Deggendorf genießen

Nacarra ist ca. 14 Jahre alt und sollte mit 13 Jahren als Reitpferd eingesetzt werden. Leider wurde beim Verkauf Nacarras verschwiegen, dass er eine vernarbte Fraktur hatte. Aufgrund dieser alten Verletzung war es unmöglich, Nacarra zu reiten. Für die Vorbesitzerin war die Entscheidung zur Abgabe Nacarras keine leichtfertige Entscheidung. Doch sie wollte ihn gerne reiten, das konnte er ihr aber leider nicht erfüllen. Doch wohin mit einem 13-jährigen Pferd, das nicht mehr geritten werden kann? Verzweifelt suchte die Besitzerin nach einem Platz für Nacarra und hatte zwischenzeitlich schon das Schlimmste befürchtet…

Das Herz war schwer, trotzdem musste Nacarra gehen

Von Tag zu Tag schwand die Hoffnung einen Platz zu finden, doch dann ganz plötzlich erhielt die Vorbesitzerin den hoffnungsvollen Anruf von Gut Aiderbichl. Es gab eine freie Pferdebox auf Gut Aiderbichl Deggendorf, wo Nacarra von nun an seinen Lebensabend verbringen darf und wo niemand mehr nach seiner Verletzung fragt.

Zahlreiche Pferde, die auf den Aiderbichler Tiergnadenhöfen leben, haben Verletzungen oder Lähmungen. Aufgrund tierliebender Menschen blieb der Transport zum Pferdeschlachter Gott sei Dank erspart, und uns wird jedes Mal aufs Neue ganz warm ums Herz, wenn wir ihnen dabei zusehen, wie sie sich bewegen und einfach glücklich sind. Sehr frei, manchmal ein wenig zaghaft aber voller Lebensfreude.
Immer wieder werden wir auch gefragt, warum wir die geretteten Pferde, Ponys und Esel nicht reiten. Die Antwort ist ganz einfach: Alle Pferde, die auf unseren Gnadenhöfen leben, haben Verletzungen erlitten und genießen es einfach Pferd sein zu dürfen, ohne Zwang oder Druck.

Nacarra ist sehr gutmütig und zurückhaltend

Nacarra lässt in der Herde den anderen Pferden den Vortritt

Generell gelten Pferde, die eine Verletzung haben, als rangniedriger und zwar egal, ob es sich um eine alte oder neue Verletzung handelt. Die Natur hat auf alles eine Antwort, auch in diesem Fall. Nacarra ist nicht schüchtern, sondern der alte Knochenbruch macht ihn unter seinen Artgenossen von Natur aus rangniedriger. Daher hält sich Nacarra in der Herde immer zurück und lässt den anderen Pferden den Vortritt. Liebevoll könnte man sagen, er ist ein wahrer Gentleman.

Eine Fraktur bedeutet für Pferde nicht gleich den Tod. Je nach Art des Bruches kann man heutzutage therapieren. In den guten alten Zeiten, als Pferde reine Nutztiere waren, sah die Sache allerdings etwas anders aus. Eine kostspielige Therapie hätte sich finanziell nicht gelohnt, daher hat man die Pferde früher mittels Schuss erlöst. Hier stellt sich die Frage: „Kein Nutzen, also weg?“. Wir lassen diese Frage einfach mal so im Raum stehen…

Nacarra blieb dies alles zum Glück erspart. Er darf trotz seines gebrochenen Beins glücklich sein und genießt das Leben mit seinen Artgenossen in Deggendorf. Kommen Sie ihn doch einmal besuchen und lernen Sie ihn und seine Freunde persönlich kennen. Nacarra ist übrigens auch noch auf der Suche nach Paten und würde sich sehr freuen, wenn Sie ihn mit einer Patenschaft unterstützen. Vielen Dank, bleiben Sie gesund.

Werden Sie symbolisch Pate von Nacarra und damit ein echter Aiderbichler!

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