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Neues Zuhause für 8 Russen-Rex-Kaninchen

Hurra, wir leben noch!

Keine Tierart wird so oft liebevoll aufgenommen und dann wieder verstoßen wie Kaninchen. Denn fälschlicherweise wird angenommen, dass es sich bei ihnen um besonders zahme und anschmiegsame Haustiere handelt. Doch in Wirklichkeit möchten Kaninchen am liebsten in Ruhe gelassen werden und unter sich bleiben. Außerdem ist die Haltung der dämmerungsaktiven Tiere nicht ganz so einfach, wie es oft scheint. Kaninchen sind Pflanzenfresser, die die meiste Zeit des Tages mit dem Zermahlen von faserreicher Nahrung wie Gras, Heu und Kräutern verbringen. So wird auch das Wachstum ihrer Zähne „in Schach“ gehalten. Wussten Sie, dass die Zähne eines Kaninchens pro Monat ca. 1 cm wachsen - und das lebenslang – also bis zu 10 Jahre lang?

Denkt man darüber nach verwundert es kaum, dass unzählige Kaninchen ein trauriges Dasein fristen, wenn die erste Euphorie ihrer Besitzer nachlässt. Doch was dann? Ein ausgewachsenes Kaninchen findet kaum einen Platz. In Tierheimen warten viele darauf, adoptiert zu werden, aber das Angebot an Jungtieren ist einfach zu groß. So kommt es, dass den Langohren dann nicht selten die Schlachtung bevorsteht. So wäre es auch unserer 8-köpfigen Kaninchenfamilie ergangen, wenn wir sie nicht unter unseren Schutz gestellt hätten. Sie sollten ins Gulasch!

Ein Mann fragte vor einiger Zeit bei unserer Gutsverwalterin Maria Kaindl an, ob wir ihm einige seiner Kaninchen abnehmen könnten. Die Kaninchenmutter hatte Nachwuchs bekommen und es fanden sich keine Interessenten für die Tiere. Nach Rücksprache mit Geschäftsführer Dieter Ehrengruber sagten wir zu, ihm und den Tieren zu helfen. Die Zeit verging und wir hörten nichts mehr von dem Kaninchenbesitzer, bis dieser dann einige Monate später bei uns auf dem Gut stand. Er kam auf unser Hilfsangebot zurück und wollte uns nun die Kaninchen bringen. Wir waren davon ausgegangen, dass es sich um zwei oder drei kleine Langohren handelt, die wir problemlos in unsere Kaninchenfamilie hätten integrieren können. So staunten wir nicht schlecht, als dann acht ausgewachsene Russen-Rexe, die bis zu 4,5 Kilogramm schwer werden können, bei uns ankamen. Der Mann setzte den Langohren ein Ultimatum: Wenn wir sie jetzt nicht nehmen würden, kämen sie ins Gulasch! Diesem Schicksal konnten und wollten wir die Kaninchen nicht einfach überlassen. So wurde die Kaninchen-Großfamilie zu Aiderbichlern. 
Zuerst mussten wir Mama Mila, der leider ein Auge fehlt, und ihre sieben Kinder namens Schneewittchen, Hippi, Hunter, Sunny, Speedy, Cookie und Harro separieren. Kaninchen sind anfällig und ohne ausreichenden Impfschutz und gründliche Untersuchung konnten wir sie nicht in unsere bestehende Kaninchengruppe integrieren. Außerdem mussten sie natürlich kastriert werden, um weiteren Nachwuchs zu vermeiden.
Alle Untersuchungen und Behandlungen überstanden die glücklichen Acht mit Bravour und dürfen nun ihr Leben bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf genießen. Sie leben in tier- und artgerechten Stallungen und bekommen ihren Auslauf auf der großen Aiderbichler Kaninchenweide.


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