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Zwischen Bangen und Hoffen

Ein kleiner, großer Kämpfer namens Obelix

 

Wer den putzmunteren Welpen mit dem charmanten Silberblick heute beobachtet, ahnt nicht, an welch seidenem Faden das Leben von Obelix in seinen ersten Stunden auf dieser Welt hing. Vor allem ahnte Hundepflegerin Anita Hartner lange nichts von der Ankunft des neuen vierbeinigen Erdenbewohners. Bei Mama Conchita, die seit ihrer Rettung auf Gut Aiderbichl Maria Schmolln Zuhause ist, war von einer Trächtigkeit nämlich über Wochen nichts zu sehen oder zu erahnen. Rank und schlank sowie mit einer großen Portion an neu gewonnener Lebensfreude genoss die Hündin ihre zweite Chance in vollen Zügen. Die kleine Mischlingsdame Conchita stammt aus dem tragischen Animal Hoarding Fall, in dessen Folge Gut Aiderbichl vor einigen Wochen 68 verwahrloste Hunde und eine Katze aufnahm.

Wie alle anderen der geretteten Hunde, machte Conchita das Beste aus ihrem neuen Leben. Dazu gehören ausgedehnte Ruhe- und Kuschelphasen in sauberen und gemütlichen Hundebettchen ebenso wie Spielstunden auf den Wiesen von Maria Schmolln und spannende Waldspaziergänge. Als jedoch eines Tages die Milchdrüsen bei Conchita anschwollen wurde Anita Hartner stutzig. „Der Bauch war zwar nicht groß, aber wir haben dennoch umgehend eine Ultraschalluntersuchung durchführen lassen“, erinnert sich die Tierretterin.

Das Röntgenbild von Conchita und ihrem Baby Obelix

Nachdem diese ohne Ergebnis blieb, sollte eine Röntgenaufnahme Licht ins Dunkel bringen. Das Röntgenbild ließ keine Zweifel offen. Conchita war trächtig. Allerdings war auch auf den ersten Blick klar, dass der auf dem Bild erkennbare Welpe zu groß war, um auf natürlichem Wege zur Welt zu kommen.

Die ersten Stunden des kleinen Obelix mit seinem Mutter Conchita.

Nun hieß es warten, bis sich das kleine „Riesenbaby“, das auf dem Röntgenbild so aussah, als wäre es bereits vor seiner Geburt „in den Zaubertrank gefallen“, anschickte, um auf die Welt zu kommen. Für die Tierpfleger von Maria Schmolln bedeutete das Warten auf Obelix viele bange Stunden voller Sorgen um das Wohlergehen von Conchita und ihrem Nachwuchs. „Als es einige Tage später losging, habe ich so gegen neun Uhr abends den Tierarzt angerufen. Der war schon auf den Kaiserschnitt vorbereitet und eine Stunde später lag die Hundemama bereits in Narkose“, erzählt Anita Hartner. Als Obelix da war, habe er jedoch kaum geatmet und auch sein Herzrhythmus war stark verlangsamt. „Wir haben bis tief in die Nacht bei dem nur 100 Gramm schweren Obelix eine Mund zu Nase-Beatmung und Herzmassagen durchgeführt“, schildert sie die dramatischen Stunden zwischen Bangen und Hoffen. Gegen zwei Uhr morgens sei sie schließlich zurück nach Gut Aiderbichl Maria Schmolln gefahren. „Er hat immer noch nicht wirklich geschnauft und dann habe ich ihn mir auf den Bauch gelegt, damit er warm bleibt. Gegen vier Uhr in der Früh hat er sich schließlich zum ersten Mal bewegt.“ Also legte die Tierpflegerin den um sein Leben kämpfenden Welpen zu seiner Mutter Conchita, die ihn zunächst überhaupt nicht annehmen wollte. Die dramatischen Stunden waren damit jedoch immer noch nicht vorüber. Erst gegen sechs Uhr morgens fing der kleine, große Kämpfer endlich an zu trinken.

Heute ist bei Obelix, der seinen wohlausgewählten Namen wirklich zu Recht trägt, von dem Drama um seine Geburt und die Zeit danach, nichts mehr zu spüren. Er ist ein ganz normaler Welpe, der seine Welt mit Feuereifer erkundet, seiner Mama auch mal auf die Nerven geht und alle Zweibeiner mit seinem Silberblick um den Finger wickelt.            

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