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Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

Ostern bringt den Frühling und bedeutet einen Neuanfang

(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Ostern ist auch das Fest, an dem Kinder reich beschenkt werden. Manchmal hüpft aus dem Geschenkkarton ein kleiner Hase. Dann muss man hoffen, dass dieses Geschenk mit den Eltern abgesprochen wurde, um dem Kind die Tränen und dem Tier das „Weggeben“ zu ersparen.

Ostern erinnert uns an gefärbte Ostereier und frisch geborene Lämmer. Das Fest soll uns Menschen auch an den Frühling erinnern, der nun langsam ins Land ziehen wird, und an den Neuanfang in der Natur. Alles wird blühen, die Wiesen werden immer grüner werden und die Sonne wird wieder den ganzen Tag lang scheinen.

Das Glück ist ein Vogerl …

Wenige Wochen vor dem Osterfest erreichten uns Anrufe von Bauern, die uns baten, kleine Lämmer aufzunehmen. Die Schafmütter hatten sie verstoßen und sie nicht von der lebenserhaltenden Milch trinken lassen.
Vier kleine Lämmer hatten Glück, auf den Höfen von lieben Menschen geboren zu werden. Sie heißen Ben, Paul, Lia und Larry. Das Schicksal wollte, dass sie nicht sterben.

Unsere Tierpfleger haben jeden Tag alles gegeben, um für unsere Lämmer Tag und Nacht zu sorgen.

Ben – das kleine Lamm mit blauen, geheimnisvollen Augen

Ende Februar erblickten er und seine Schwester das Licht der Welt. Die Schafmama schleckte das Schwesterchen gleich nach der Geburt ab und die Kleine durfte trinken. Ben wurde von ihr nicht angerührt und durfte nicht trinken. Der Bauer fütterte den kleinen Ben mit der Flasche. Allerdings muss das Füttern regelmäßig und jede Stunde geschehen. Was soll man da machen? Am besten Gut Aiderbichl anrufen. Ben wurde von unseren Mitarbeitern abgeholt. Er war nicht schüchtern und schaute mit seinen geheimnisvollen blauen Augen um sich. Nun ist er doch schon ein paar Wochen alt, frisst schon selbständig Heu und freut sich auch noch auf die Milchflasche. Gleichaltrige Spielgefährten wären halt gut gewesen...

Der kleine Ben mit seinen großen Ohren.

Lia und Paul

Manchmal gehen Wünsche schnell in Erfüllung. Am nächsten Morgen kam wieder ein Anruf eines Landwirtes aus dem Salzburger Land. Paul und Lia suchten ein Zuhause. Paul war schon einen Monat alt und agil, und die Schafmama hatte ihn nicht angenommen. Der Bauer bat uns, den Paul auch mitzunehmen, damit er ein gutes Leben hat. Normalerweise werden männliche junge Lämmer zu Ostern geschlachtet und kommen als Braten auf den Tisch. Das wollte der Bauer dem Paul nicht antun.
Das kleine, zarte, schneeweiße Lämmlein Lia machte dem tierlieben Bauern große Sorgen. Die Mutter nahm es nicht an. Die kleine Lia war sehr schwach und die Chance, sie am Leben zu erhalten war 50:50. Unsere Tierpflegerinnen nahmen die Herausforderung an und wollten, alles tun, um Lias Leben zu retten. Sie war so schwach, dass sie nicht die Kraft zum Trinken hatte. Mit der Pipette wurde mühsam Milch eingeträufelt und endlich, nach Stunden, begann Lia selbständig am Nuckel zu ziehen, ein Glücksmoment für unsere Eva.

Nun ist Lia (Mitte) kräftig und kann gar nicht genug Milch kriegen.

Larry, der kleine Prinz

Und noch einmal sollte das Telefon läuten. Larry, ebenfalls ein junges Lamm, schien zu fragen „Ja, will mich vielleicht auch noch jemand?“. Er ist ein besonders Hübscher, aber wurde ebenfalls nicht von der Schafmama angenommen. Larrys Fell ist beige, er hat winzige schwarze Hufe und dunkel gefärbte Ohren. Sehr schnell hat er sich in die kleine Gruppe unserer jungen Lämmer eingefügt.

Lia war dank der Pflege und Fürsorge unserer Pflegerinnen kräftig genug geworden, um an den Osterfeiertagen mit ihren drei Freunden kurz in die Kamera zu lächeln. Sie ist gesund, kräftig und der Liebling aller geworden.

Die vier Lämmer schlafen noch viel und liegen am liebsten im dicken Heu dicht aneinander gekuschelt. Langsam werden sie nun wachsen und bald in der Gruppe der Schwarznasenschafe und der Ungarischen Zackelschafe mitlaufen.

Der süße Larry springt umher, vor Freude über sein neues Zuhause.

Meinen Freund esse ich nicht …

Lächelnde Gesichter und sanfte Worte hörte man von den Menschen, als sie die vier kleinen lebendigen Wollknäuel anschauten.
Ich denke, dass viele Menschen, die Lia, Paul, Ben und Larry zu Ostern sehen konnten, kein Lammfleisch gegessen haben. Ich hoffe, dass die Menschen diese kleinen Geschöpfe in Erinnerung behalten und in Zukunft keinen Lammbraten mehr auf ihren Teller legen werden. Danke fürs Umdenken, herzlichst, Ihre Gisela

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