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Eselin Poldi

die Mutige und Kühne

Poldi hat eine mysteriöse Lebensgeschichte. In einem rumänischen Zirkus wurde ein eigenartiger Versuch gestartet: man stellte die Eselin einem Bären gegenüber. Der Bär biss Poldi beinahe den rechten Hüftmuskel weg, drehte sich um und die Sensationsgier der Menschen war gestillt. Poldi blutete stark und hatte fürchterliche Schmerzen. Im Zuge einer Rettungsaktion kam sie mit ihrer Freundin Mitzi zu Tierfreunden nach Österreich. Hier wurde sie noch 15 Jahre als Reitesel eingesetzt.                                                

Ein frecher Blick von Leopoldine

Im wahrsten Sinne des Wortes: es bleibt einem die Spucke weg

Was muss im Menschen vorgehen, dass er sich solche Quälereien ausdenkt? Was geschieht in einem, dass man eine zarte Eselin einem riesigen Raubtier vor die Nase stellt und wartet, was geschieht? Welche Auslöser im menschlichen Gehirn lassen das zu?
Poldi, wie wir sie liebevoll rufen, kann mit ihrem Schönheitsfehler sehr gut leben.
2008 starb Mitzi vollkommen unerwartet und Poldi schrie sich tagelang die Seele aus dem Leib, weil sie ihre beste Freundin verloren hatte.
Sie lebt seit Jahren gemeinsam im Stall mit den Eselinnen Susi und Moni und ist ein ausgeglichener, glücklicher Esel geworden. „Anders sein“ ist für sie eines der schönsten Dinge im Leben und bis vor einigen Jahren war sie abends immer eine der letzten, die in den Eselstall gekommen ist. Unsere Esel werden am Morgen in den Freilauf geschickt und abends gehen sie alleine in ihren Stall zurück. Poldi ist ungefähr 40 Jahre alt und ist ein sogenannter „Futteresel“, d.h., sie bekommt Spezialfutter wegen der Zähne, wie auch viele andere ältere Esel. Mitten am Nachmittag fängt Poldi schon laut an „IAH“ zu rufen, damit man ja nicht vergisst, ihr später das Futter zu bringen.

Poldi am Catwalk der Eseldamen

Als wollte sie sagen „Ich habe zwar nur mehr den halben Esel-Popo und ich habe Mitzi, meine Freundin verloren, aber das Leben geht weiter“, schreitet sie täglich sehr stolz und kühn über den Hof.
Poldi hat ein wunderschönes Eselgesichtchen: einen ovalen Eselkopf, weich geschwungene Ohren, Stirnfransen zwischen den Ohren, die etwas rötlich gefärbt sind, ein sehr weiches, graues Gesichtsfell und eine zärtlich weiche Nase, mit einem schwarzen Herzchen auf dem Maul. Den perfekten Esel-Catwalk trainiert sie seit vielen Jahren, sie schreitet wie eine Prinzessin durch die Stallgasse und ist umgeben von einer Wolke der Zärtlichkeit und Ausgeglichenheit.
Wenn man ruft „Hallo, Poldi“, bleibt sie stehen und schaut schüchtern zurück, wer sie ruft. Dann lässt sie sich eine Rückenmassage geben und geht weiter ihres Weges.

Poldi – die Kuchendiebin

Eselinnen sind wie Prinzessinnen, immer ein wenig eigenwillig. Mit ihrer eleganten Zurückhaltung betört sie die Eselherren. Ihr Name könnte auch Ronja, die Räubersbraut heißen, denn Poldi ist geschickt im Klauen. Manchmal, wenn die Gäste nicht aufpassen, schleicht sie sich langsam an, bleibt stehen, andere Esel lenken die Gäste ab und „schnapp“ – Poldi holt sich den Kuchen vom Teller.

Unsere Poldi beim "Kuchen-Diebstahl"

Bitte unterstützen Sie uns mit einer symbolischen Patenschaft, damit wir auch weiterhin in Fällen wie diesem helfen können. Mittlerweile leben rund 6.000 gerettete Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Darunter auch viele Esel, die aus den unterschiedlichsten Lagen gerettet werden konnten und so ihren Weg zu uns gefunden haben. Vielen Dank.

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