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Dschungelstimmen aus dem Affen Refugium Gänserndorf

Lassen wir die Tiere sprechen…

Seit über 10 Jahren leben in den Häusern eines ehemaligen Safariparks in Gänserndorf viele Ex-Laboraffen. Michael Aufhauser tat im Jahr 2009 einen Pionierschritt und nahm die Affen in den Reigen der 32 Nutztierrassen seiner Gnadenhöfe auf, weil man sie einschläfern wollte…

Schmerzen und Qualen im Dienste der Menschheit

Die Affen wurden im jungen Alter aus dem Dschungel geholt und mussten einige Jahrzehnte in engen Käfigen eingesperrt leben. Es wurden Medikamente gegen die Hepatitis, Diabetes und Aids erforscht. Die Tiere hatten keine Möglichkeit zur Sozialisierung, verfielen mit der Zeit in ein immer tieferes Trauma. Nun leben sie seit knapp über zehn Jahren unter dem Schutz von Gut Aiderbichl und es geht ihnen gut. Sie fühlen sich wohl und lernen die Natur in all ihren Facetten kennen und lieben.

Was wollen sie uns erzählen?

„Das war ja was, als da so eine große, grüne Türe aufging. Niemand von uns wusste, was draußen war. Anton, weißt Du noch, du warst auch neugierig und bist mit Moritz und Xaverl ganz vorsichtig zur geöffneten Tür gegangen!“.

Anton und Moritz teilen sich eine Obst-eis-Bombe.

Ja, es war komisch. Da war es ganz hell, ein leichter Wind bließ um die Nase, wir fühlten Gras unter den Füßen und begannen einen Freudentanz. Martha ist auch gekommen, sie war traurig, hat geweint und fing dann mit uns gemeinsam einen Affentanz an!“.

„Ja. Und seht ihr. Die Pflegerinnen hier tragen seit ein paar Monaten solche Anzüge wie die Menschen damals in der Forschung. Ist das nicht komisch? Ingrid wird auch schon nachdenklich“.

Das Gut Aiderbichl Team ist seit vielen Monaten sehr vorsichtig und behutsam im Umgang mit den Affen. Sie vergessen nichts. All die Schutzanzüge, Masken, Handschuhe usw. erinnern die Tiere an die Zeit in der Forschung. Andererseits wäre es eine Katastrophe, wenn der Corona-Virus ins Gehege der Affen käme. Sie sind zu 98,8 % physisch und metabolisch so strukturiert wie der Mensch und sie sind auch vorbelastet mit Hepatitis und Diabetes.

„Bleibt mal ganz ruhig Leute. David, hab keine Angst. Die Renate und Bettina machen mit uns hier keine Forschungsarbeiten. Sie müssen sich schützen, um uns zu schützen. Wir müssen uns nicht aufregen. Bleiben wir ruhig. Sie wollen nur nicht, dass wir krank werden“.

Susi liegt ganz entspannt in ihrem Schlafnest.

„Die Buschtrommeln erzählen, dass die Menschen sich gegen die Maske wehren – Mensch, stellt euch vor, was wir lange Jahre mitmachen mussten. Da ist die Schutzmaske doch ein Klacks. Ich, Anton, wünsche mir, dass die Menschen die Maske tragen, Hände waschen und Abstand halten, damit sie uns auch wieder besuchen können. Hier darf ja aktuell aus Sicherheitsgrünen niemand herkommen. So geht das doch nicht! Ich setz mich wieder auf meinen Aussichtsbaum und werde das alles mal beobachten…“.

Die Schimpansen wollen uns zum Nachdenken bringen. Sie möchten uns sagen, dass die Maske, das Händewaschen und das Abstandhalten ein Klacks sind gegen das, was sie für uns Menschen über sich ergehen ließen. Halten wir durch, in tiefen Gedanken an unsere Schimpansen …

Mit Ihrer Hilfe, liebe Aiderbichler und Tierfreunde, können wir tagtäglich so vielen Tieren in größter Not helfen. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

Werden Sie symbolisch Pate von allen Tieren und damit ein echter Aiderbichler!

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