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Abschied von Schimmelstute Mona (40)

Wir dachten schon, wir müssten dieses Mal absagen. Da haben wir es einfach gewagt, das Schicksal des 20-jährigen Schulpferdes Bruno zu posten. Verbunden mit der inständigen Bitte, dass sich Paten für ihn melden möchten. Wenige Tage später war es wie ein Paukenschlag: Bruno darf kommen und das Schlimmste wurde ihm erspart. Er darf weiterleben und das auf Gut Aiderbichl...

Damit hatte niemand wirklich gerechnet

Gut Aiderbichl erreicht, bedingt durch seine Größe, viele gleichgesinnte Menschen. Sie haben verstanden, dass es hier nicht um eine rasche Aufnahme und dann den Verbleib im Nirwana geht. Alle Tiere, die von uns aufgenommen werden, bleiben nachvollziehbar bis ans natürliche Ende ihres Lebens bei uns.

Gruppenbild mit Dame: v.l. Michael, Paul, Pferd Bruno, Nicole und Michael sen.

Nicole hat bei dieser Rettung eine wichtige Rolle gespielt. Wie auch bei den Ex-Reitschulkollegen von Bruno, Ronja, Wengo und Harlim, die bereits unter unserem Schutz stehen. Sie ließ nicht locker und setzte sich dafür ein, dass die ihr bekannten Pferde aus der Reitschule nicht zum Schlachter müssen.

Doch ohne die spontane Hilfe der Tierfreunde, die auf unseren Hilferuf im Internet und bei Paul Kaiser in Deggendorf reagiert haben, wäre es schwierig geworden. Mit mehr als 700 geretteten Pferden hat Gut Aiderbichl ohnedies schon eine so große Verantwortung übernommen, dass wir bei Bruno zunächst zögern mussten. Als jedoch seine Zukunft finanziell abgesichert war, machten sich unsere Retter auf den Weg, um ihn abzuholen.

Nicole hat bei dieser Rettung eine wichtige Rolle gespielt. Wie auch bei den Ex-Reitschulkollegen von Bruno, Ronja, Wengo und Harlim, die bereits unter unserem Schutz stehen. Sie ließ nicht locker und setzte sich dafür ein, dass die ihr bekannten Pferde aus der Reitschule nicht zum Schlachter müssen.

Doch ohne die spontane Hilfe der Tierfreunde, die auf unseren Hilferuf im Internet und bei Paul Kaiser in Deggendorf reagiert haben, wäre es schwierig geworden. Mit mehr als 700 geretteten Pferden hat Gut Aiderbichl ohnedies schon eine so große Verantwortung übernommen, dass wir bei Bruno zunächst zögern mussten. Als jedoch seine Zukunft finanziell abgesichert war, machten sich unsere Retter auf den Weg, um ihn abzuholen.

Ohne Reitschulen gäbe es keine Reiter und viel weniger Pferde. So gesehen haben sie eine Berechtigung. Aber was sind das für Pferde, die von Reitschulen gekauft werden? Meist haben sich ihre Besitzer von ihnen abgewandt. Ein Knick in ihrer Biographie, der vielen Pferden schwer fällt.

Bruno (20) konnte wie die anderen Pferde zum Stundensatz "gemietet" werden. Wenn seine Reiter wie oben bereits gut ausgebildet waren verstand er ihre "Hilfen". Da geht es um Nuancen. Zum Beispiel die Verlagerung des Gewichtes, einen Druck durch die Beine des Reiters und vieles mehr. Wenn ein Pferd diese Signale verstanden hat und der Reiter in der Lage ist, sie zu geben, empfindet das Pferd Vertrauen.

Wenn sich aber Menschen auf den Rücken von Bruno gesetzt haben, die noch keine Erfahrung im Sattel gemacht haben, war das eine Herausforderung an seine Nerven. Wie für alle Pferde in einer Reitschule. Er musste seine Instinkte unterdrücken und die verwirrenden Kommandos erst einmal verarbeiten lernen. Aber das ist ja noch längst nicht das Schlimmste. Angehende Reiter nehmen ihre Phantasien mit in die Bahn. Die einen eifern den Sportlern nach und die anderen Cowboys. Viele wenden sich dem Reiten nach dem ersten Muskelkater wieder ab. Was bleibt ist ein schweres Leben für die Pferde.

Nur wenigen Reitschulpferden ist eine Art Pensionierung vergönnt. Meist werden sie zum Kilopreis an Händler verkauft. Ohne jemals zu einem richtigen Pferdeleben zurückgefunden zu haben. Dann werden sie gehandelt und größtenteils im fernen Ausland geschlachtet. Das Letzte, was sie noch miterleben, ist dass sie namenlos transportiert und nicht selten geschlagen werden. Wenn sie tief Luft holen am Schlachthof, dann riechen sie das Blut der anderen. Dann macht sich Angst in ihnen breit. Denn so wurden sie über Jahrmillionen ausgestattet. Bei diesem Geruch müssen sie flüchten. Aber das können sie nicht mehr. Grausamer geht es nicht...

Wir danken all den Menschen, die Bruno das erspart haben! Bitte unterstützen Sie unser Aiderbichler Pferde-Projekt. Sicherlich das größte und beste seiner Art weltweit.

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