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Schwanenliebe


Nicht gesucht, aber gefunden

Wer die beiden weißen Schönheiten in trauter Zweisamkeit sieht, ahnt zunächst nichts von der tragischen Geschichte, die sich hinter dem idyllischen Bild verbirgt. Auf den zweiten Blick lässt der leicht unsicher und behäbig wirkende Gang von Schwanendame Elvira schon die Vermutung zu, dass ihr Leben eines Tages eine tragische Wendung genommen hatte.

Jetzt erhebt sich Manfred vorsichtig, reckt seinen langen Hals und wackelt schnurstracks in Richtung kühles Nass. Zwar deutlich hinkend, aber dennoch unbeirrbar setzt er seinen Weg fort, hebt den stattlichen Schwanenkörper auf den Rand der Bademuschel, wippt kurz nach vorne, stößt sich mit seiner verbliebenen Flosse kurz ab und rutscht ins Wasser. Sogleich spreizt Manfred stolz sein Gefieder und sieht erst nach links, dann nach rechts. Fast scheint es, als würde er auf anerkennenden Beifall für die gelungene Aktion warten. Und als hätten sie es geahnt, setzen die Enten, die sich ebenfalls auf der von schattenspendenden Bäumen umsäumten Wiese auf Gut Aiderbichl Kärnten tummeln, zu einem mehrstimmigen Schnatterkonzert an.

Während Manfred immer noch sein Bad genießt, erklärt Gutsleiter Markus Leitner, dass der einbeinige Schwan wohl von einem Hund gebissen wurde und schon längere Zeit verletzt am Ufer des Bodensees gelegen haben musste, bevor er in eine Auffangstation für Wasservögel gebracht wurde. Dort begegnete er dem Schwanenmädchen Elvira. Vermutlich hatte sie einen Schlag auf den Kopf bekommen und lag über vier Tage auf einer Wiese. Eine Tierfreundin wurde auf das hilfsbedürftige Tier aufmerksam, fing es zusammen mit Freunden ein und fuhr das untergewichtige zu eben jener Auffangstation, wo Manfred liebevoll aufgepäppelt wurde. Von nun an als Schicksalsgemeinschaft zusammengeschweißt, gingen und gehen Elvira und Manfred gemeinsam durchs Leben.

Nachdem eine Auswilderung aufgrund ihrer Einschränkungen nicht mehr möglich ist, fragte Elviras Retterin bei Gut Aiderbichl an und so durfte das gefiederte Pärchen, das sich nicht gesucht, aber gefunden hatte, alsbald vom Bodensee nach Kärnten ziehen. Weil die anderen auf Gut Aiderbichl Kärnten lebenden Schwäne die beiden Neuzugänge aufgrund ihrer Handicaps nicht akzeptieren würde, leben sie tagsüber auf ihrer Wiese mit Planschbecken, dürfen abends - während ihre gesunden Artgenossen schon in ihr Nachtlager bezogen haben - ein paar entspannte Runden im Teich drehen, um danach einträchtig in ihr neugebautes, barrierefreies Schlafquartier zu watscheln.

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