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Schweiz, Vorreiter in der Tierpolitik

Wenn die Tiere den Menschen nicht geholfen hätten – wo stünden die Menschen heute?! Sie haben für uns die Arbeiten erledigt, schwere Arbeiten, die heute Maschinen verrichten. Sie waren des Menschen Security und haben uns beschützt und bewacht. Wir haben uns Fertigkeiten von ihnen abgeschaut und sie für unsere Forschung benutzt. Wir ernähren uns sogar von ihrem Fleisch. Und weil sie uns so viel Nutzen bringen, nennen wir sie lieblos und uncharmant „Nutztiere“.

Wenn die Indianer ein Tier töteten, haben sie sich bei ihm entschuldigt. Daran ist heute nicht zu denken, auch nicht an Dank, Rücksicht oder Respekt. In Anbindehaltung und in große Hallen oder kleine Käfige gepfercht, vegetieren sie ohne Regen, ohne Sonne würdelos den letzten Schrecken der Schlachtung entgegen. Hochleistungszüchtung, Gewinnmaximierung – in der Massentierhaltung geht es nicht mehr um Tiere, sondern um sehr viel Geld. Proteste und Skandalisierung allein oder symptomatische Korrekturen können da nicht besonders viel bewegen. Auch Aufklärung allein hilft nicht. Diese ungeheuren Missstände muss endlich die Politik zu ihrer Sache machen und handeln. Wir brauchen Gesetze, die den Tieren ihre Rechte verschaffen.

Die Schweiz war schon immer Vorreiter im Tierschutz. Und so gibt es nun in der Schweiz eine Volksinitiative gegen Massentierhaltung: „Keine Massentierhaltung in der Schweiz“. Kein Tier soll mehr unter den bekannten elenden Bedingungen sein Leben verbringen müssen. Industrielle Tierhaltung zur möglichst effizienten Gewinnung tierischer Erzeugnisse, bei der das Tierwohl systematisch verletzt wird, soll es nicht mehr geben.

Viele Organisationen unterstützen das Volksbegehren, das eine Verfassungsänderung zur landwirtschaftlichen Tierhaltung fordert. Bis zum 12. Dezember 2019 müssen die Initianten 100.000 Unterschriften beibringen. Und auch wir von Gut Aiderbichl befürworten dieses Umdenken mit großer Freude.

Sie, liebe Schweizer Aiderbichler, können nun aktiv etwas Großes bewirken. Daher bitten wir Sie, diese Volksbegehren zu unterstützen und ein wichtiges Zeichen für die Tiere zu setzen. Hier geht’s zur Unterschriftensammlung: https://wecollect.ch/de/campaign/massentierhaltung/

Der Bund soll dann in Zukunft die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung schützen. Er soll Kriterien festlegen für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, es muss ein Zugang ins Freie gewährleistet sein, eine angst- schmerzfreie Schlachtung. Auch die Gruppengröße pro Stall soll festgelegt werden, ebenso Bestimmungen zur Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen. Damit nicht durch Import die Regularien im Lande wieder aufgehoben werden.

Natürlich wird es Jahre dauern, bis solche grundlegenden Verbesserungen Wirklichkeit werden. Schließlich muss da eine ganze Branche umgerüstet werden. Der Umgang mit den sogenannten Nutztieren muss völlig neu gedacht werden. Aber gerade, weil es Zeit kostet, darf keine Zeit mehr verlieren, muss sich die Politik dem Problem endlich stellen. Die Schweiz wird uns dann wenigstens ein gutes Beispiel sein. Vielleicht beginnt aber auch anderswo zu begreifen, dass es so nicht weitergeht.

Auf Gut Aiderbichl sind auch die sogenannten Nutztiere von allen Zwängen und dem ganzen Leistungsdruck befreit. Und Michael Aufhauser ist schon vor Jahren gelungen, dass Tiere in der Salzburger Verfassung keine Sachen mehr sind. Unterstützen Sie bitte unserer Arbeit an der Sache mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende.

 

Werden Sie symbolisch Pate von allen Tieren und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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