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Silberfüchsin Melissa & ihre Welpen

Ein unvergesslicher Augenblick in diesem Jahr war für uns Aiderbichler die Freilassung der Ex-Pelztierfarm-Füchsinnen in ihre neue Fuchsanlage auf Gut Aiderbichl Gänserndorf. Merle, Svea, Annika, Elina und Juna durften am 25.4. zum ersten Mal in ihrem Leben Boden unter den Pfoten spüren - bis dahin kannten sie ja nur den schmerzenden Drahtgitterboden. Melissa II, die wir ebenfalls aus der Pelztierfarm retten konnten, durfte an diesem Tag noch nicht übersiedeln, denn sie hatte kurz nach ihrer Ankunft bei uns den Welpen Maja, Erik und Finn das Leben geschenkt. Jetzt ist die kleine Familie umgezogen...

Dem sicheren Tod entkommen...

So lernten wir Melissa II (ganz links) kennen - in einer europäischen Pelztierfarm
Bei diesem Anblick brach es unseren Aiderbichler Tierrettern das Herz. Als wir vor geraumer Zeit eine europäische Pelztierfarm besuchten, sahen wir tausende Tiere, die dort in kleinen Drahtkäfigen saßen: Füchse, Nerze, Iltisse... Verzweifelt, todunglücklich und anklagend sahen sie uns an. Ihr einziger Lebenszweck ist der, dass sie einen qualvollen Tod sterben. Wofür? Für Pelzkrägen und Modeaccessoires mit Pelzbesatz, wie Armbänder, Handy- oder Notebookhüllen oder Taschenanhänger. Nicht zu vergessen: die beliebten Pelzbommel auf den Mützen. Jetzt, im Sommer, verdrängen wir gerne, dass für jeden Pelzkragen, für jeden Pelzbesatz ein Tier unendlich gelitten hat. Im Herbst oder Winter, wenn vielleicht der eine oder andere Medienvertreter darüber berichtet, vergessen, bzw. verdrängen wir die dunklen Gedanken schnell wieder. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber Fakt ist, dass im vergangenen Winter weltweit mehr als 100 Millionen Tiere für ihren Pelz oder ihr Fell sterben mussten - mehr als 70 Millionen davon allein in China, darunter auch Katzen und Hunde!
Der Lebensraum in der Pelztierfarm: 80 x 80 cm Gitterkäfig...

Die Situation in der Pelztierfarm war bedrückend - so viel Leid. Und der Gedanke daran, dass wir nicht allen helfen können, brach uns das Herz. Aber gleichzeitig waren wir froh, dass wenigstens drei Silberfüchsinnen und drei Polarfüchsinnen an diesem Tag Aiderbichler werden durften. Sie waren übersät von Parasiten und mussten, in Gänserndorf angekommen, zuerst in unsere Aiderbichler Quarantänestation, um behandelt zu werden.
 
Zu unserer Überraschung stellten wir bei der ersten Untersuchung fest, dass Silberfüchsin Melissa II hochträchtig war. Bereits wenige Tage nach ihrer Ankunft erblickten die Welpen Maja, Finn und Erik das Leben.

Mit der Anwesenheit der ehemaligen Pelztierfarm-Füchsinnen möchten wir auf das Leid der Pelztiere weltweit aufmerksam machen. Denn je mehr Menschen es zulassen, dass dieses Thema ihr Herz erreicht, umso größer ist die Chance, dass die Nachfrage nach Pelzkrägen und Pelzaccessoires in diesem Herbst vielleicht zurückgeht. Gut Aiderbichl Gänserndorf ist nicht öffentlich besuchbar. Plus-Paten jedoch haben die Möglichkeit, noch bis November wöchentlich an Exklusiv-Besuchen in Gänserndorf teilzunehmen und dort auch Melissa und ihre Familie zu sehen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
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