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Günstig, auch zu Weihnachten...

 

Manchmal mag es ja wirklich Spaß machen und auch keinem weh tun. Die Rede ist von der Jagd nach günstigen Angeboten. Es gibt aber auch Grenzen...

 

Schnäppchenjäger aufgepasst: Es existiert eine eiserne Faustregel, die leider noch nicht bis zu jedem durchgedrungen ist. Billigangebote mögen vielleicht den Jagdinstinkt wecken und kurzfristig ein paar Glückshormone versprühen, aber bei allem was atmet oder mal geatmet hat, gilt: Pfoten weg! Wer sich also billig einen Hundewelpen „geschnappt“ hat (umgangssprachlich für kaufen), muss konsequenterweise damit rechnen, dass der Schuss nach hinten losgeht. Soll heißen, dass der Welpe bei der Übergabe noch atmet, das aber nicht so bleiben muss.

 

Gut, das war jetzt ziemlich überspitzt, aber es ist trotzdem auch die Wahrheit. Viele Billigwelpen sind bereits todkrank, bevor sie in ihr neues Zuhause einziehen. Oder sie sind nicht todkrank, aber sehr krank und produzieren spürbar hohe Tierarztkosten. Aber was wirklich schlimm ist: Jeder vermeintliche Schnäppchenkauf unterstützt eine Form der Tierquälerei, die im Laufe der Jahre wahrhaft industrielle Züge angenommen hat.

 

Das gilt auch für Schnäppchen, die mal geatmet haben. Was fällt einem da als Erstes ein? Billigfleisch! Alleine dieser Ausdruck sollte jedem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Steht er doch für eine industrielle Massentierhaltung, die mit Tierwohl und Tierschutz so wenig am Hut hat, wie ein schwarz mit weiß.

Eigentlich sollte jeder, der das Wort „günstig“ in Verbindung mit Fleisch an der Supermarkttheke liest, rot sehen und auf dem Absatz kehrt machen. Aber nein. Die nächste Grillparty oder das nächste Großfamilienessen steht ja an und die Glückshormone des allzeit bereiten Schnäppchenjägers warten schon auf ihren Einsatz. Da werden alle Warnungen und Aufklärungsversuche von nimmermüden Tierschützern und sonstigen Miesepetern schnell beiseite geschoben und das leckere, mit Antibiotika gespickte, in Plastik verpackte Schweinesteak wandert flugs in den Einkaufswagen. Vielleicht sollte für sogenannte Schnäppchenjäger mal eine „Öffne-deine-Augen-Sightseeing-Tour“ angeboten werden? Am besten mit exklusiven Führungen durch Betriebe mit industrieller Tierhaltung. Das mag jetzt vielleicht etwas utopisch klingen, denn Schweinemastanlagen oder Vermehrerställe sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Dennoch könnte man den Gedanken weiterspinnen. Stellen Sie sich vor, dass jeder potenzielle Käufer eines Billigwelpen vorher ansehen muss, wo das kleine Wesen produziert wurde. Vielleicht würde das den ein oder anderen von seinem Vorhaben abbringen?

Die Albert Schweitzer Stiftung hatte sogar einmal eine ähnliche Aktion gestartet. Es gab einen Euro für jeden, der sich einen kurzen Film über die Schlachtindustrie ansah. Die Reaktionen der Menschen, die sich den Film anschauten, waren von tiefer Bestürzung gekennzeichnet. Tränen flossen. Die Menschen weinten, weil sie hingesehen haben.

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