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SOS - sie brauchen jetzt Hilfe!

Die Hunde aus der Streuner-Hölle von Rumänien

Das Leid der Streuner, der verstoßenen Hunde im Süden und Osten Europas, ist unermesslich groß. Sie werden gequält, geschlagen, vergiftet, von Hundefängern gejagt und landen dann meist in den berüchtigten Tötungsstationen, wo sie grauenvoll sterben. Wir wurden jetzt auf eine Hundetragödie in Rumänien aufmerksam, die nach Hilfe schreit und bei der wir nicht wegsehen können.

Da ist unsere Menschlichkeit gefordert und Rettung tut not. Jetzt, da wir davon wissen, müssen wir auch handeln. So fast unlösbar das Problem auch scheint, wir müssen für diese armen Tiere eine Lösung finden. Einen Weg zur Rettung von mehr als 300 verzweifelten Hunden.

 

Die armen Hunde befinden sich 15 Kilometer von Bukarest entfernt in einem Shelter. Das heißt in diesem Fall auf einem Areal aus Bau- und Maschendrahtzäunen sowie Holzverschlägen inmitten einer Wüstenei ohne fließendes Wasser, ohne Strom und Infrastruktur. Nur Gasleitungen sieht man überall. Das Shelter ist ein wackeliges Provisorium, wo man das Wasser für die 300 Hunde von Hand im Eimer aus einem Brunnen holen und herumschleppen muss. Tierfreundin Ioana, die früher als Rechtsanwältin gearbeitet hat, widmet inzwischen ihr ganzes Leben der Rettung der Hunde im Shelter. Still kämpft sie Tag für Tag gegen das Elend. Sie gibt alles, was geht, und ist nun am Ende des Möglichen angekommen.

Tagtäglich erfährt Ioana von Hunden in Not. Sie findet sie auf den Straßen um Bukarest oder direkt vor ihrem Shelter. Nein sagen kann sie nicht. Wie auch, bei all dem Leid. Hunde, oft Welpen, die wie Müll entsorgt werden, lässt sie tierärztlich versorgen und impfen, ehe sie in das Shelter kommen. Dort leben die Hunde auf engem Raum, wenn auch verantwortungsbewusst und liebevoll mit dem Allernotwendigsten versorgt. Aber immerhin dürfen sie leben und sind geschützt. Geschützt vor den Hundefängern, die ihnen nachstellen wie Kopfgeldjäger - bezahlt für ihren Tod. Denn wenn die eingefangenen Streuner in einem öffentlichen Tierheim landen, werden sie nach 14 Tagen, wenn sich niemand findet, der sie aufnimmt, getötet.

Den Hunden im Shelter von Ioana droht jetzt weiteres Elend, das auch ihr Ende bedeuten könnte. Ds Gelände ist gepachtet, und eine Firma erhebt nun Anspruch darauf. Damit verlieren die Hunde ihren Platz, wahrscheinlich sogar schon im Winter. Das würde für sie bedeuten, dass sie auf die Straße müssen, wo sie dann wieder gejagt werden. Die alten und die jungen Hunde würden den harten rumänischen Winter vielleicht sogar nicht überleben.

Wir waren mit unserem Team vor Ort und haben uns selbst von der Situation überzeugt. Beim ersten Betreten des Geländes schnürte es uns die Kehlen zu. Wohin man sieht: Hunde. Sie fangen sofort an zu bellen und stürmen dann an die Gitter, um Kontakt aufzunehmen und um Streicheleinheiten zu bekommen. Ihre Blicke sind ein Flehen und Hoffen, das keinen Besucher ungerührt lässt.

Bisher konnten wir vor Ort nur Erste Hilfe leisten: Abdeckplanen wurden besorgt, ein Generator mit Pumpe für den Brunnen gekauft und medizinische Hilfe geleistet. Wir werden weiterhin vor Ort unser Bestes geben, um die armen, verstoßenen Hunde zu unterstützen. Sie benötigen medizinische Versorgung, Futter und vor allem Liebe.

Doch in diesem dringenden Notfall, bei dem wir einfach nicht wegsehen können, benötigen wir Ihre Hilfe. Die Hilfe der Aiderbichler Gemeinschaft, die schon so vieles möglich gemacht hat. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass diese Hunde artgerecht versorgt und medizinisch behandelt werden können.

Bitte helfen Sie den armen Hunden und unterstützen Sie uns bei dieser Rettungsaktion mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft!

Danke im Namen der Tiere!

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