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Die Kehrseite der Medaille

 

Als Erfolgsmeldung pflügte jüngst folgende Schlagzeile durch die Presselandschaft: „Pavian lebt länger als ein halbes Jahr mit Schweineherz.“

Forscher der LMU München bezeichnen das Ergebnis als Meilenstein. Trotzdem ist der Pavian tot, das gentechnisch veränderte und eigens für diesen Zweck gezüchtete Schwein natürlich auch.

Angesichts des immensen Leids, das diesen Tieren in ihrem unfreiwilligen Dienst an der Menschheit, ohne Garantie auf den tatsächlichen medizinischen Durchbruch, zuteil wird, ist es schon verwunderlich, dass die sogenannte Erfolgsmeldung von vielen Medien unreflektiert übernommen wurde. Darüber hinaus versuchen manche Redakteure das Unvorstellbare mittels salopper Ausdrucksweise „zu verniedlichen“. Von „Schwein haben“ ist dann die Rede, um nur ein Beispiel zu nennen.


Man kann sich ernsthaft mit zwei verwundert hochgezogenen Augenbrauen fragen, wie diese schwerwiegende Kehrseite der Medaille so vehement ausgeblendet werden kann. Tatsache ist nämlich, dass diese ethisch kaum zu rechtfertigenden Versuche bereits seit mindestens 20 Jahren durchgeführt werden. Tatsache ist auch, dass die Xenotransplantation, sprich, die Transplantation von Organen zwischen verschiedenen Spezies, nach Einstufung der EU, zu den tierexperimentellen Versuchen mit den größten Schmerzen, Leiden und Schäden zählt.

So verurteilt die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche das als „Erfolg“ gefeierte Überleben eines Pavians für mehrere Monate als „schlimmsten Auswuchs der tierexperimentellen Forschung“. Neben der ethischen Verurteilung dieser an Primaten durchgeführten Versuche bezweifelt die Vereinigung zudem den prophezeiten, medizinischen Fortschritt: „Würde man den Versprechen einiger Forscher glauben, wäre Aids seit 1983 besiegt, Krebs seit 1990 und seit 2005 könnten standardmäßig Schweineherzen auf Menschen transplantiert werden.“

 

Was Affen, und damit unseren nächsten Verwandten, im Dienste der Forschung an Leid und Schmerz aufgebürdet wird, haben wir durch unsere geretteten Ex-Labor-Schimpansen hautnah erfahren.

 

Bonnie, einer unserer Ex-Labor-Schimpansen, während ihrer Zeit als Testobjekt.

 

Im Gegensatz zu den verstorbenen Pavianen, dürfen unsere Schimpansen im Affen-Refugium in Gänserndorf heute ein angstfreies und artgerechtes Leben führen. Wir und natürlich alle Aiderbichler, die uns in unserem Tun unterstützen, haben ihnen ihre Würde zurückgegeben.

 

 

Heute genießt Bonnie, wie auch die 33 weiteren Ex-Labor-Schimpansen ihr Leben im Gut Aiderbichl Affen-Refugium.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit und helfen Sie den vielen geretteten Tieren mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende. Vielen herzlichen Dank!

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