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Der Weg der kleinen Stella zu einer erwachsenen, hübschen Füchsin...

... eine Botschafterin an die Menschen

 

Am 26. April 2019 ging ein kleiner Stern über Gut Aiderbichl Henndorf auf. Ein kleines Fuchsbaby, Stella (ital. der Stern) wurde auf unser Gut gebracht. Ein Anruf von tierliebenden Menschen erreichte uns. Stella war in der Nähe eines Hofes bei Hallein schwach und verletzt aufgefunden worden und wartete auf eine „Ersatzmama“.
Noch niemals hatte ich einen so kleinen, hilfesuchenden Fuchs sehen dürfen. Sehr klein und dünn war sie, die Stella. Anna, unsere Spezialistin für Füchse und Frettchen, bekam leuchtende Augen. Voller Liebe hob sie die Kleine aus dem Körbchen und versprach ihr: „Alles wird gut, kleines Füchslein, alles wird gut“.
Umgehend wurde die kleine Stella zum Tierarzt gebracht. Der kleine, zarte Körper war dehydriert und wies einige eitrige Wunden auf, die behandelt werden mussten.
Anna nahm Stella die ersten Wochen täglich mit nach Hause. Bei den Füchsen gibt es keinen Welpenschutz, und Stella konnte unmöglich als kleines Fuchsbaby in den Fuchsbau zu den Erwachsenen.
Anna fütterte sie alle zwei Stunden mit einem Fläschchen. In der freien Natur wäre Stella gestorben. Die Liebe und Fürsorge von Anna hielten das kleine Geschöpf am Leben. Wer weiß, wie wenige Stunden die Ersatzmama nur schlafen konnte, da es Stella anfangs ja gar nicht gut ging. Das Leben zeigt uns immer wieder: wenn die Liebe der Weg ist, gibt es (fast) nichts, das nicht gelingen mag. 
 
Anna mit ihrer geliebten Stella.

Stella wurde der Liebling aller. Wenn Anna mit ihrem Schützling ankam, wollten die Mitarbeiter gleich mal nachsehen, wie es ihr ging. Nach einigen Tagen merkte man, wie sie immer mutiger wurde, sich hochheben ließ, sie wollte schmusen und spielen. Sie liebte es von Anfang an, wenn man ihr kleines Bäuchlein streichelte. So waren es in den ersten Lebenswochen der kleinen Stella also vor allem viel Liebe, spielen, schlafen, gesundes Essen, die das kleine Sternchen immer mutiger und auch frecher werden ließ.
Frau Dr. Spielvogel,  von Beginn an ehrenamtlich arbeitende Tierärztin auf Gut Aiderbichl, nahm sich der Gesundheit unseres kleinen Schatzes an. Je mehr Stella heranwuchs, desto mehr bekamen wir den Eindruck, dass irgendetwas mit ihren Beinchen nicht stimmte. Sie hatte eine Fehlstellung an den Vorderbeinchen und die Ärzte beschlossen, Stella eine Schiene anzulegen. Sie allerdings hatte von der ersten Sekunde an beschlossen, diese Schiene abzulehnen und biss sie mit ihren kleinen Milchzähnchen ab. Schlaues Füchslein! 
Nun wurde beschlossen, die Medizin für den Knochenaufbau in ihr Futter  zu mischen - und siehe da, das schmeckte der kleinen Fuchs-Prinzessin bestens. 
 
In den letzten Wochen des Heranwachsens, erreichte Stella die Herzen aller. Sie wurde eine Botschafterin für Vieles! Stella scheint zu sagen: „Wisst ihr Menschen, das Leben ist doch schön. Ich war so alleine, man brachte mich hierher. Alle lieben mich, streicheln mich, sprechen mit mir und respektieren meine zeitweise wilde Art. Freut euch an den schönen Dingen im Leben, freut euch an uns Tieren. Komm, ich helfe dir, um Freude zu empfinden, genügt manchmal ein zartes Streicheln oder ein sanfter Blick…..“
Noch nie konnte ich so hautnah miterleben, wie ein Fuchs heranwächst. Jede einzelne Entwicklungsstufe ist hochinteressant und beweist wiederum die fantastischen Geheimnisse der Natur. Unglaublich welche Wunder uns Menschen umgeben und auch unglaublich, wie wir diese Wunder sehr oft verschmähen.
Stella lässt sich mit ihren mittlerweile fast 30 Wochen nach wie vor das Bäuchlein kraulen, sie will spielen, sie will raufen und uns auch beweisen, wie schlau sie ist. Stets hat sie die Ohren in Bereitschaft, nichts entgeht ihr.
Wenn ich kleine Gruppen führe, besuche ich das Welpengehege und rufe: „Prinzessin, Besuch kommt!“. Und schon schaut sie aus ihrem Fuchsbau heraus: wunderschöne bernsteinfarbene Augen, hochgestellte Ohren, ein hübsches, freches Fuchsschnäuzlein, ihre schlanke Figur, - sie lässt sich gerne bestaunen.
Stella hüpft mit ihren mittlerweile geraden, gesunden Beinchen im Welpengehege herum und zeigt ihren Gästen das Zuhause. Die Leckerlis, die wir hinhalten, nimmt sie vorsichtig und vergräbt sie, - für schlechte Zeiten (die sie natürlich nicht haben wird).
Stella liebt es über alles, in die Körbe zu springen, die ihr Anna aufgestellt hat. Dort springt sie im frischen Heu herum, schlägt fast Purzelbäume und bringt die Besucher immer wieder zum Lachen und Staunen.
 
Stella liebt ihren Korb.
 
Fell ist was Wunderschönes, aber nur an den Tieren, auf deren Körper es wächst…..Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.
Jedes Jahr werden Millionen Tiere in der Bekleidungsindustrie getötet. Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr kurzes Leben in winzigen, verdreckten Drahtkäfigen.
Stella signalisiert den Gästen: nun durften Sie mich kennenlernen, mich streicheln, mich füttern und mein Bäuchlein kraulen. Ich wünsche mir, dass die Menschen keine Pelze kaufen, auch keine Fake-Pelze. Solange die Menschen der Pelzindustrie signalisieren: ich kaufe mir keinen echten Pelz, weil ich nicht möchte, dass die Tiere sterben müssen, aber ich kaufe mir einen „falschen“ Pelz, solange steht das Signal für die Pelzindustrie trotzdem auf „Grün“. Stellen Sie die Ampel auf „Rot“ und denken Sie dabei stets an die wunderbaren Tiere, die uns die Natur schenkt. Denken Sie dabei an mich, danke!
Ich freue mich auf eine Führung mit Ihnen, herzlichst, Gisela

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