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Der glückliche Stier Lucky

und seine Freunde Stefan, Munti, Max und Willi

Im Juli erhielten wir eine Mail von einem Unternehmer aus Bayern.
Bei einem Aufenthalt in Tirol ist ihm und seinem Geschäftspartner ein kleines Kälbchen vorgestellt worden. Ganz verloren stand es da, das Stierkälbchen. Mit seinen großen Augen, dem weißen Fleck auf der Stirn und langen Wimpern schaute er die beiden Männer schüchtern an.
Die beiden Männer erfuhren, dass er Lucky heißt und es war für sie klar: das ist eine Offenbarung ihn zu retten.

Lucky hatte Glück

Im Firmenwortlaut der beiden Retter von Lucky kommt ebenfalls der Begriff „Lucky“ vor und so war es klar: Lucky, das Stierkalb musste gerettet werden. Das war beschlossene Sache und nun wurden sie sehr aktiv. Eine befreundete Bäuerin half den beiden kurzfristig und somit auch Lucky. Der Kleine konnte vorübergehend im Stall auf ihrem Hof bleiben. Für immer konnte er dort leider nicht bleiben.  

Da gibt es doch Gut Aiderbichl …

Die zwei Geschäftsleute kannten Gut Aiderbichl schon länger und wollten einen Versuch wagen. Der kleine Lucky musste einen Platz finden.
Und nun ist er seit ein paar Wochen am Gut in Henndorf in der Gruppe von Stefan dem Brandstier, dem kleinen Munti, Mäxchen und Willi, der ungefähr so alt ist wie Lucky. Lucky ist eine Schönheit: er hat ein vollkommen schwarzes Fell und mitten auf der Stirn einen weißen Fleck.

Er wurde schon voll und ganz von der Neuen Familie aufgenommen.

Die Geschichte des jungen spanischen Stiers Ferdinand

Luckys Charakter ist wie der des Komik-Stieres „Ferdinand“. Kinder werden jetzt sagen „Oh ja!“. Lucky hat eine einnehmend sanfte, liebevolle Art und ist unheimlich verschmust. Unweigerlich denkt man an den Film mit „Ferdinand“. Die Geschichte vom kleinen Stier Ferdinand wurde im Jahr 1935 als Kinderbuch gedruckt und Walt Disney produzierte auch einen Zeichentrickfilm über Ferdinand den Stier, der es liebte, an Blumen zu riechen. Er wollte nicht mit seinen Artgenossen rangeln oder besser sein, als die anderen. Seine Gutmütigkeit in der Kampfarena rettete ihm das Leben, er wurde befreit. So ungefähr können Sie sich unseren Lucky vorstellen. Ein junger Stier, der die Blumen, die Sonne und vor allem das Leben liebt.

Besonders seine liebevolle Art sticht heraus.

Die Realität ist erbarmungslos

Jeder Stier, der in Spanien die Stierkampfarena betritt, verlässt sie nicht mehr. Es ist eine Tradition und ein Ritual. Die Öffentlichkeit ergötzt sich am Kampf des Stieres um sein Leben. Schätzungen zufolge fanden im Jahr 2015 rund 10.000 Stiere auf diese grausame Art den Tod – zur Erhaltung einer zweifelhaften Tradition.

Besonders Munti hat ihn in sein Herz geschlossen.

Ein populärer Irrtum

Die rote Farbe des Tuches, unter dem sich das Schwert des Toreros befindet, löst in keinster Weise eine Aggression beim Stier aus. Der Grund ist, dass sie Farbe als solches gar nicht erkennen. Das, was sie in Rage bringt, ist das Zittern des Schwertes unter dem Tuch des Toreros.

Lucky soll ein Symbol für alle Stiere dieser Welt sein: wenn Sie ihn besuchen, denken Sie kurz an die getriebenen Stiere in Pamplona und die Stiere in der Kampfarena. Es ist ein sinnloses, grausames Sterben eines Lebewesens zum Ergötzen des Menschen.

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren, wie Lucky helfen und ihnen ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

 

Werden Sie symbolisch Pate von Lucky und damit ein echter Aiderbichler!

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