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Ein Blick nach Rumänien

Gut Aiderbichl hilft Hunden in Not

Noch lange bevor Gut Aiderbichl entstand, lagen Michael Aufhauser die Straßenhunde im Süden und Osten Europas sehr am Herzen. Ihr Schicksal ließ ihn nicht los – zu viele Grausamkeiten hatte er bereits gesehen und miterleben müssen. Als einer der ersten berichtete er im Jahr 1991 über die Hundetötungen in spanischen Perreras (Tierheimen) und ließ es sich nicht nehmen, selbst viele dieser armen Hunde freizukaufen und sie an gute Plätze zu vermitteln.

Genau wie Michael Aufhauser damals, beschäftigt dieses Thema das Team von Gut Aiderbichl noch heute – beinahe 30 Jahre später. Denn im Jahr 2017 haben wir uns entschlossen, das „Streunerprojekt Rumänien“ ins Leben zu rufen. Eine Tierfreundin bat uns zu dieser Zeit um Hilfe, denn sie musste mit ihren knapp 300 Hunden das Gelände, auf dem sie lebten, verlassen. Ohne Hilfe war das für die Frau nicht zu bewältigen, denn selbst die tägliche Versorgung ihrer Hunde war für sie bereits eine große Herausforderung, ohne Strom und fließendes Wasser.

Aber warum gibt es in Rumänien überhaupt so viele Straßenhunde? Rumänien ist ein überaus gebeuteltes Land, das sich mit vielen Problemen aus der Vergangenheit auseinandersetzen muss. Der Kommunismus hat das Land, die Städte und deren Bewohner für immer verändert. Und somit auch das Leben der Hunde. Denn diese fanden sich auf den Straßen wieder und immer mehr dieser einstigen Haustiere wurden zu Straßenhunden.

Marro konnte zum Glück von der Straße geholt werden und lebt jetzt glücklich bei seiner neuen Familie.

Für die Kastration von Hunden und Katzen sahen und sehen viele keine Notwendigkeit. Andere haben nicht das Geld, um diese Operation zu finanzieren, denn sie müssen ihre Kinder ernähren. Demnach gibt es einen Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist. Wie in vielen anderen Ländern auch, zum Beispiel in Griechenland, ist der Staat für die Streuner verantwortlich und hat viele Lösungsansätze ausprobiert. Unter anderem die Unterbringung in staatlichen Tierheimen, die leider sehr oft schlecht verwaltet werden und die Hunde unter schlimmen Bedingungen ausharren müssen, bis sie nach einer Schonfrist von 14 Tagen getötet werden… Diese Praxis ist nicht neu und findet sich leider auch in spanischen Perreras, in den USA, Griechenland und vielen anderen Ländern wieder. Ernstzunehmende Tierschutzgesetze gibt es dort leider nicht.

Für alle Tierschützer, die sich für Straßenhunde einsetzen, ist es in Rumänien, wie auch in anderen Ländern, besonders wichtig, immer wieder positive Beispiele aufzuzeigen. Es ist wichtig, die Bevölkerung beim friedlichen Umgang mit Schwächeren zu unterstützen, ihnen ein Vorbild zu sein und Alternativen aufzuzeigen.

Aber auch Kastrationsprojekte sind sehr bedeutend. Bereits über 2.000 Hunde und Katzen konnten in den letzten Jahren durch das Team von Gut Aiderbichl vor Ort kastriert werden. Auch dank der harten Arbeit anderer Organisationen scheint sich eine Verbesserung der Situation in Rumänien abzuzeichnen. Auch aus anderen Ländern bekommen wir diese Infos. Aber es bleibt keine Zeit, sich auf den „Lorbeeren“ auszuruhen – es ist noch viel zu tun und das Leid der Straßenhunde und Katzen ist sehr groß.

Seit Beginn unseres Streunerprojektes konnte das Team von Gut Aiderbichl bereits rund 453 Hunde (Stand 16.02.2021) von der Straße holen – davon haben bereits 309 den Weg in ein neues liebevolles Zuhause gefunden. Die Tendenz ist natürlich steigend und wir hoffen, dass wir noch sehr vielen helfen können. Und das verdanken wir Menschen, wie Ihnen, die uns enormes Vertrauen entgegenbringen und uns finanziell unterstützen!

Auch die süße Maya hat ein wunderbares Zuhause gefunden und genießt ihre Tage mit viel Liebe und Zuneigung.

Simon Hahn, der Leiter des Streunerprojektes in Rumänien, erinnert sich an beinahe jede Hunderettung, doch eine blieb ihm ganz besonders im Gedächtnis: Hündin Vanessa. Er hat sie schwer verletzt bei einer Tankstelle in Bukarest gefunden. Als sie ihn sah, begann sie sofort mit dem Schwanz zu wedeln, als wüsste sie genau, dass er ihr Retter in der Not war. Ohne zu zögern robbte die mutige Hündin auf ihn zu, denn zu verlieren hatte sie nicht mehr viel. Sie vertraute Simon Hahn ihr Leben an und ihr Vertrauen wurde nicht enttäuscht: Heute lebt die dreibeinige Hündin auf Gut Aiderbichl Henndorf und verzaubert absolut alle, die sie kennen lernen. Sie sucht übrigens noch nach einem liebevollen Zuhause.

„Man sollte sich seine Überzeugung helfen zu wollen und seinen Glauben an das Gute bewahren. Bei all den negativen und ernüchternden Erfahrungen, die man im Tierschutz im Allgemeinen macht, gibt es doch auch immer berührende Begegnungen und Geschichten, die zeigen, dass sich unser Einsatz für die Tiere IMMER lohnt. Wir dürfen nicht aufgeben, das sind wir unseren Mitgeschöpfen einfach schuldig!“ (Simon Hahn)

Der Glaube an Fügungen und die Richtigkeit unseres Tuns, lassen uns immer weiterkämpfen. Gemeinsam haben wir schon viel erreicht und können noch mehr schaffen! Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Aiderbichler und Tierfreunde, können wir so vielen Hunden in Rumänien helfen, und ihnen ein schönes Leben bis an ihr natürliches Lebensende ermöglichen. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende. Wir und unsere Tiere danken Ihnen von Herzen.

Werden Sie symbolisch Pate von allen Hunden und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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