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Tiere im Winter

Vom Winter haben wir einerseits eine romantische Vorstellung. Das ist dann diese Seite: Leise rieseln die Schneeflocken auf den Winterwald, in dem das Rotwild gerade von einem freundlichen Förster gefüttert wird. Die andere Seite ist, wenn dann die Temperaturen fallen, bis unter 20 Grad, wenn es beinkalt wird und die Winterwelt vor Kälte erstarrt. Dann träumen auch die Menschen manchmal von einem Winterschlaf. Und manche Tiere, die wach dem Winter trotzen müssen, vielleicht auch. Früher waren die Winter noch härter, aber ein Spaziergang ist die Kälte für die Tiere, die draußen leben müssen, auch heute nicht. Da musste sich die Natur, um das Überleben zu sichern, einiges einfallen lassen.

Das Wichtigste beim Überleben in der Kälte ist eine gute Isolierung. Ein dicker Pelz mit dichter Unterwolle schützt. Den Vögeln hilft ihr Federkleid, das sie gründlich einfetten, so dass kein Wasser durchkommt, und beim Aufplustern wärmt sie die Luftschicht zwischen den Federn wie uns eine Daunenjacke. Außerdem vermeiden die Tiere im Winter unnötige Anstrengungen. Damit sparen sie Energie und kommen mit dem eingeschränkten Futterangebot zurecht. Denn rechtzeitig für Vorräte sorgen nur Eichhörnchen, Feldmäuse, Eichelhäher zum Beispiel. Meisen stellen ihre Ernährung um, von Insekten im Sommer auf vegetarische Kost im Winter, Samen und Früchte.

Einen Speckgürtel können sich die Vögel nicht anfressen, das würde sie unbeweglich machen und ihren Feinden ausliefern. Forschungen bei Singvögeln haben ergeben, dass sie sich am heftigsten abends auf Futterplätze stürzen. Wenn sie Nahrung erst zwei Stunden vor Dämmerung aufnehmen, laufen sie nicht Gefahr, in einer besonders kalten Winternacht zu viel an Gewicht zu verlieren oder zu verhungern. Damit sie Futter finden, sollten wir auch Futter auslegen. Leicht lässt sich beobachten, wer uns dann besucht und wie viele kommen und was sie benötigen. Ernstzunehmende Vogelforscher empfehlen sogar, die Vögel das ganze Jahr über zu füttern, weil sie sich in der von der industriellen Landwirtschaft ausgezehrten Natur nicht mehr ausreichend ernähren können.

Im Winterwald müsste man „Psst! Bitte Ruhe“-Schilder aufhängen, damit die Wildtiere nicht gestört werden. Bei Störungen müssen die ihren Stoffwechsel hochfahren und verbrauchen viel Energie. Die fehlt ihnen dann in den nächsten kalten Tagen.

Da haben es manche Insektenarten, auch die kleinen Marienkäfer, leichter. Bei Kälte fallen sie in Winterstarre unter den Baumrinden oder den Laubhaufen. Die Körpertemperatur sinkt dann unter null, ohne dass sie erfrieren. Denn sie produzieren selber Glycerin, das den Gefrierpunkt der Körperflüssigkeiten senkt.

Aber die Zeit der extremen Kälte dürfte bald überstanden sein. Es geht auf den Frühling zu, und schon Mitte März wird unser Ostermarkt eröffnen, seit Jahren eine Attraktion auch für unsere kleinen Gäste.

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