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Tiere sind unser Leben

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

„Leben erhalten ist das einzige Glück.“ (Albert Schweitzer)

Während der Führungen entstehen immer wieder Diskussionen, wie wir es denn schaffen, so vielen Tieren – über 6.000 immerhin – ein Zuhause zu geben. Wo fängt man an, wo hört man auf?
Michael Aufhauser hatte eine Vision: Tiere sind Mitgeschöpfe und der Mensch muss ihnen mehr Respekt und Liebe entgegenbringen, als es geschieht. Wir dürfen nicht müde werden, den Tieren zu helfen. Helfen wir den Tieren, helfen wir auch zahlreichen Menschen.

Wir sind nur zu Gast auf dieser Erde

Mit großen Augen sehen mich Kinder an und hängen an meiner Lippe, wenn ich erzähle, dass es unsere Aufgabe ist, die Natur zu pflegen und zu hegen. Sie bietet uns Menschen und Tieren Schutz und Lebensraum und die Luft zum Atmen.
Kinder sind gute Zuhörer, und sie stellen mir viele Fragen: „Warum wird der Esel zum Sterben ausgesetzt? Das versteh ich nicht!“ –  Kinder sind bei Führungen „stark bei der Sache“ und ich liebe solche Fragen. „Wenn wir die Natur lieben sollen, warum ist der Mensch schlecht zu Tieren?“ – eine Frage, die mich bei jeder Führung verfolgt.

„Die Tiere können nicht sprechen, dennoch denken sie viel mehr, als wir uns vorstellen.“ (Albert Schweitzer)

Ich versuche in meinen Erzählungen den Tieren eine Stimme zu geben. So spreche ich auch immer wieder die Gehirn-Herzachse an, die es gilt, beim Menschen zu erreichen. Den ganzen lieben Tag erzähle ich die Lebens- und Leidensgeschichten von Zuchttieren, Zirkuspferden oder griechischen Eseln. Wenn sie mich hören, bleiben sie stehen –die „Kleine Lilly“, eine griechische Eselin, Clemens, das Hängebauchschwein und Lori, eine Haflingerstute, und lauschen, wenn ich ihre Geschichte erzähle.

Lori, das Waisenkind

Lore, eine Haflingerstute, die 19 Fohlen geboren hatte, brachte Lori auf Gut Aiderbichl zur Welt. Sie starb nach der Geburt an einem Gebärmutterriss. Da war keine Kraft mehr und zurück blieb Lori, ein tieftrauriges Fohlen. „Wer zeigt mir, was ich zu tun habe? Wer stupst mich, damit ich aufstehe? Wer spielt mit mir?“. - Loris Ersatzmama wurde Anita, eine Pferdepflegerin. Eine innige Liebe verband die beiden, doch Anita wusste, dass Lori eine Pferdemama brauchte. Man machte sich auf die Suche nach einer Amme und kam auf Hilde, die tieftraurig war, weil ihr Fohlen tot geboren worden war.

Die Wege, die sich kreuzten

Lori verstand die Welt nicht, sie hatte doch Anita. Liebevoll versuchte Anita, Lori davon zu überzeugen, dass Hilde ihre neue Mama war. Es gelang.

Hilde und Lori beim Herumtollen auf der Weide

Tränen und Unverständnis

Es gibt Menschen, die bei dieser traurigen Geschichte weinen, es gibt solche, die mich ein wenig belächeln. Tiere sollen tieftraurig sein können? Ja, das können sie.

Jedenfalls sind Hilde und Lori unzertrennlich und glücklich miteinander geworden. Ich freue mich auf eine nächste Führung mit Ihnen, herzlichst, Gisela

Werden Sie symbolisch Pate von Lori und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>

Werden Sie symbolisch Pate von Hilde und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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