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Die Tiere übernehmen Gut Aiderbichl...

...und sprechen zu Ihnen

Seit vielen Jahren fühle ich mich mit unseren Tieren sehr stark verbunden. Normalerweise spaziere ich mit den Gästen über den Hof und erzähle, kläre über vieles auf und spreche dabei auch stets von der „Gehirn – Herzachse“, die ich mit meinen Geschichten bei den Menschen so gerne erreichen möchte. Am Ende der Führung sehe ich in die Augen der Menschen, und hoffe, diese Achse erreicht zu haben. Jede Führung ist anders, alle Menschen reagieren anders auf meine Geschichten. Manche sind traurig, manche sagen „Da muss man helfen.“ und viele haben Tränen in den Augen und nicken, wenn ich zum Ende sage: „Solange wir die Tiere vor uns Menschen schützen müssen, haben wir nichts erreicht, erst, wenn wir sie nicht mehr schützen müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS“.

Nun spaziere ich sehr alleine über den Hof. Viele Gedanken beschäftigen mich. … „dann haben wir etwas verändert: uns“ – schleicht seit Tagen immer heftiger durch meinen Kopf. Sehr nachdenklich gehe ich weiter.

Unsere Tiere haben den Hof in Henndorf aktuell fast ganz für sich alleine

Ah, da kommt Marie, unser Eselchen, die kleine verwöhnte Prinzessin aus dem Eselstall. Sie möchte uns was fragen:

Marie: „Hallo Leute, wo seid ihr alle? Was ist eigentlich los? Seit Tagen kann ich keine Pommes klauen. Komisch. Tati, ihr wisst schon, die freche Ziege, Frau Kaindl nennt sie immer Monster, weil sie die Blumen immer zusammenfrisst, hat sich auch schon beschwert. "Wo ihr alle seid", fragt sie mich immer. Und: die Frau Kaindl fängt doch um diese Zeit schon mit dem Pelargoniensetzen an, was ist denn da los? Also ich weiss es auch nicht, sag ich zu ihr. Gisela, weißt Du was?“.

Gisela: „Liebe Marie, komm, gehen wir zur Mensch-Tier-Kapelle. Ich setz mich dort auf die Bank, und erzähl Dir, was geschehen ist“.

Marie: „Mensch, mach es nicht so spannend. OK, ich komm mit. Nehmen wir auch den alten Saki mit, der alte Esel kennt sich ja auch nicht mehr aus, warum da niemand kommt“.

Also marschieren wir drei zur Kapelle.

Gisela: „Seit einigen Wochen schleicht eine Krankheit durch die Welt. Menschen werden krank. Nun hat diese Krankheit auch Österreich erreicht und die Länder um uns herum. Damit nicht zuviele Menschen krank werden, mussten wir auch diesen und die anderen Höfe in Iffeldorf und Deggendorf sperren und hoffen, dass es bald wieder besser wird“.

Marie: „Aha. Ok, und deshalb gibt es keine Pommes und auch keine Kinderwägen hier am Hof, die wir ja ganz gerne nach Obst und Keksen durchstöbern. Aha. Ja, und wie stellt man sich das jetzt vor? Wir können doch nicht ewig hier alleine sein. Ich meine, es ist ja ganz witzig, weil ja alle Tiere unterwegs sind. Außer der Batzi und der Hermes, die Hirsche. Beim Basti und bei der Reni schauen wir Esel täglich mal vorbei, aber die liegen auch ganz gelangweilt in der Sonne. Und unsere Betty, die Ziege, die chillt sowieso nur noch den ganzen lieben langen Tag. Ja, und was macht ihr Menschen jetzt dagegen oder dafür, dass ihr jetzt wieder kommen könnt? Ich mein, so geht das ja nicht! Iahiahiah!“.

Betty genießt die Sonne und hofft, dass bald alles überstanden ist

Saki: „Mensch, Marie, reg dich nicht so auf. Schau, die Gisela fängt sonst gleich zum Weinen an. Das wollen wir doch nicht. Wir Tiere hier, wir geben jetzt den Menschen, die uns nicht besuchen können, Kraft. Was hältst Du davon? Sie geben uns ja die Kraft, weil sie dafür sorgen, dass wir immer genug zum Fressen haben. Also komm. Marie, erzähl den Tieren, was wir zu sagen haben.“

Marie: „Meine Mama, die Wanja, die hätte das besser gemacht, aber ok, ich versuche es euch Menschen zu sagen:

Die geretteten Tiere von Gut Aiderbichl haben beschlossen, dass sich die Lage ändern muss. Haltet euch an die Regeln: kein Pfoten geben, so wie wir Tiere, immer Abstand halten. Schaut uns Eseln zu, da ist immer mindestens ein Meter Abstand, damit mich der Huf vom Johnny nicht treffen kann. Ist ja nicht so schwer.  Und kein Abschlecken: der Sammy schleckt ja immer die Heike ab. Also Leute, das müsst ihr jetzt bitte lassen. OK? – Die Vögel, die hier gerade so schön zwitschern, erzählen mir gerade, dass viele Fische in den Meeren auch schon nachschauen was los ist, weil da plötzlich am Wasser weniger los ist und sogar die Delfine kommen wieder zurück. Ja hallo, Menschen, horcht auf uns Tiere, auf die Natur – ihr könnt euch hinsetzen und Kraft holen beim Nachdenken über die Natur.

Also dann, bleibt ruhig und sonst fragt den Saki. Ich hab euch alle sehr lieb und vergesst uns Tiere nicht, wir haben euch alle lieb! Wir melden uns wieder bei Euch, vergesst uns nicht, iah-danke!“

Hören Sie die Zuversicht der Tiere? Im Namen der Natur versuchen Sie uns zu sagen, was wir machen sollen. Hinsetzen, nachdenken darüber, dass man nicht alles auf dieser Welt um jeden Preis haben muss. Wir sollten uns die Gelassenheit der Tiere als Vorbild nehmen. Die meisten der Tierleben auf unseren Höfen sind an der Kippe gestanden: nicht wegen Krankheit, sondern, weil man sie nicht mehr wollte. Ich werde Ihnen vom nächsten Tiermeeting auf Gut Aiderbichl wieder berichten. Bis dahin halten Sie sich bitte an die Ratschläge der Tiere, bleiben Sie gesund und vergessen Sie die Tiere nicht, herzlichst, Gisela

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