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4. Oktober

Tierschutztag

Tiere können nicht für sich selbst sprechen, und deshalb ist es so wichtig, dass wir Menschen unsere Stimmen für sie erheben. Sie waren die ersten Geschöpfe auf dieser Erde, die Tiere wurden domestiziert und viele Tierrassen sind des Menschen Arbeitstiere geworden: die Elefanten, die Kamele, die Pferde und auch die Esel. Viele Nutztiere und deren Produkte werden zu Nahrung verarbeitet: Milch und Fleisch kommt vom Rind – um nur ein Beispiel zu geben.

„Alle Tiere möchten frei sein“ – Albert Schweitzer

Vom Anbeginn der Welt weideten die Tiere auf den Wiesen, lebten Affen in Freiheit in den Dschungeln. Von jeher wurden für die Milchproduktion die Ziegen, die Schafe und die Rinder gehalten. Das Konsumverhalten der Menschen hat sich geändert. Tiere verbringen aktuell ihr kurzes Leben in der Massenzucht und landen letztendlich in den Tiefkühlern der Haushalte.

„Wir Menschen sind nicht die einzigen mit Persönlichkeit“ – Jane Goodall

Jane Goodall, die britische Zoologin und Biologin, unterstützte Michael Aufhauser bei der Übernahme der Ex-Laboraffen im Jahre 2009.

„Hey, Ingrid, weißt Du noch? Die Jane, die war hier im Affenhaus und hat mit uns gesprochen. Sie kann die Affensprache verstehen. Sie kam vor vielen Jahren mit unserem Retter, Michael Aufhauser!“

Jane Goodall und Michael Aufhauser standen gemeinsam im September 2011 beim Besucherfenster der Außengehege der Ex-Laboraffen und durften erleben wie Moritz, Xaverl und Anton nach jahrzehntelanger Gefangenschaft in den Käfigen eines Forschungslabors zum ersten Mal eine Wiese und die Sonnenstrahlen erlebten.

„Ja, Clyde. Martha und ich waren damals sehr skeptisch. Ich bin dann doch auch ins Gehege. Endlich frei sein, Luft zum Atmen und Sonne auf meinem Pelz. Nach den vielen Jahren in den engen, viel zu kleinen Käfigen. Wir wurden berühmt, weil unsere Augen leuchteten und wir weinten“.

Seit unsere Affen ihr Außengehege haben, blühen sie auf.

Viele Hühner leben in Legebatterien. Vor einigen Jahren nahm Gut Aiderbichl solche Hühner auf. Sie hatten kein Federkleid mehr und Anita Hartner strickte ihnen Pullis, weil sie vollkommen nackt, mager und psychisch verstörte Tiere waren.

„Goooogock, ich bin die Rosa. Oh, war ich froh. Plötzlich holten uns Menschen mit roten T-Shirts ab. Ich hörte immer nur „Aiderbichl“. Wir Hühner sind nicht dumm, dummes Huhn ist nicht richtig. Die Legehenne neben mir wusste, dass wir nun gerettet waren. Bin so froh, dass ich nun seit Jahren im Gras herumpicken kann!“

Kurz nachdem Rosa zu uns kam hatte sie kein Federkleid.

„Oinkoink, ich bin die Paula. Lebe im Oinkpalast, äh, Schweinepalast, von Gut Aiderbichl. Ich und die Lotte hatten eine tolle Wiese für uns. Wir spielten miteinander und plötzlich konnte ich meine hinteren Beinchen nicht mehr bewegen. Man hat uns abgeholt, mich und die Lotte. Wir sind jetzt auch bei den Menschen mit den roten Jacken und hier leben viele Schweine mit uns. Jetzt oinken wir gemeinsam am und um den Misthaufen und in der Suhle“.

Paula lässt sich das saftige, grüne Gras schmecken.

„Iaaah, lasst mich auch mal was sagen. Ich bin der Santino. Ein kleiner Menschenbub hat mich gerettet, iah, bin ja noch ganz jung. Zwei iah-Jahre bin ich alt. Bin gerade auf der Suche nach einer Iah-Gruppe, die mich in ihrem Stall aufnimmt. Ich, ähem, denke, ich möchte zur Marie. Aber äh, ich bin schüchtern, könnte vielleicht jemand der Marie sagen, dass ich in ihren Iah-Stall möchte? Oder wenigstens der Eva sagen, dass ich da hinmöchte. Äh, zur Marie!“

Santino freut sich auf seine neue Gruppe.

Viele gerettete Tiere leben auf den 30 Gnadenhöfen von Gut Aiderbichl. Wir versuchen, ihr Leben zu retten, sie zu schützen und sie hier leben zu lassen, so lange sie es schaffen. Tierschutz bedeutet hinhören und hinsehen, umdenken und handeln.

Nur Dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

Werden Sie symbolisch Pate von allen Tieren und damit ein echter Aiderbichler!

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