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Überlebende der Urzeit: Schildkröten

Zum Weltschildkröten-Tag am 23.05.2018

Schildkröten, die gepanzerten Reptilien, leben seit etwa 225 Millionen Jahren auf der Erde! Sie können sich gut an ihre Umgebung anpassen, was sicherlich auch dazu beigetragen hat, dass sie die Eiszeiten und sogar die Dinosaurier überlebt haben. Schildkröten sind Überlebende der Urzeit, die – je nach Art – bis zu 500 Kilogramm schwer und bis zu 175 Jahre alt werden können!

Doch all das ist in Gefahr. Wenn wir Menschen nicht endlich umdenken und handeln, dann werden auch die Schildkröten nach und nach von unserer Erde verschwinden. Die zunehmende Zerstörung ihrer Lebensräume, die Meeresverschmutzung, Gift, aber auch illegaler Tierhandel führen dazu, dass mittlerweile 50 Prozent der Schildkrötenarten als bedroht gelten!

Dafür gibt es mehrere Ursachen. Die Zerstörung der Lebensräume und Eiablageplätze, etwa durch Trockenlegung von Sümpfen und Zersiedelungen. Die Weibchen fallen bei ihren oft langen Wanderungen zu den Ablageplätzen nicht selten dem Straßenverkehr zum Opfer. Aber auch Fangnetze von Fischern führen immer wieder dazu, dass Schildkröten, die sich darin verfangen, qualvoll ertrinken.

Ein weiteres Problem ist das verantwortungslose Aussetzen von Schildkröten, die als Haustiere „ausgedient“ haben. Viele Besitzer „entsorgen“ die ihnen zu groß gewordenen Tiere in der freien Natur. Das geht dann zu Lasten der heimischen Arten. So finden sich zum Beispiel auch im Ruhrgebiet zahlreiche Exemplare der Rotwangen-Schmuckschildkröten – einer robusten Art, die eigentlich aus den USA stammt.

Aber auch auf Speisekarten findet man immer noch Schildkröten-Produkte. Gerade China, Vietnam, Indonesien und Thailand zählen zu den Ländern, in denen jährlich tausende Schildkröten auf dem Teller landen. Aber auch in Europa gibt es so etwas. Die Europäische Sumpfschildkröte etwa, deren natürliche Heimat in kühleren Regionen in Deutschland liegt, konnte man Anfang des 19. Jahrhunderts häufig antreffen. Doch dann erfreute sie sich als „Fastenspeise“ immer größerer Beliebtheit und so wurde ihr Bestand in kürzester Zeit fast zur Gänze vernichtet.

Auch als Reisesouvenirs erfreuen sich exotische Tiere, wie die Schildkröten, immer größerer Beliebtheit. Zwar verstößt man mit dem Import meist gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen, aber das scheint bei vielen Menschen noch nicht angekommen zu sein. Wie sonst lässt sich erklären, dass jährlich ca. 500.000 illegale Souvenirs vom Zoll beschlagnahmt werden?

Das alles sollte uns nachdenklich stimmen. Wir müssen etwas am Umgang mit den Tieren, unseren Mitgeschöpfen, ändern und dem Artensterben entgegentreten. Sonst werden diese Tiere nach und nach von unserer Erde verschwinden – für immer – und das ökologische Gleichgewicht gerät aus den Fugen.

Wir müssen hinsehen, handeln und Zeichen setzen. Denn wir alle leben auf einer Erde und gehören alle zur Schöpfung: Mensch, Tier und Natur!

Auch bei uns auf Gut Aiderbichl leben Schildkröten – vorwiegend Landschildkröten, die bei uns ein tier- und artgerechtes Leben führen können. Unterstützen Sie unseren Einsatz für die Urzeit-Reptilien mit einer symbolischen Patenschaft!

Werden Sie symbolisch Pate von unseren Schildkröten und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>

Wussten Sie, dass…

  • es etwa 350 Schildkrötenarten gibt, davon aber nur 50 Arten an Land leben?
  • Lederschildkröten bis zu 2 Meter lang und 500 Kilogramm schwer werden können?
  • die kleineste Schildkröte, die Gesägte Flachschildkröte, nur knapp 10 cm lang wird?
  • Harriet, eine Galapagos-Riesenschildkröte, im Australia Zoo in Queensland 175 Jahre alt wurde?
  • Schildkröten, die als Haustiere gehalten werden, etwa 40 Jahre alt werden können?
  • jede Schildkrötenart einen anderen Panzer hat, der ganz an ihren Lebensraum angepasst ist?
  • Schildkröten in einer Stunde etwa 350 Meter weit laufen können?
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