A A A
Mein Aiderbichl | login

Passwort vergessen

Passwort vergessen Registrieren / Pate werden Infos zur Patenschaft

Schließen

Uns blieben 60 Minuten um Weibi’s Leben zu retten...

Ponystute Weibi ist 22 Jahre alt und ihr stehen durchaus noch mehr als 10 Lebensjahre bevor. Aber aufgrund von Arthrosen konnte oder wollte man sie dort, wo sie viele Jahre gelebt hatte, nicht mehr behalten. Wie so oft in Fällen wie diesen wurde Weibi an einen Händler verkauft und wurde kurzfristig im Stall einer Tierfreundin, die selbst immer wieder Tiere rettet und pflegt, eingestellt. Hier sollte Weibi auf ihr weiteres Schicksal warten.
Als Weibi auf dem Hof ankam stieg sie ängstlich vom Hänger. Wo war sie? Wo waren ihre vertrauten Menschen? Alles war fremd für Weibi. Behutsam führte die Tierfreundin die Stute zu ihrer Box.

Auf dem gleichen Hof lebte auch die Eselin Lisa, die erst drei Tage zuvor von der Tierfreundin gerettet worden war. Die 10-jährige Eselin war in einem äußerst schlechten Zustand, denn ihre Besitzer hatten sie einfach „vergessen“ und sich nicht mehr um sie gekümmert. Der Zustand von Lisas Hufen deutete darauf hin, dass sie schon viele Monate keine Behandlung vom Hufschmied mehr bekommen hatte. Lisa konnte kaum mehr gehen, so sehr schmerzten ihre viel zu langen Hufe. 

Als Ponystute Weibi zu ihrer Box gebracht wurde, begrüßte Eselin Lisa sie sogleich. Es schien, als wolle sie der traurigen Ponystute beistehen. Lisa begleitet Weibi in ihre Box und die Weibi ließ diese Nähe zu – sie schien sie sogar zu genießen. Es war, als hätte es zwischen den beiden gefunkt. Lisa wich Weibi nicht mehr von der Seite und Weibi verteidigte „ihre“ Eselin gegen jeden, der sich ihr näherte. 

Pferdehändler suchen zunächst nach einem Käufer, der einen Liebhaberpreis zahlt. Dann, wie das bei Weibi der Fall war, wenn sie keinen Käufer finden, kommt der Metzger auf den Plan. Weibi wurde ihm angeboten und er hatte auch schon einen Interessenten und der Schlachttermin wurde für wenige Tage später festgelegt: Am Freitag, dem 31. März um 10:30 Uhr sollte Weibi sterben. 

Doch die Tierfreundin konnte und wollte dies nicht hinnehmen. Sie meldete sich freitags um 09:30 Uhr in unserer Verwaltung und bat um Hilfe. Weibi, die weder böse oder schwer krank war, sollte nicht sterben müssen, nur weil sie älter wurde.
Kurz darauf wurde der Notfall mit Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber besprochen. Zwar sind unsere Platzkapazitäten, gerade was Pferde betrifft, meist nahezu ausgeschöpft, doch in diesem Fall konnten wir zusagen. 

Als wir die Tierfreundin zurückriefen und ihr die Zusage für Weibi erteilten, war sie erleichtert, aber auch etwas bedrückt. Sie erzählte uns von Eselin Lisa, die seit der Ankunft von Weibi vor drei Tagen nicht mehr von deren Seite wich. Wie würde sie reagieren, wenn ihr nun die Freundin genommen würde?

Freundschaften und Familien werden bei uns auf Gut Aiderbichl nicht getrennt. Und so durfte auch Lisa Aiderbichlerin werden. Nur wenige Stunden später kamen Lisa und Weibi auf Gut Aiderbichl an. Mittlerweile haben sich die beiden auf Gut Spielberg, einem unserer Außenhöfe eingelebt und genießen nun ihre Gemeinschaft und ihr neu gewonnenes Lebensglück.

Werden Sie symbolisch Pate von Weibi und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>
<< Zurück