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Trauriger Trend: Immer mehr Tiere werden ausgesetzt!

 

Verstoßen und ausgesetzt: Clemens

Eine Entwicklung, die wir in den letzten Monaten beobachten, schockiert uns: Immer mehr Tiere werden einfach ausgesetzt! Aus den Augen, aus dem Sinn. So traf es auch den kleinen Clemens, den Tierfreunde einsam und verängstigt im Wald auffanden. Ob sein kleines Handicap der Grund für den Verrat an ihm war?

 

Vom Verstoßenen zum Glücksschwein: Clemens

Täglich werden wir auf Gut Aiderbichl mit dem Leid der Tiere konfrontiert, aber ein Trend stimmt uns in diesem Jahr besonders traurig. Immer mehr Tiere werden einfach ausgesetzt. Grußlos, ohne über die Folgen für das Tier nachzudenken. Irgendwer wird sich schon um das Tier kümmern, scheinen die verantwortungslosen Tierhalter zu denken. Allein in Deutschland finden sich jährlich mehr als 70.000 Haustiere plötzlich auf der Straße wieder. Aber längst sind es nicht mehr nur Katzen und Hunde, die ausgesetzt werden... Warum sich die Menschen so respekt- und gedankenlos von ihren Tieren trennen? Die Antworten können wir nur erahnen.

Bei dem jungen Minischwein Clemens vermuten wir, dass er aufgrund seines Handicaps sein Zuhause verlor. Denn er leidet an einer Fehlstellung des Kopfes, wodurch er diesen immer schräg hält. Und so wurde das Minischwein kurzerhand im Wald "entsorgt".

 

Clemens hält seinen Kopf immer schräg...

 

Nicht auszudenken, was dem kleinen Schweinchen hätte alles passieren können, wenn nicht der Zufall im Spiel gewesen wäre. Eine Tierfreundin nutzte die Frühlingssonne aus und machte einen Spaziergang durch das Stubaital. Sie staunte nicht schlecht, als sie plötzlich im Wald das kleine Minischwein entdeckte. Clemens irrte mitten durch den Wald - alleine. Wie hätte er sich hier zurechtfinden sollen?

 

 

Die Tierfreundin hatte Mitleid mit dem erst wenige Monate alten Schweinchen und nahm Clemens kurzerhand mit zu sich nach Hause. Liebevoll versorgte sie ihn nach bestem Wissen und Gewissen. Die Suche nach dem Besitzer des Schweinchens blieb, wie es zu erwarten war, erfolglos.

Aber die Tierfreundin konnte Clemens nicht auf Dauer behalten. Er würde ja noch wachsen und braucht einen entsprechenden Stall. Außerdem fehlt ihr die Zeit, um sich um das Schweinchen ausreichend zu kümmern. Sie suchte nach einem guten Platz für Clemens, aber das Interesse war quasi nicht vorhanden. Wer will schon ein Schwein mit einem Handicap? In ihrer Not bat uns die Tierfreundin um Hilfe. Clemens sollte es gut haben und ein tier- und artgerechtes Leben führen dürfen. Wir konnten zusagen und so machte sich die Tierfreundin mit Clemens auf den Weg zu uns nach Gut Aiderbichl Henndorf.

 

Clemens bei seiner Ankunft auf Gut Aiderbichl Henndorf...

Als Clemens bei uns ankam, unternahm er sofort einen Spaziergang vor unserem Haupthaus. Besonders angetan hatten es ihm unsere Kune Kune Schweine, die er sogleich selbstbewusst begrüßte.

 

Clemens begrüßt die Kune Kune Schweine...

Clemens musste sich aber zuerst einem Gesundheits-Check beim Tierarzt unterziehen. Außer der Fehlstellung des Kopfes, die ihm selbst aber keine Schwierigkeiten bereitet, fehlt ihm nichts. Einem langen Leben bei uns auf Gut Aiderbichl steht nun nichts mehr im Wege. Aus einem Verstoßenen wurde im wahrsten Sinne ein Glücksschwein.

 

Clemens beim Spaziergang über die Wiese...

Der kleine Clemens hat sich mittlerweile gut bei uns eingelebt. Mit seiner Anwesenheit können wir verdeutlichen, dass Tiere mit Handicap ebenso ein Recht auf ein glückliches Leben haben, und dass das Aussetzen von Tieren niemals eine Lösung ist.

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