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Paul

Unser Waschbär

Zwei Tierschützerinnen brachten uns vor einigen Jahren Emilia und Pauli, zwei Waschbären-Babys. Sie waren erst wenige Wochen alt und auf sich alleine gestellt, weil ihre Mutter kaltblütig erschossen worden war. Pauli bewohnt sein schönes Gehege mit Holzhaus und Waschteich seit diesem Jahr alleine, weil seine Schwester leider verstorben ist. Pauli sitzt oft in der Dachrinne seines Hauses und träumt von der Heimat der Waschbären…

Warum heißt der Waschbär Waschbär?

Der Waschbär tastet die Nahrung vor dem Fressen ab. Unser Pauli hat in seinem Gehege einen kleinen Wasserteich, und befeuchtet seine Nahrung, bevor er sie dann genüsslich frisst. Pauli liebt Weintrauben über alles. Rasch kommt er zum Gehegezaun, stellt sich auf und vorsichtig holt er sich die Traube, die dann genüsslich mit seinen spitzen Zähnen zerkleinert wird.

Paul wird einer Pflaume Herr.

Woher kommt der Waschbär ursprünglich?

Die Heimat des Waschbären reicht von Panama über Mexiko bis Kanada. Die Vorfahren Paulis sind womöglich auch aus einer Pelztierfarm entkommen. Die Wildtiere haben sich in den Laubwäldern heimisch niedergelassen und immer mehr vermehrt.
Das einschneidendste Ereignis für die Verbreitung der amerikanischen Tiere in Europa war das Aussetzen zweier Pärchen am Edersee (Hessen) im Jahr 1934. Es war ein Ansiedlungsversuch, der die Population rasch wachsen ließ, weil die natürlichen Gegebenheiten rund um den Edersee optimal waren. Das Ökosystem wurde gestört, der Waschbär war zum Abschuss frei gegeben.

Ein Waschbär ist kein Minibär zum Spielen

Einen Waschbären zu domestizieren, wird kein Glück bringen. Er ist kein Schmusetier, sondern ein Wildtier, das im Wald lebt, und dort gehört er auch hin. In den kanadischen Wald, durch den sich Flüsse schlängeln, da ist der Waschbär zu Hause. Pauli auszuwildern hätte aber nicht viel Sinn gemacht – er wäre wohl das Opfer einer Kugel geworden.

Er hat seine wilde Seite nicht verloren.

Pauli, der Alleinunterhalter

Paulchen ist mittlerweile 7 Jahre alt und kann gut 20 Jahre erreichen. Er mag die Menschen, und, seitdem Emilia verstorben ist, zeigt er sich auch zugänglich. Pauli liebt Kinder, setzt sich mit seinem Apfel aufrecht hin und lässt es sich schmecken. Und wenn man dann ruft „Pauli, schau, Weintraube!“ dann läuft er zur Höchstform auf.
Nun ist er gerade dabei, sich einen schönen Winterspeck anzufressen, und wenn es schneit, schaut er unter seinem dichten Fell mit den dunklen Äuglein heraus. Im Winter wird viel geschlafen, außer, die Sonne scheint.

Er sucht in seinem Gehege fleißig sein Futter zusammen.

Der schöne Pelz des Pauli gehört auf seinen Körper

Wie der Pelz aller Wildtiere, gehört auch der Waschbärpelz ausschließlich auf seinen Körper. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Waschbärpelz sehr gefragt, und ein Großteil der Population verschwand aus den Wäldern in die Luxusgeschäfte.
Denken wir um, bringen wir die Natur langsam ins Gleichgewicht und erfreuen wir uns am Anblick des schönen Waschbären Pauli auf Gut Aiderbichl Henndorf.

Nur Dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren wie Pauli und seiner Schwester Emilia ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

Werden Sie symbolisch Pate von Paul und damit ein echter Aiderbichler!

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