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Einfach zum Nachdenken - Weihnachtsgedanken aus der Kapelle

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

 

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Es war ein Gutes, mit allen Höhen und Tiefen und Stürmen, die im Leben dazu gehören.

Zahlreiche Menschen haben mir in der Kapelle gelauscht, wenn ich über die Tiere von Aiderbichl erzählt habe. Unsere Mensch-Tier-Kapelle, ein Ort, der uns lehren soll, dass es keine Unterschiede gibt. Weihnachten wird Jesus geboren, was übersetzt „der Retter“ bedeutet. Er zeigt uns die Wege, die uns zu guten Menschen machen und holt uns zurück, wenn wir manchmal einen Seitenweg versuchen möchten.

 

Füchsin Stella mit Aiderbichlerinnen Anna und Gisela in der Mensch-Tier-Kapelle

 

Die Kapelle ist auch der Ort, wo ich den Gästen sage, dass wir zu Gast auf dieser Erde sind, das sollen wir niemals vergessen. Eigentlich gibt es keinen Größeren oder Kleineren. Es gibt Gleiches und Anderes. Es gibt Pflanzen, Tiere und die Menschen. Die Gesamtheit aller macht die Schöpfung aus: die Erde, auf deren Wegen wir unsere Spuren hinterlassen, die Tiere, die vor uns Menschen hier waren, die Menschen. Wir sind Eins.

Diesen Sommer hatte ich einmal eine Führung, an der sieben Kinder teilnahmen. Ich begann von Michael Aufhauser und seinem Traum zu erzählen, wie die ersten Tiere auf den Hof kamen, woher sie kamen, wie sie hier leben, wie wir hier zusammenleben und miteinander arbeiten und, dass es die Aufgabe der Menschen ist, das Gastzimmer Erde gesund zu halten. Große Augen haben mich angeschaut, vierzehn Ohren waren offen und haben mir gelauscht. Plötzlich meinte ein Mädchen: „Jetzt weiß ich, warum ich hier die Ponys nicht reiten soll. Ich setz mich ja auch nicht auf den Rücken meiner Freundin“. Nach der Führung meinte die Mutter dieses Mädchens: „Sie haben meine Kinder erreicht, alle sind an Ihren Lippen gehangen….“.


Jeder Besucher von Gut Aiderbichl ist hier lächelnd stehen geblieben: unser Tierbuffet

 

Die Kinder haben also verstanden:

"Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS!"
Michael Aufhauser, Gründer von Gut Aiderbichl

 

Roberta und Beables genießen ihr Leben auf Gut Aiderbichl Henndorf 

 

Haben wir diesbezüglich noch einen kleineren Wanderweg vor uns? Ich spüre soeben den Zeigefinger von Michael Aufhauser auf meiner Schulter: „Positiv den Menschen entgegentreten. Sag Ihnen, dass es niemals zu spät zum Umdenken ist. Wenn die Liebe der Weg ist, können wir alles schaffen. Versuch es Ihnen zu sagen. Sag Ihnen, dass uns die Tiere zeigen, wo es lang geht. Erreiche die Gehirn-Herzachse der Menschen….“.

 

Albert Schweitzer fällt mir auch ein. Da hab ich mal gelesen:

„Ich kann nicht anders als Ehrfurcht haben vor allem, was Leben heißt, ich kann nicht anders als mitempfinden mit allem, was Leben heißt“.

 

Ehrfurcht – welch ein großes Wort. Respekt – auch ein großes Wort. Liebe – ein großes, allumfassendes Wort.
Ehrfurcht Respekt vor der Natur, Liebe für alle. Eine große Aufgabe für uns Menschen, aber man kann die Prüfung bestehen.

 

Die Dromedare lieben es, gemeinsam mit Menschen Zeit zu verbringen


Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit, Zeit zum Nachdenken und Umdenken und – sie kommt mit Riesenschritten näher – eine schöne Weihnacht. Machen Sie den Hl. Abend zu einem Neubeginn und Neuorientierung im neuen Jahr.

 

Ich freue mich auf eine Führung mit Ihnen, herzlichst Gisela

 

 

 

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