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Gedanken zum Welternährungstag

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

Ein gewichtiges Wort – Welternährung. Es heißt, dass im Jahr 2050 ungefähr zwei Milliarden Menschen ernährt werden sollen. Aktuell hungern 1 Milliarde Menschen auf der Erde, während viele andere im verschwenderischen Überfluss leben.

Wie soll die Menschheit ernährt werden, ohne den Planeten Erde noch mehr auszubeuten?

Jedenfalls werden durch die hohe Nachfrage an Nahrungsmitteln für die Ressourcen der Erde noch mehr Probleme entstehen. Die Ansichten über den Vorgang des Hungerstillens der Weltbevölkerung teilen sich. Wie soll man die Herausforderungen angehen, genügend Nahrung für alle Menschen zu ernten und zu produzieren? Es ist wie meistens: ein gemeinsamer Weg ist schwierig zu finden. Jeder Forscher hält seine Theorie für die richtige. Die einen plädieren für ökologische Landwirtschaft, die anderen kontern mit dem System der lokalen Lebensmittelproduktion. – Streitereien sättigen die hungrigen Mäuler der Weltbevölkerung nicht. Streitereien rufen im besten Fall irgendwann explosive Probleme um die Nutzung unserer Wasserquellen oder Nahrungsquellen hervor...

Erhöhung der Nahrungsmittelquantität durch genmanipulierte Veränderungen in der Pflanzenwelt

In einer Lektion eines Englischbuches geht es um genmanipulierte Äpfel. Der Apfel ist nicht mehr rund, sondern eckig. Ich stelle mir gerade widerwillig vor, wie ich am Herd stehe und genmanipuliertes Gemüse, Reis etc. koche. Aber es dürfte wohl die Meinung vieler Menschen decken, dass man „mit der Zeit gehen muss, die Technik entwickelt sich weiter“. Genmanipulierte, würfelartige Äpfel werden für die nächsten Generationen normal werden, wenn nicht jemand am Pult steht und kontert: „Die Natur hat den Apfel rund gemacht“.

Mehr Anbau, mehr Rodungen, mehr Tierleid

Um mehr Nahrung produzieren zu können, werden Wälder gerodet, es soll Ackerland werden. Ökosysteme bis hin zum tropischen Regenwald werden zerstört. Die Weiden werden mit Rindern bevölkert, und auch mit Soja bepflanzt, um Futter für die Rinder zu haben.

Fleckvieh Ludmilla aus der Anbindehaltung

sagt „Danke“ an alle, die sie von der Anbindehaltung an einer Kette befreit haben. Gut Aiderbichl holte Ludmilla aus einem Stall, wo sie drei Jahre an ihrem Platz an der Kette hing und keinen Freilauf oder Wiese kannte. Sie wusste nicht, dass sie gehen kann. Istinktiv setzte sie nach der Befreiuung ein Bein vor das andere. Ganz langsam. Sie war in diesem Stall geboren worden, laufen war an der kurzen Kette nicht möglich. Ihre Augen waren groß vor Angst. Sie ist nun neun Jahre alt, hat extreme X-Beine und lebt in der Gruppe von unserem Bandit, den wir als Kälbchen auch von der Anbindehaltung befreien durften. Er ist berühmt geworden, sein Freudentanz ging durch die Welt. Alle Rinder sollten so tanzen dürfen wie Bandit.

Aus diesem Stall haben wir Ludmilla und Bandit befreit

Verschwendung und Vernichtung genießbarer Lebensmittel

Wieviele Tiere leiden in der Mast und sterben dann für die Ernährung der Menschen? Es müsste 24 Stunden aus den Mülleimern der Wohlstandsgesellschaft schreien: es müsste muhen, gackern, oinken, meckern … Riesen Mengen an genießbaren Lebensmitteln landen heutzutage im Biomüll, aus den heimischen Supermärkten, Restaurants oder Haushalten.

Einen Versuch ist es wert

Egal ob Vegetarier, Veganer oder Allesesser. Gezielt einkaufen macht Sinn! Tischen Sie einmal mal etwas weniger auf oder fragen Sie die Großmutter, wie man Reste verwerten kann.
Stellen Sie sich vor, wieviele Menschen auf unserer Erde hungern müssen. Ich denke immer an die gestressten Augen der Rinder und Schweine. Seit ich das mache, werfe ich kein Brot oder Apfel in den Müll.

Ludmilla genießt die grünen Weiden, mit ihren X-Beinchen

Welternährungstag – ein großes Wort, Ernährung – eine Wichtigkeit im Leben jedes Menschen dieser Erde. Ich freue mich auf eine Führung mit Ihnen auf Gut Aiderbichl, bleiben Sie gesund, halten Sie durch. Mein Motto „Pfoten waschen – Abstand halten – Maske tragen und durchhalten“, herzlichst Gisela

Nur Dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren wie Ludmilla helfen und Ihnen ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

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