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Ein paar Gedanken zum Weltmilchtag (1. Juni)

Milchkühe – die Hochleistungs“maschinen“ der modernen Gesellschaft?

Milch ist eines der Grundnahrungsmittel in der Ernährung vom Kleinkind bis ins Erwachsenenalter. Mehr als 4 Millionen Milchkühe im deutschen Raum sorgen für die Deckung des täglichen Milchbedarfs. Dazu zählt wohl auch das Nervenvitamin Schokolade – ohne Milch keine Schokolade, das wäre wohl eine Katastrophe für viele Menschen.

Milchkühe müssen immer mehr Milch produzieren. Die Produktion wird angefeuert durch Hochleistungsfutter, sowie Gras, Mais und anderer Futterkonzentrate.
Vor 50 Jahren standen im Stall eines kleinen Landwirtes vielleicht 3 Kühe, um die Kälber und die Familie mit Milch, Butter und Käse zu versorgen. Alle 2 bis 3 Jahre wurde ein Tier geschlachtet. Heute, in der Zeit des Überflusses werden Milchkühe zu „Hochleistungskühen“ gezüchtet, was auch Krankheiten für die Rinder mit sich bringt. Es kommt zu Euterentzündungen, die Kühe werden schwerer trächtig und sie sterben früher. Eine „Turbomilchkuh“ wird höchstens 5 Jahre alt, während ein Rind, das „Normales“ leistet, bis zu 35 Jahre alt werden kann.

Das ist Toni, ohne unsere Rettung wäre er als Kälbchen beim Schlachter gelandet

Die Gefahr von Medikamenten in der Milch

Wenn bei einer Kuh eine Euterentzündung behandelt werden muss, sind Antibiotikastoffe in der Milch enthalten. Mehr und mehr denkt man in der Zucht um und so wird das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kuh wieder wichtiger als die Steigerung der Milchproduktion. Leider aber noch zu wenig…
Genauso lange wie ein Mensch – 9 Monate – trägt die Kuh ihr Kälbchen. Bei den Kälbern werden Kühe und nicht Bullen bevorzugt, denn nur die Kühe geben Milch. Junge Bullen produzieren keine Milch und werden somit nach einigen Wochen Mast zum Schlachthof gefahren…
Von Natur aus wäre die produzierte Milch ja eigentlich für das Kälbchen gedacht, irgendwann wurde Milch aber zum Nahrungsmittel der Menschen, die Produktpalette wurde stark erweitert und die Kühe stehen unter starkem Druck, um das Produktions-Soll zu erreichen.

Bei einem Blick in Vronis Augen erkennt man ihre unendliche Dankbarkeit - sie konnten wir retten

Gut Aiderbichl und die Mutter-Kind-Haltung

Manchmal werden auf Gut Aiderbichl auch Kühe aufgenommen, die trächtig sind. Wir freuen uns dann sehr darüber, dass diese Kälbchen ein anderes Leben vor sich haben. Sie dürfen bei Ihrer Mama trinken, mit ihrer Mama im Stall im Stroh kuscheln und glücklich sein. So hat es die Natur wohl auch vorgesehen.

Kühe geben nur Milch, wenn sie ein Kälbchen haben, also sind sie in der heutigen Zeit eigentlich dauerschwanger. Eine Milchkuh bekommt in der Regel 5 Kälber in 5 Jahren, dann ist sie am Ende… In großen Stallungen dauert die Bindung der Kuh mit ihrem Kälbchen nur ein paar Tage, dann werden die Tiere getrennt. Die Milch der Kuh ist für den Verkauf gedacht und das Kälbchen wird mit Milchersatz gefüttert. Werden Sie nun nachdenklich? Wer fragt nach den Gefühlen der Tiere? Wie respektlos kaufen wir Milchprodukte ein und werfen sie dann oft weg… Wie sehr mussten die Kühe arbeiten und oft leiden? Viele Fragen, die uns immer und immer wieder durch den Kopf gehen…

Tobias lebt auf Gut Aiderbichl Deggendorf und darf ganz Kalb sein...

Romy, Tobias, Vroni, Toni und Lotti auf Gut Aiderbichl Deggendorf

Aiderbichler Paten retteten fünf Kälbchen, bezahlten mit eigenem Geld den Freikauf der wunderschönen Tiere und retteten sie so vor dem Schlachter. Der Landwirt konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Tiere nicht mehr versorgen und so standen sie traurig und lieblos behandelt im Stall und warteten auf den Abtransport zum Schlachthof…

Nichts da – Glück gehabt! Es fehlte nur noch ein Platz, wo die Kälber weiterleben dürfen und gefüttert werden. Anrufe und flehende Emails erreichten Dieter Ehrengruber und, wie so oft, sagte er „Ja“ im Sinne der Aiderbichler Philosophie: Hinschauen und helfen!

Lotti kuschelt jeden Tag mit ihren Freunden ausgiebig im Stroh

Glücklich und zufrieden leben die Hübschen nun unter ihren Artgenossen in Deggendorf. Und eines ist sicher: sie werden niemals gemolken werden, weil unsere Stiere kastriert sind und so keine Kälbchen entstehen. Sie dürfen einfach Kuh sein und ihr Leben genießen, ohne Druck oder Zwang. Das würden wir uns für weitaus mehr Kühe wünschen… Nur Dank Ihrer Hilfe, liebe Aiderbichler, konnten wir Romy, Tobias, Vroni, Toni und Lotti retten und Ihnen ein schönes Leben ermöglichen. Die fünf süßen Kälbchen sind noch auf der Suche nach Paten und würden sich sehr freuen, wenn Sie eine Patenschaft übernehmen. Vielen Dank, bleiben Sie gesund.

Romy und Vroni würden sich sehr freuen, wenn Sie sie auf Gut Aiderbichl Deggendorf besuchen kommen

Werden Sie symbolisch Pate von Vroni und damit ein echter Aiderbichler!

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