A A A
Mein Aiderbichl | login

Passwort vergessen

Passwort vergessen Registrieren / Pate werden Infos zur Patenschaft

Schließen

01.11.2020

Gedanken zum Weltvegantag

Den Weltvegantag gibt es seit dem 1. November 1994 und er findet jährlich am gleichen Tag statt, weil dies der Tag der Gründung der Vegan Society ist. Veganer denken über die gesundheitlichen Auswirkungen tierischen Leids auf den Menschen nach und vermeiden jegliche Produkte, die vom Tier kommen. Eine Lebenseinstellung, der sich immer mehr Menschen anschließen.

Veganismus ist

eine vor allem ethisch begründete Einstellung von immer mehr Menschen, die die Nutzung von Tieren sowie auch die Nutzung tierischer Produkte ablehnen. Letzteres bringt oft Sorgenfalten, denn wir sind doch Ledergürtel und Lederschuhe gewohnt. Überzeugte Veganer achten auch bei Alltagsgegenständen, bei der Kleidung, bei der Kosmetik und auch bei Medikamenten darauf, dass sie tierproduktfrei und vor allem tierversuchsfrei sind.

Umdenken funktioniert nur durch Information

Die Entscheidung für eine vegane Lebensweise ist vielleicht nicht so einfach, denn zahlreiche Produkte enthalten zumindest Spuren tierischen Ursprungs. Alleine, wenn man versucht, sich beim Fleischkonsum zurückzuhalten, wird schon weniger Tierleid verursacht und im Zusammenhang mit Zucht und Produktion werden auch die Auswirkungen auf unser Klima und auf das weltweite Ökosystem geschont.

Rinder müssen täglich leiden...

Wie viel Leid nimmt man für sein Essen in Kauf?

Der Großteil des Fleisches kommt aus der Massenzucht, wird geschlachtet, gegessen. Es sollte den Menschen viel mehr interessieren, wieviel Leid und Schmerzen die Tiere bzw. das Fleisch haben erleben müssen. Es ist angstvolles, gestresstes, unglückliches Fleisch und dieses Produkt geht in unseren Stoffwechsel über. Krebsarten wie Magen-, Darm- oder Speiseröhrenkrebs, Herzkrankheiten usw. stehen oftmals in Zusammenhang mit der Ernährung. Tierkost schwächt die Abwehrkräfte und das Knochensystem. Eine vegane Ernährungsweise enthält keine Produkte, die Stress oder Hormonen ausgesetzt waren. Einfach zum Nachdenken: Wer Fleisch isst, akzeptiert das Leid und die Qual der Tiere in der Massenhaltung.

Jeder Schritt zählt

Es muss nicht gleich „ganz oder gar nicht“ sein. Vielleicht hilft es schon, wenn man weiß, dass Zartbitterschokolade nur sehr wenig bis gar keine Milch enthält, dass Saft oder Wein nicht immer klar sein müssen. Der klare Wein und Saft entstehen durch den Zusatz von Gelatine, die aus Knochen und Haut von Tieren gewonnen wird. Das Vorkommen der Gelatine muss am Etikett nicht angegeben werden.

Verbote durch Gesetze sind schön geschrieben auf weißem Papier, jedoch gibt es immer wieder Schlupflöcher. In der EU ist es verboten, Tierversuche für Kosmetikartikel durchzuführen. Viele Kühe müssten nicht so aufgeblasene Euter haben, wenn sich der Mensch nicht nur von Kuhmilch, sondern auch von Dinkel- oder Hafermilch ernähren würde. Einen Versuch ist es wert.

Mit unserem leckeren, veganen Gänsebraten-Rezept, müssen dieses Jahr Gänse nicht um ihr Leben bangen.

Genießen Sie am Martinstag, am 11.11., veganen Gänsebraten statt eine gezüchtete Gans, die leiden musste. Hier unser Rezept für eine vegane Gans:

Vegane Bratensoße:
1 Bund Suppengemüse, 1 Stk. Knoblauchzehe, 1 TL Rapsöl, 1-2 TL Tomatenmark, 150 ml Gemüsebrühe, 150 ml Rotwein trocken oder Heidelbeersaft, 1 TL Maisstärke, 1 TL Majoran

Vegane Gans:
1 Packung Fleischersatz, 1 Stk. Rote Zwiebel in Streifen geschnitten

Beilagen:
Blaukraut, Semmelknödel, Salz und Pfeffer

Kochanleitung:
Suppengemüse klein schneiden und in einem Topf mit dem Rapsöl kräftig anbraten. Die halbierte Knoblauchzehe zur Geschmacksbildung dazu geben.

Das Tomatenmark beigeben und mitrösten. Dabei die Röststoffe vom Topfboden abschaben und mit einrühren.

Den Soßenansatz mit Rotwein ablöschen, mit Gemüsebrühe auffüllen und köcheln lassen. Die Soße nach 10-15 Minuten mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden. Majoran beigeben.

Die Beilagen – Knödel, Blaukraut – vorbereiten.

Fleischersatz mit den Zwiebelstreifen in der Pfanne anrösten, mit Salz, Pfeffer, Majoran würzen, dann mit der Soße ablöschen.

Blaukraut und Knödel anrichten, glasierte Gans mit Soße dazu geben und servieren.

Somit werden viele der weltweit extra für den Martinitag gezüchteten Gänse weiterleben dürfen. Die Gut Aiderbichler Gänse Maxime, Erika, Cinderella, Gustav... danken Ihnen für Ihr Umdenken.

Werden Sie symbolisch Pate von allen Tieren und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
Informieren Sie sich hier, wie Aiderbichl finanziert wird. >>
<< Zurück