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1. Oktober

Weltvegetariertag

Wieder ein Tag zum Nachdenken: Heute ist Weltvegetariertag. Der Begründer des Begriffes Vegetarismus ist der Philosoph Pythagoras. Vor langer Zeit dachte man wohl auch bereits darüber nach, seine Freunde, die Tiere, nicht zu essen. Das ist ein Gedanke, den ich ohne erhobenen Zeigefinger niederschreibe. Jeder Tierschützer, jeder Mensch, trifft die ethische Entscheidung individuell, was er isst oder nicht isst.
Tierschutz ist mehr als Vegetarismus

Und wieder höre ich Michael Aufhauser: „Solange wir die Tiere vor uns Menschen schützen müssen, haben wir noch nichts erreicht. Erst, wenn wir die Tiere nicht mehr schützen müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns“ – da gibt es, mit Verlaub, noch viel zu tun. Das Ziel soll es sein, den jetzt und in Zukunft lebenden Tieren zu helfen. Es geht um Respekt vor dem Lebewesen, ums Nachdenken „muss ich fünfmal die Woche Fleisch essen“, um die Beobachtung, wie schrecklich weh es im Herzen tut, wenn man hinter einem Tiertransporter herfährt. Ich denke mir dann: „Hätte ich jetzt doch den Mut und würde mich, wie im Film, vor den Transporter stellen, die Tore aufmachen und allen Kälbern, Kühen, Schweinen … einfach die Freiheit schenken“.

Willi genießt jeden Tag mit seiner neuen Familie.

„Kennst Du mich noch, ich war in Deiner Führung, seit damals esse ich kein Fleisch mehr ...“

Ein kleines Mädchen hält ihr Köpfchen schief und sagt mir diesen Satz. Die Großmutter meint: „Wir waren vor ca. drei Jahren mit Ihnen in der Führung und sie haben von den Rindern erzählt. Seit damals versucht meine Enkelin die Familie umzustimmen. Sie selbst rührt kein Fleisch mehr an …“. Kinder sind so gefühlsehrlich wie die Tiere. Sie nehmen „wahr“, denken nach, stellen Fragen und reagieren.

Oft kommt die Frage „Sind Sie Vegetarierin“?

Meine Großmutter hatte einen kleinen Bauernhof mit einem Schwein, Hühnern, Katzen und einigen Ziegen. Die Ziegen Rosi, Lotte, Kaiserin und Hanna brachten insgesamt 14 Kitz auf die Welt. Wir waren 13 Enkelkinder und es gibt ein altes Foto, wo wir Kinder aufgefädelt dahocken und jedes hält ein kleines Kitz. Meines hat Mimi geheißen. Ich könnte kein Kitzfleisch essen, ich müsste immer an Mimi denken.
Ich esse kein Schweinefleisch, weil ich müsste an Roberta denken, kein Rindfleisch, weil ich an Fipsi und Pamplono denken müsste. Das ist meine individuelle Entscheidung.

Wie sorglos gehen wir mit Nahrungsmitteln um

Manchmal müsste es aus den Mülleimern schreien. Wieviele Tiere lassen ihr Leben für die Ernährung des Menschen? Wieviele Tiere leben in engen Stallungen und warten auf den Transporter? Wieviele Tiere brüllen um ihr Leben, je näher sie dem Schlachthof kommen und wieviele geben keinen Laut mehr, weil ihnen die Stimme versagt und sie wissen, dass hinter dem Tor das Leben zu Ende ist.

Wir sollten unsere Freunde nicht essen. Spätestens ab dem Moment, wo ein kleiner Stier wie Willi einen Namen hat, oder Roberta und Bables mich anlächeln oder Batzi, der Rothirsch, mir mit seiner warmen, feinen Zunge die Hand schleckt, erinnere ich mich immer wieder daran, dass vegetarisches Essen gesund ist und gut schmeckt. Geben Sie den Tieren einen Namen, streicheln Sie sie zärtlich, machen Sie die Augen zu, fühlen Sie, wie gut es tut, ein Tier zu streicheln und denken Sie an Gemüsesuppe und Kaiserschmarrn. – Sagen Sie öfter „Ich esse meine Freunde nicht!“.

Ich freue mich auf eine nächste Führung mit Ihnen, herzlichst, Gisela

Vegetarisches Essen ist ein wahrer Gaumenschmaus.

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