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Wenn Zebrafische koksen

Am 26. Juni war Weltdrogentag, genauer „internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel“. Weltweit missbrauchen über 200 Millionen Menschen Suchtstoffe.

147 Millionen konsumieren Cannabis, 33 Millionen Amphetamine, 7 Millionen Ecstasy, 13 Millionen Kokain und genauso viele Opiate. Dazu kommt dann noch Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit. Drogenmissbrauch ist ein globales Problem. Dabei zerstört die Droge nicht nur Körper und Leben der Süchtigen. Auch ihre Umgebung – Eltern, Freunde, Kollegen – müssen unter der Sucht der Anderen leiden. Diese indirekt Betroffenen kommen zu den Millionen Betroffener noch dazu. Ganz abgehsehen von den Verbrechen des Drogenhandels, durch den das Gift zum Konsumenten kommt.

Bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf leben 3 Schweine – Antonia, Emilie und Hermine - die als Versuchstiere für Methadon eingesetzt wurden. Methadon ist bekannt als Drogenersatz, der den Abhängigen auf dem Weg aus der Sucht helfen soll und wird als möglicher Wirkverstärker bei Chemotherapien in der Krebsbehandlung geprüft.

Vergessen wir, aufgefordert durch den Weltdrogentag auf keinen Fall Antonia, Emilie und Hermine und somit die vielen anderen Tiere, die in Tierversuchen leiden müssen. Wir setzten uns auf Gut Aiderbichl seit vielen Jahren auch für die Rettung solcher Labortiere ein. Besonders bekannt wurden die Ex-Labor-Schimpansen, die in unserem Affen Refugium Gänserndorf, nahe Wien, leben.

Aber auch wenn es um Drogen geht, werden die Tierversuche oft bis zum Absurden übertrieben. Zum Beispiel wenn man Kokain-Tests an Fischen unternimmt. Im Jahr 2014 wurden 126.798 Zebrafische für solche Experimente missbraucht und getötet. Jetzt weiß man, dass die Aufnahme von Kokain bei Zebrafischen anders verläuft als bei Säugetieren. Sollten die Zebrafische anfangen zu koksen – wir sind vorbereitet.

In einem anderen Experiment hat man dominante Affenmännchen und unterwürfige vor die Wahl gestellt, sich in einer Stresssituation zwischen Futter oder Koks zu entscheiden. Die Unterwürfigen bevorzugten die Droge, was heißt, dass bei Affen Verlierer häufiger koksen. Da werden für Fragen, die uns bei Menschen eigentlich Soziologen beantworten könnten, Tiere in Labors gequält. Bisweilen läuft der Wissensdurst der Wissenschaft einfach aus dem Ruder.

Viele Tierversuche sind überflüssig und werden immer überflüssiger. Ob Petrischale oder Reagenzglas, Computersimulation oder künstliche Modelle – es gibt bereits viele Methoden, Tierversuche überflüssig zu machen. Aber die Tiere haben eine schwache Lobby und der öffentliche Druck auf Politik und Wirtschaft ist nicht groß genug. Und so wird die tierversuchsfreie Forschung nur gering unterstützt und unsere Steuergelder fließen in die Experimente mit Tieren. Die Zukunft aber liegt in einer Wissenschaft ohne Tierversuch.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit am Wohl des Tieres mit einer symbolischen Patenschaft oder einer einmaligen Spende.

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