Nachruf Lia

Wir sind alle zutiefst betroffen und traurig. Unsere kleine Lia ist am Donnerstag, den 12. August völlig überraschend über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir erinnern uns noch, als wäre es gestern gewesen, als wir die kleine Lia von einem Bauern im Pinzgau abgeholt haben. Die kleine Lia war völlig entkräftet und erst wenige Stunden alt. Schon während der Autofahrt haben wir versucht ihr Milch anzubieten, doch leider hatte sie zu wenig Kraft dafür, und so wärmten wir sie die ganze Autofahrt lang in unseren Armen. In Henndorf angekommen versuchten wir vergebens ihr mit der Spitze etwas Milch einzuflößen, doch die Kleine hatte einfach keinen Schluckreflex. So machte sich Tierpflegerin Eva sofort auf den Weg in die Tierklinik und Lia erhielt Infusionen und Vitamine. Der Tierarzt sagte, dass die Chance unter 30% liegt, dass Lia die erste Nacht überleben würde. Doch Eva wollte das nicht wahrhaben und hat alle 30 Minuten versucht Lia zu füttern. Kurz vor Mitternacht war es dann soweit und das kleine Schäfchen hat zum ersten Mal alleine am Fläschchen getrunken. In diesem Moment war Eva so unfassbar glücklich und hätte am liebsten die ganze Welt umarmt.

Und so gab es Hoffnung für die kleine Lia, denn bei jeder Fütterung trank sie mehr Milch und es begann ihr richtig zu schmecken. Von Tag zu Tag wurde sie fitter und sie hat ihre Nächte bei Eva Zuhause verbracht, die sie weiterhin jede Stunde fütterte. Von Anfang an war die kleine Lia eine wahre Herzensbrecherin, denn alle Mitarbeiter am Hof haben sich sofort in sie verliebt und bei einigen durfte sie auch übernachten. Das ganze erste Monat über hat Lia immer in einem wohlig warmen Bettchen bei unseren Tierpflegern, vor allem bei Eva, geschlafen. Als Lia dann nicht mehr so oft das Fläschchen brauchte, kam sie zu Ben, Larry und Paul in den Stall. Sie hat sich mit ihrer neuen Schaf-Gang sofort super verstanden und sie haben gegenseitig voneinander gelernt und den Hof unsicher gemacht. Lia wurde täglich größer und hat immer mehr angefangen Heu zu fressen und mit ca. Ende Mai wollte sie keine Flasche mehr haben und war nun offiziell in ihrer Schaf-Familie angekommen und genoss jeden einzelnen Tag.

Persönliche Worte von Eva an Lia:

Liebe Lia,
Auch wenn du nur wenige Monate bei uns warst,
du bist mir so sehr ans Herz gewachsen.
Das Großziehen von dir hat uns zusammengeschweißt.
Die Kuscheleinheiten mit dir und die Spaziergänge über den Hof werden mir extrem fehlen.
Du hast mich täglich in der Früh mit einem „Määh“ begrüßt.
Freitag Mittag habe ich dich noch mit ganz lieben Besuchern gefüttert
und du hast es dir so richtig schmecken lassen.
Umso großer war der Schock am späteren Nachmittag, als mich eine Kollegin angerufen hat
und mir sagte, dass dein Herz aufgehört hatte zu schlagen.
Die Zeit mit dir war einfach viel zu kurz – wir hoffen, du bist jetzt an einem besseren Ort,
wo du gemeinsam mit deinem Freund Paul über die Weiden laufen kannst.❤️
Wie sehr ich dich vermisse, kann ich nicht in Worte fassen.❤️
Danke, dass ich deine Ziehmama sein durfte.

Mach‘s gut, kleine Lia ❤️

Gut Aiderbichl
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