Hund Apollo

Corona brachte einen Abschied für immer

Elf Jahre lang war das Leben des schwarzen Labradormischlings Apollo in Ordnung. Er liebte seine Besitzer und war besonders seinem Herrli ein treuer Gefährte und Freund.

Der Besitzer leidet seit mehreren Jahren an verschlossenen Blutgefäßen und bekam mehrere Stents implantiert. Die Spaziergänge mit Apollo waren das Highlight im Leben des kranken Mannes. Die Welt schien soweit in Ordnung.

Corona brachte die traurige Wende für Apollo und „das Rudel“

Im März erkrankte der Besitzer an Corona und somit wurde die ohnehin angeschlagene Gesundheit des Mannes noch einmal schwerstens getroffen. Es ist ihm absolut unmöglich geworden, Spaziergänge mit seinem Freund Apollo zu machen. Die Stent-Implantate sind verschlossen und vor ein paar Tagen musste er sich einer weiteren Operation unterziehen. Apollos Frauli ist nun wieder im Arbeitsleben, um Geld zu verdienen. So wurde die Situation immer aussichtsloser und das Ehepaar bat um Aufnahme ihres geliebten Hundes.

Die Trennung war unumgänglich

Nun ist Apollo in einer Hundegruppe auf Gut Aiderbichl Henndorf. Er war anfangs unsicher und traurig. Das, was er jedenfalls genießt, sind die täglichen Spaziergänge und das Spielen mit den Artgenossen auf der Hundewiese.

Apollo ist nun so viel in Bewegung, dass er auch schon ein wenig abgenommen hat und sich unheimlich freut, wenn er hinauskann.

Wie geht es Apollo wirklich?

Man kann seine Körpersprache deuten und sein Essverhalten beobachten. Wir haben den Eindruck, dass es Apollo gut geht. Hunde leben stets in der Gegenwart und denken nicht über die Zukunft oder Vergangenheit nach. Apollo interessiert das Jetzt, und da gibt es gerade sehr viel Neues. Sein Rudel, in dem er elf Jahre gelebt hat, hat sich für ihn quasi aufgelöst. Doch Apollo hat mit Sicherheit gefühlt, dass es seinem Herrli gesundheitlich nicht gut geht und vielleicht war er auch beunruhigt darüber.

Apollo hat nun viele neue Freunde gefunden

Alle Tierpfleger lieben ihn – den schwarzen Apollo mit den schönen Augen und dem Lächeln im Gesicht. Wenn er sich freut, dann lächelt er und das meistens, wenn es hinaus in die Natur geht. So wedelt er und freut sich, wenn es heißt „Komm Apollo, wir gehen Gassi!“.

Apollo ist auf der Suche nach „neuen“ Menschen – geben Sie ihm eine Chance.

„Gehe nicht vor mir … Ich werde nicht folgen. Gehe nicht hinter mir … Ich kann nicht führen. Gehe neben mir … sei mein Wegbegleiter und Freund“. (Albert Camus)

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