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13. November 2015 Eröffnung - Gut Schellenberg

Feierliche Eröffnung
Exklusiv für Paten
Spaziergang vom Hauptgut zum Seniorenstall
Gut Schellenberg

Oktober 2015

moderne Futterkammer
Barbarossa (geb. 1985) und Navigator (geb. 1988)
Mistral (1992) und Monera (1995) mit Pferdewirtin Eva (1994)
Eva zeigt uns, dass sich auch junge Menschen für die Bedürfnisse von älteren Mitgeschöpfen einsetzen. Dass sie nicht nur für junge Tiere Begeisterung empfindet, sondern sich auch freut, wenn ältere Tiere mit kleinen Gesten Freude am Leben zeigen.
Mit der speziellen Hebevorrichtung konnten wir Fridolin (1985 - 2015) schnell beim Aufstehen helfen.
Damit unsere Pferde auch bei schlechtem Wetter ihren Auslauf bekommen, gibt es Sandplätze.

Neues von Gut Aiderbichl Schellenberg

Nun ist es soweit: Am 13. November 2016 werden wir im Zuge der Voreröffnung unseres Weihnachtsmarktes gemeinsam mit Ihnen unseren neuen Seniorenstall – Gut Schellenberg eröffnen. Da sich die Haltungs- und Lebensbedingungen von Tieren im Alter ändern, war es für Michael Aufhauser ein wichtiges Herzensprojekt, einen speziell auf diese Bedürfnisse ausgerichteten Stall ins Leben zu rufen. Ein noch besseres Stallklima für heiße Sommer und Winter, Holzböden und geräumige Boxen waren seine Vorstellung. Der barrierefreie Stall ist besonders geeignet für Pferde mit Problemen am Bewegungsapparat, die keine großen Hindernisse mehr übersteigen können.

Eine moderne Futterkammer ermöglicht es den Pflegern, für jedes Pferd eine ganz spezielle Futtermischung zuzubereiten. Durch kurze Wege und leichtes Handling haben die Pfleger jetzt noch mehr Zeit, sich um die hilfsbedürftigeren Pferde zu kümmern. Die speziell entwickelten Hebeanlagen sind in jeder Box montiert und wichtig für Tiere, die nicht mehr alleine aufstehen können. Ein Pferd darf nicht länger als zwei Stunden auf einer Seite liegen, sonst gibt es Probleme mit dem Bewegungsapparat und mit dem Kreislauf. Es ist bei Pferden nicht anders als bei Menschen – oft kommt es zu schmerzhaften Arthrosen, die beim Laufen Schwierigkeiten bereiten. Aber mit einem Spezialfutter und individuell eingestellten Schmerzmitteln haben auch diese Tiere jeden Tag ihren Auslauf und Freude am Lebe

Ältere Tiere haben oft Zahnprobleme und brauchen daher weicheres Spezialfutter.

Auch ist es besser, diese Tiere mehrmals täglich mit kleineren Portionen zu füttern. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass zum Beispiel Bananen als Energieträger sehr geeignet sind, um auf die Bedürfnisse der Tiere einzugehen. In dem Stall wurde ein eigener Bereich für Heustauballergiker eingerichtet. Diese Pferde haben zusätzlich zu dem Alter noch das Problem, dass sie auf ihr eigenes Heu allergisch reagieren. Wenn sie dieses Heu fressen bekommen sie Atemnot und drohen zu ersticken. Es ist in der Regel das Todesurteil für sie. Bei uns bekommen sie entstaubtes Heu, Sägespäne-Einstreu anstatt Stroh. Dieser Bereich im Stall ist besonders gut belüftet und durch ein automatisches, elektrisches Tor vom Stallbereich der anderen Pferde abgetrennt. Wenn man auf die Notwendigkeit spezieller Haltungsbedingungen auch bei den Heustauballergikern eingeht, haben diese Pferde eine sehr hohe Lebensqualität. Davon können Sie sich bei einem Besuch des neuen Seniorenstalles persönlich überzeugen.

Das Alter ist keine Krankheit, sondern ein Abschnitt, der zum Leben gehört.

Mit dem Seniorenstall haben wir die Möglichkeit, unsere Tiere intensiv beim Älterwerden zu begleiten. Noch schneller können wir entstehende Krankheiten oder Schmerzen erkennen und entsprechend behandeln. Es geht nicht darum, einen Versuch zu starten, Tieren zwanghaft das Leben zu verlängern, sondern darum, sie in ihrem natürlichen Alterungsprozess zu begleiten. Wir sind inzwischen Experten für Senioren geworden. Neben den Haltungsbedingungen ändert sich auch die medizinische Versorgung. Wir haben uns dazu ein spezielles Konzept ausgedacht. Wenn wir merken, dass wir mit intensiver medizinischer Behandlung und Betreuung nicht mehr weiterkommen, müssen wir auch in diesem Stall die Entscheidung treffen, ein Tier friedlich gehen zu lassen. Dies geschieht immer in Abstimmung mit unserem Tiersonderdienst, einem Tierarzt und der letztendlichen Entscheidung von Dieter Ehrengruber. Es sollte kein Tier leiden müssen, und das Leben nicht künstlich verlängert werden. Jedoch werden wir alles für die Tiere tun, sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen und keine voreiligen Entschlüsse fassen.

Wir wollen den Tieren leichter machen, was schwer wird.

DIE HALTUNGSANFORDERUNGEN VERÄNDERN SICH IM ALTER

So wie unsere Pferdewirtschaftsmeisterin Martina Neureiter, die bereits seit vielen Jahren für die Tiere auf Gut Aiderbichl zuständig ist. Sie kennt durch ihre Ausbildung die Bedürfnisse der Tiere und hat in den letzten Jahren durch die Gut Aiderbichl Philosophie ihr Wissen um die Haltungsbedingungen von alten Tieren erweitert. Oft genügt ein Blick in die Augen und wir wissen, ob sie noch Leben wollen oder wir sie friedlich gehen lassen müssen. Die Bauarbeiten konnten rechtzeitig vor dem Winter abgeschlossen werden. 50 Pferde-Senioren sind bereits eingezogen und genießen ihren Ruhestand. Gut Aiderbichl verfügt über 800 Pferde, Ponys und Esel, die verteilt auf unseren 26 Gütern und Höfen leben. Mit dem Seniorenstall haben wir nun die Möglichkeit, uns noch intensiver und genauer um alte und besonders pflegebedürftige Tiere, in erster Linie Pferde, zu kümmern.


Juni 2015

Abriss der alten Innenausbauten
Ziegel für bestes Stallklima
Betondecke für optimalen Brandschutz
Großzügiges Heu- und Strohlager
Gut Schellenberg mit seinen 26 Hektar Weiden liegt idyllisch neben dem Henndorfer Hauptgut
Güllegrube mit Mistplatz / großzügige Sandplätze für Schlechtwetterperioden / Vergrößerung des alten Stallgebäudes

Der Seniorenstall - Gut Schellenberg

Das Anwesen ist umgeben von 26 Hektar Weiden und liegt idyllisch neben dem Hauptgut in Henndorf. Der alte Rinderstall war viel zu niedrig. Und deshalb mussten wir ihn entkernen. Auf 19 x 42 Metern entsteht jetzt ein luftiger und geräumiger Stall mit etwa 40 Boxen. An der Decke gibt es Hebevorrichtungen für diejenigen, die sich festgelegt haben.

Eine richtige Atempause ist nicht drin. Gerade eben haben wir das Papageienhaus und das 4000 Quadratmeter große Fuchsgehege in Gänserndorf eröffnet, und schon meldet sich die nächste Herausforderung. Wie ja berichtet wurde, haben wir neben unserem Stamm- und Hauptgut in Henndorf 26 Hektar Weideland und einen ehemaligen Rinderstall übernommen. Ganz optimistisch wollten wir ihn schnell umbauen. Wir begannen damit, die alten Innenbauten heraus zu reißen, zugunsten einer höheren Decke. Doch dann bot sich eine bessere Perspektive, die uns viel Zeit und Geld kosten sollte: Der alte Stall konnte noch erheblich vergrößert werden. Und weil wir mit Ziegeln die besten Erfahrungen gemacht hatten, bauten wir mit diesem Material die Wände.

Enorm wichtig war für uns, eine dicke Betondecke neu einzuziehen, und zwar aus Brandschutzgründen.

Immer wieder erfahren wir von verheerenden Stallbränden. Dabei ist klar geworden, dass die Überlebenschancen in Stallungen mit dicker Betondecke und vielen Belüftungsmöglichkeiten für die Tiere ungleich größer ist als bei Holzdecken. Dazu kam dann die Auflage einer behördlich vorgeschriebenen Güllegrube, die erfüllt werden musste. Alleine für diese Güllegrube und den Mistplatz mussten wir 130.000 Euro ausgeben. Dafür aber stehen wir jetzt vor einem sehr beeindruckenden Stall im Rohbau.

In Arbeit sind darüber hinaus Sandplätze für Schlechtwetterperioden und eine geräumige Futterkammer.

Wir berücksichtigen bei der Planung, dass dort nach und nach ältere Tiere einziehen sollen, vielleicht sogar einige betagte Rinder. Das braucht ein Repertoire an Extra-Ideen, die den Senioren zugute kommen sollen. Wenn alles für die Tiere perfekt ist, möchten wir das feiern. Am Freitag, den 13. November 2015 eröffnen wir den Seniorenstall feierlich und exklusiv für Paten, am Tage der Eröffnung des traditionellen Weihnachtsmarktes in Henndorf. Und: Wer braucht schon Atempaus


Januar 2015

Die Bauarbeiten für den Seniorenstall sind im vollen Gange.
Lakota
Neuankömmling Lakota ist im Kreise unserer 750 geretteten Pferde nicht die Älteste. Alles ist relativ und wenn sie einmal, wie so manche, älter als 35 ist, denken wir darüber nach, ob auch sie in den neuen Senioren-Stall einzieht.
 

Keine Angst vorm Altwerden

Der Tier-Senioren-Stall

unser neuestes Projekt...

Warmblut Scheckstute Lakota konnte dort, wo sie lebte, nicht bleiben. Bevor ihr etwas zugestoßen wäre, haben wir sie bei uns aufgenommen. Wer allerdings glaubt, es handle sich hier um eine alte Stute, täuscht sich gewaltig. Temperamentvoll zeigt sie uns, dass sie leben will…

Tiere haben keine Spiegel zum Faltenzählen, machen sich keine Sorgen um graue Haare oder die ersten Zipperlein. Sie bewerten und reflektieren ihr Alter nicht. Solange sie keine Schmerzen haben, macht das Leben für sie keinen Unterschied. Es ist wie bei uns Menschen, wer das Alter bejaht, hat gute Karten. Trifft Freunde, macht ein wenig Sport und freut sich über die gewonnenen Lebenserfahrungen. Alter ist keine Krankheit, sondern einfach nur eine besondere Lebensphase. So empfinden wir das auch für unsere Tiere. Wir begleiten sie mit allem, was sie stärkt und positiv stimmt.

Ihre Haltungsanforderungen verändern sich im Alter ein wenig. Es tut ihnen nicht immer gut, mit allzu ungestümen Artgenossen zusammen zu sein. Auch brauchen sie manchmal eine andere Ernährung. Gut Aiderbichl hat sich jetzt für seine Senioren etwas ganz Besonderes ausgedacht: Einen Stall, der für ihre Bedürfnisse ideal ausgerichtet ist.

Das neue Anwesen ist umgeben von 26 Hektar Weiden und liegt idyllisch neben dem Hauptgut in Henndorf. Der alte Rinderstall war viel zu niedrig. Und deshalb mussten wir ihn entkernen. Auf 19 x 42 Metern entsteht jetzt ein luftiger und geräumiger Stall mit etwa 40 Boxen. An der Decke gibt es Hebevorrichtungen für diejenigen, die sich festgelegt haben.

Wir wollen den Tieren leichter machen, was schwerer wird. Und damit gleichzeitig ihre Lebensfreude vervielfachen. Dann ist das Alter für sie nur noch Nebensache.