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Ein Hof im Wandel: Maria Schmolln

Gut Aiderbichl Maria Schmolln
Gut Aiderbichl Maria Schmolln
Im weitläufigen Freilauf können unsere Katzen ihren Freiraum genießen, sind aber durch einen speziellen Zaun geschützt.
Tägliche Streicheleinheiten sind auch für unsere Hunde Pflicht.
Ein kleiner historischer Tierfriedhof gehört zu den Lieblingsorten von Gerd Viebig. Auch was „Danach“ ist, bewegte ihn.
Tierfriedhof
Befestigte Gehwege und ein Brunnen für unsere Hunde wurden neu errichtet
Gerd Viebig mit Hund Mücke
Gerd Viebig

Als sich Gerd Viebig im Frühjahr 2009 an Michael Aufhauser wandte, sah alles noch ganz anders aus. Deutliche Spuren der Vernachlässigung des Anwesens veranlassten Michael Aufhauser, Gerd Viebig Hilfe anzubieten. Finanzielle Unterstützung lehnte Gerd Viebig ab.

Er ist selbst in der Lage, die Mittel für Umbau und Unterhalt in der derzeitigen Größe aufzubringen – wenigstens für die nächsten Jahre. Was er brauchte, waren Strukturen und ein Management für die vielen Tiere, die auf seinem Gnadenhof Zuflucht fanden. Sein Wunsch ging in Erfüllung: Der Gerd Viebig Hof wurde in den Verbund der Aiderbichler Gnadenhöfe aufgenommen. Sofort begannen wir mit den ersten Baumaßnahmen und Renovierungsarbeiten. Bald kann Gerd Viebig mit seinen Schützlingen trockenen Fußes über sein Anwesen gehen.

Bald können die Papageien in ein geräumiges Gehege einziehen.

Eine große Papageienvoliere steht kurz vor der Fertigstellung, der historische Tierfriedhof ist schön hergerichtet worden und vieles mehr. Besonders glücklich sind wir darüber, dass die dort lebenden Katzen einen einzigartigen, ausbruchssicheren Zaun erhalten haben. Beinahe hätte es für Gerd Viebig so ausgesehen, als ob es im Tierschutz nur die Rolle des Förderers für ihn gäbe. Altersbedingt, meinen vielleicht einige.

Aber wenn man sich Zeit nimmt und ihm zuhört, dann versteht man seine Visionen. Er blickt auf ein langes, kosmopolitsches Leben zurück und bringt jede Menge Erfahrung mit. Ein Leben, in dem er bestimmte, welcher Weg gegangen wird. Seine persönlichen Tierrettungen waren früher ein selbstverständliches Nebenbei. Er unterstützte die Visionen anderer im Tierschutz. Das hat sich jetzt geändert: Er bringt sich bei allen wichtigen Entscheidungen selbst ein.

Mücke, der kleine Rüde erkannte seine Warmherzigkeit.

Tiere erkennen Persönlichkeiten besser als manche Menschen. Als Mücke, der kleine Pinscherrüde, vor sechs Jahren verlassen am Straßenrand saß und Gerd Viebig die Autotüre öffnete, sprang er sofort in dessen Wagen. Er vertraute sich seiner Warmherzigkeit an.

Leben und Tod am Gnadenhof

Das Schwierigste auf einem Tiergnadenhof sei der Umgang mit Tod und Krankheit. Wenn man hier lebt, gehöre das aber einfach dazu und man könne es nicht verhindern.