
Peppino und Mucki
Wenn der Mensch für immer geht
Die sehr anhänglichen Maine-Coon-Katzen Peppino und Mucki müssen ohne ihr Frauchen weiterleben. Sie ist leider verstorben und konnte sich noch rechtzeitig darum kümmern, dass Peppino und Mucki auf Gut Aiderbichl aufgenommen werden, bevor sie verstorben ist.
Peppino (9 Jahre) und Mucki (6 Jahre), waren es jahrelang gewohnt durch einen gesicherten Ausgang in den Freilauf zu gelangen.
Maine-Coon: Die sanften Riesen unter den Katzenrassen
Die Main-Coone-Katze ist eine amerikanische Haus- und Gebrauchskatze und erreicht ein Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Sie ist einer der größten und ältesten, natürlichen Katzenrassen Nordamerikas. Im Bundesstaat Maine war sie als robuste Farmkatze geschätzt. Ihren Namen hat sie durch die Ähnlichkeit ihres Schweifes mit dem des Waschbären bekommen. Waschbär heißt im Englischen „Racoon“.
Ihr sanftes, sehr verspieltes Wesen bringt die Menschenherzen zum Schmelzen und viele schaffen sich die großen, kräftigen Katzen an. Die Herausforderung ist dann der Bewegungsdrang, der Platzbedarf sowie das Futter, das vor proteinreich und ausgewogen sein muss.
Verhalten und Eigenschaften
Peppino und Mucki zählen sind rassebedingt sehr begabte Jäger. Intelligent und verspielt sind sie auch in der Lage mit Hilfe ihrer Pfoten problemlos Türen und Wasserhähne zu öffnen und sind auch talentierte Apportierer. Wichtig ist es ihnen, beschäftigt zu werden.
Ähnlich dem Waschbären lieben die Katzen das Wasser und spielen damit, wenn es aus aufgedrehten Wasserhähnen kommt. Und was für uns Menschen befremdlich wirkt: eine Maine-Coon sagt nicht „miau“, sondern gurrt mit gezielt leiser Stimme, um auf ihre Wünsche aufmerksam zu machen.

Freundlich, aber keine Schoßkatze
Peppino und Mucki sind wie ihre Artgenossen freundlich und sehr umgänglich mit Artgenossen und auch mit Kindern. Die intelligenten, verspielten Katzen binden sich auch an ihre Menschen und gelten als sehr sozial.
Trotzdem sind Maine-Coons keine typischen Schoßkatzen. Sie begleiten ihre Menschen durch die Wohnung, beobachten alles und beteiligen sich aktiv am Familienleben. Sie sind neugierige und clevere Katzen, die bis zu 12kg Körpergewicht erreichen können.
Ein großer Kratzbaum tut es auch, aber die Freiheit ist besser
Obwohl sie sehr bewegungsfreudig sind, wollen auch die großen Maine-Coons am Kratzbaum ihre Krallen pflegen, um die Umgebung von erhöhten Sitz- und Kletterplätzen aus zu betrachten. Irgendwann klettern sie dann mit ihren großen, rundlichen Pfoten, die mit dichten Haarbüscheln zwischen den Zehen ausgestattet sind, wieder auf den Boden, um zu spielen oder ein verstecktes Leckerli zu suchen.
Peppino und Mucki haben sich unter den Aiderbichler Katzen gut eingewöhnt und streifen den ganzen Tag durchs Gehege, um alles kennenzulernen. Viel Spaß!
Katzen sollen uns lehren, dass nicht alles in der Natur einen Zweck hat.
– Garrison Keillor (1942), amerikanischer Schriftsteller
Von: Gisela Pschenitschnig, Gut Aiderbichl
















