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Zwei Schafe aus dem Keller gerettet

Beherztes Eingreifen rettete ihnen das Leben

Es gibt in Deutschland ein Sprichwort, das auf diese Geschichte fast perfekt zutrifft: „Jedes Schaf hofft, ungeschoren davon zu kommen.“ Nur, dass die Schafdamen Anna und Elsa tatsächlich über einen langen Zeitraum ungeschoren blieben. Aber nicht nur das, in einem dunklen Keller wurden sie gehalten – so berichtete ein Hufschmied aus Niederösterreich.  

Schafe sind Herdentiere, die eine Weide brauchen um Glücklich zu sein. Auch müssen sie mindestens einmal im Jahr geschoren werden, sonst wird ihnen ihre Wolle zu schwer und sie fühlen sich nicht mehr wohl oder werden krank.  

Bei einem Hausbesuch wurde er auf ein leises „Mäh“ aufmerksam. Zunächst hatte er nicht bewusst näher darüber nachgedacht, woher dieses „Mäh“ denn kommen könnte. Er ging seinem Auftrag nach und hat die Pferde behandelt.  

Doch irgendwie ging ihm dieses „Mäh“ nicht mehr aus den Ohren und ging der Geschichte auf den Grund. Aus einem kleinen und dunklen Keller blickten ihm zwei Schafe mit extrem dicker Wolle entgegen. Schockiert, die armen Schafe so vorzufinden, hatte er die Tiere sofort eingepackt und mit zu sich auf seinen Hof genommen. In einem kleinen Kälberiglu hatte er den beiden Damen einen vorübergehenden Stall gezaubert. Ein Tierarzt wurde herbeigerufen, der die erste Untersuchung machte und eine Schur anordnete. Doch in dem Iglu konnten die beiden Schafe nicht bleiben und so wandte sich der Hufschmied hilfesuchend an Gut Aiderbichl. Wir sind froh, dass wir Anna und Elsa helfen konnten und sie auf Gut Aiderbichl aufnehmen durften.

Noch beim Ausladen auf Gut Aiderbichl Henndorf bemerkten wir, dass Schaf Elsa etwas lahm ging. Wir riefen den Tierarzt herbei, und ließen ihr Bein röntgen und bekamen eine schreckliche Diagnose: Elsas Bein war an einer sehr ungünstigen stelle gebrochen. Das arme Schaf musste unfassbare Schmerzen gehabt haben. Wir vermuten, dass es sich hier um einen älteren Bruch handelt, der noch vor ihrer Rettung durch den Hufschmied passiert sein muss. Wir hoffen sehr, dass wir Elsa helfen können und sind sehr zuversichtlich, dass alles gut gehen wird.  

 

»Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht.«

 

Für uns ist erschreckend, dass wir immer öfter Anfragen dieser Art erhalten. Immer öfter werden Tiere in extrem kritische Situationen gebracht, die schwer zu ertragen sind. Aber was kann man tun, um den Tieren zu helfen? Wir von Gut Aiderbichl können die Welt alleine nicht verändern. Das können wir nur gemeinsam.  

Daher hoffen wir sehr, dass wir mit den Biographien unserer geretteten Tiere unseren Beitrag leisten können und eine breite Öffentlichkeit erreichen, den Tieren damit eine Stimme geben und das Image von, zum Beispiel Schafen, zurechtrücken können. Wir wünschen uns, dass die Menschen verstehen, dass Schafe unglaublich intelligente Tiere sind, dass Schafe ihre Menschen immer wieder erkennen und dass sie Gefühle haben, wie wir auch.  

Anna und Elsa genießen nun ihr Leben in vollen Zügen und bekommen die Betreuung die sie brauchten.  

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