
Schwein Babe
Ein echtes Glücksschwein
Glücklich und zufrieden hat Schweinchen Babe sein Zuhause auf Gut Aiderbichl in Henndorf gefunden. Obwohl seine Bestimmung eine ganz andere gewesen war …
Der kleine Babe hätte vier lange Ohren, lange Beine und ein Kreuz am Rücken haben sollen
Eine Frau wünschte sich zu ihrem Geburtstag einen Esel und staunte nicht schlecht, als ein Ferkel auf sie zulief. Die Enttäuschung war groß und unübersehbar. Was macht man mit einem kleinen Schwein, wenn man sich einen Esel gewünscht hat? Die Beschenkte führt einen Reitstall und dort hätte der Esel wohl gemeinsam mit den Pferden leben sollen. Eine Aiderbichl Mitarbeiterin erfuhr von dem missglückten Geburtstagsgeschenk und hielt Rücksprache mit Dieter Ehrengruber. „Haben wir Platz?“ war seine Frage an die Tierpfleger. Wir hatten Platz und der kleine Babe konnte kommen.
Warum Tiere nicht auf den Wunschzettel gehören
Ob Geburtstag, Hochzeit oder Weihnachten – der Wunsch nach einem Tier muss gut überlegt sein. Im Unterschied zu einem Geschenkgutschein für Parfum, Schmuck oder Sonstiges, muss an erster Stelle der Gedanke und das Wissen stehen, dass ein Tier ein Lebewesen und kein „Will-Haben-Produkt“ ist. Im besten Fall lebt es bei seinem Menschen ein Leben lang und nicht nur ein paar Stunden. Tiere sind keine Sensationsware wie Feuerwerke oder Riesentorten, aus denen ein Clown springt. Sie leben und haben Bedürfnisse, die artgerecht erfüllt werden müssen.
Babe ist der Prinz im Schweinepalast
Wenn Einer glücklich ist, dann ist es Babe. Von Anfang an war seine beste Freundin und Lehrerin im Schweinepalast Bernadette, ein gerettetes Pietrain-Schwein. Bernadette war seine Ersatzmama und seine Lehrerin. Von ihr lernte Babe, wie er die Menschen einschätzen soll und auch, wie er sich ein gutes Leckerli von seinen Tierpflegern erbetteln kann. Bernadette brachte ihm auch bei, dass Schweine untereinander strenge hierarchische Gesetze haben, an die er sich unbedingt halten soll, wenn er „ungeschoren“ aus einer Situation davonkommen will.
Leider ist Bernadette vor ein paar Tagen über die Regenbogenbrücke gegangen und Babe kannte sich erst gar nicht so recht aus, was da geschehen war.

Bables und Roberta nahmen Babe in ihre Kuschelrunde auf
Wir wissen, dass Schweine hochsoziale und intelligente Tiere sind. Bables vor allem bemerkte, dass Babe, nachdem Bernadette nicht mehr da war, ein großes Schutz- und Kuschelbedürfnis zeigte. Er hat das “OK” der beiden Schweinedamen Bables und Roberta bekommen und, wenn sie gemütlich im dicken Strohbett liegen, quetscht er sich zwischen seine „Schweinetanten“. Roberta ist etwas strenger mit dem jungen Babe, doch schon ist Bables da und der Ausgleich ist wieder geschaffen.
Babe und all seine Freunde im Schweinepalast in Henndorf wünschen Ihnen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr und freut sich auf Ihren Besuch auf Gut Aiderbichl in Henndorf!
Von: Gisela Pschenitschnig, Gut Aiderbichl
















