Weltbienentag

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Die Biene fragt: „Ich sterbe, dir egal?“ …

Der 20. Mai wurde im Jahr 2018 zum Weltbienentag ausgerufen. Der Grund liegt darin, dass der Gründer der ersten Imker-Schule, Anton Janscha, der Hofimkermeister von Kaiserin Maria Theresia, am 20. Mai 1734 geboren wurde. Janscha verfasste viele Bücher über das Leben und Schaffen der fleißigen Bienen.

Bienen sorgen für unsere Nahrung und Gesundheit…

Hier ein paar Zahlen: vor 270 Millionen Jahren entstanden die ersten Hautflügler, zu denen auch die Bienen, Wespen und Ameisen gehören. Die Hummel entstand vor 25 Millionen Jahren. Die Ägypter begannen vor 9.000 Jahren mit der Haltung von Bienen. Vor 2.400 Jahren forschte Hippokrates und entwickelte Honigsalben gegen Fieber. Im modernen Zeitalter verteilen Maschinen Asphalt und Beton, und bremsen damit die Bienen bei ihrer lebenserhaltenden Arbeit ein.

Die summenden Genies der Natur

Bienen bestäuben rund 80% aller Wild- und Nutzpflanzen. Ohne Bestäubung gäbe es keine Früchte, keine Samen, keine Nahrung, kein Leben. Die Aufgabe der Bienen, egal ob Wildbiene oder Honigbiene, ist die Bestäubung. Es gäbe keine biologische Vielfalt ohne die fleißigen Bienen, die von einer Blüte zur nächsten fliegen und so mit ihren feinen Körperhaaren die verschiedenen Blütenteilchen in der Natur verteilen. So erhält uns die Biene die Nahrung.

Die Biene ist ein Tausendsassa

Wenige Menschen wissen, was die Biene leistet. Bis zu 10km fliegt sie täglich und bestäubt unermüdlich. – Keine Kaffeebohnen ohne Bestäubung, keine Kakaobohnen, keine Baumwolle usw. All die Menschen, die auf den Plantagen arbeiten und damit ihr Geld verdienen, hätten ohne Bienen keinen Job.

Die Konstruktion einer Bienenwabe ist ein Wunder der Natur. Exakt durchdacht und gebaut von den fleißigen Bienen, kopieren sie Medizintechniker und Flugzeugtechniker.

Die Biene ist in Gefahr und stirbt aus

Ob Honigbienen im Bienenstock oder alleinlebende Wildbienen, der Klimawandel macht auch vor den Bienen keinen Stopp. Auf Asphalt wachsen keine Blumen, Monokulturen vermindern die Nahrung für die Bienen, Pestizide wirken nicht nur gegen Schädlinge, sondern schwächen das Immunsystem der Bienen bis hin zum Tod.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr“.(Albert Einstein)

Die Menschen sollten natürliche Gärten belassen und kein künstliches Grün im Garten auslegen. So könnten viele 5-Sterne-Hotels für Bienen entstehen.Wir sollten Rasen in artenreiche Wildblumenwiesen verwandeln, Balkone mit Kräutern bepflanzen, Obst, Gemüse und Kräuter biologisch anbauen und auf jegliche Pestizide verzichten.

In diesem Sinne: Gehen wir zur Biene und lernen von ihr. Herzlichst, Ihre Gisela

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