
Zwergzebus auf Gut Aiderbichl Iffeldorf
Für „Cattle“-Liebhaber
Vor einigen Wochen erreichte uns eine Anfrage zur Aufnahme einer Zwergzebu-Herde. Der Besitzer war verstorben und der Bruder suchte verzweifelt nach einem artgerechten Für-Immer-Zuhause für die Zebuherde. Sollte sich kein Platz finden lassen, wäre die traurige Alternative für die Herde der Schlachthof gewesen.
Dieter Ehrengruber und sein Team wollten den Zwergzebus helfen und sagten der Aufnahme auf Gut Aiderbichl Iffeldorf zu. Der Punkt, dass es „für fast alles eine Lösung gibt“ ist einer der wichtigsten in der Philosophie von Gut Aiderbichl.
Die neuen Weidepfleger von Gut Aiderbichl Iffeldorf
Zwergzebus sind standorttreu und halten in der Herde zusammen wie Pech und Schwefel. Sie haben ein eher geringes Gewicht und kleine Hufe und legen auf der angestammten Weide Trampelpfade an, sodass die Grasnarbe nicht zu sehr belastet wird und Trittschäden sich in Grenzen halten.
Kleine Gehölze halten sie kurz und geben der Landschaft, in der sie leben ein gepflegtes Aussehen. Sie eignen sich zur Flächenbeweidung, aber auch zur Beweidung von Steilhängen und scheuen auch vor sumpfigem Boden nicht zurück.
Jedenfalls braucht eine Zwergzebuherde genügend Raum, um sich frei bewegen und spielen zu können. Sie sind zwar standorttreu, aber auch neugierig und immer bereit für ein kleines Ausflugsabenteuer. Deshalb soll das Weideland mit einem stabilen Zaun eingezäunt sein. Das alles findet die Zwergzebuherde auf Gut Aiderbichl in Iffeldorf.


Die kleinen, sanften Riesen sind kommunikative Wildrinder
Ein kluger Zwergzebu-Halter weiß, dass seine Rinder gerne sozial interagieren. Je mehr Zeit man mit ihnen verbringt und vor allem auch mit ihnen spricht, desto mehr gewöhnen sie sich an die menschliche Stimme. Die regelmäßige Wahrnehmung macht sie zahmer und sozialer im Umgang mit dem Menschen. Wenn man ganz schlau sein möchte, ist es von Vorteil, immer ein Leckerli für die Mitglieder der Herde in der Tasche zu haben.

Zwergzebus sind langlebig und fruchtbar
Ein Zwergzebu kann im Alter zwischen 25 und 30 Monaten das erste Mal kalben. Zwergzebus erreichen im Durchschnitt 25 Jahre und bringen in dieser Zeit zwischen 15 und 20 Källber zur Welt. Toni (7 Jahre), Knut (3 Jahre), Resi (9 Jahre), Wackelhörnchen (6 Jahre), Alina (1 Jahr), Jessy (7 Jahre), Lenny (7 Monate) und Max (4 Jahre) lebten bei ihrem verstorbenen Besitzer glücklich und zufrieden in der Herde.
Keines der Tiere war kastriert, was uns im Nachhinein bedenklich stimmt. Welche Überraschungen werden uns vielleicht erwarten? Kommen Sie und besuchen Sie gerne unser Zwergzebugruppe auf Gut Aiderbichl in Iffeldorf – sie sind nicht zu übersehen!

