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Rotwild Raimund

Farbe: Braun
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 1.9.2013
Alter: 5 Jahr(e)

 

Ein Märchen ist wahr geworden...

 

Hirsch Raimund ist auf Gut Aiderbichl eingezogen!

 

Schon lange haben wir nicht mehr aus unseren Wildtier-Gehegen berichtet. Dafür gibt es aber jetzt die große Überraschung. Besucherliebling Hirsch Batzi in Henndorf hat einen ganz besonderen Artgenossen bekommen. Spannende Übersiedlung und viel Wissenswertes...

 

Der "König von Aiderbichl" hat einen Freund bekommen

 

Ein kurzer Blick zurück. Damals, 2007, kam der 8-jährige Hirsch Burli zu uns. Bei ihm handelte es sich um einen begehrten 30-Ender aus einem bayerischen Gehege. Als ihm der Abschuss durch einen Trophäenjäger drohte, nahmen wir ihn bei uns in Henndorf auf. Er verstarb im Dezember 2012. Inzwischen kam aber auch ein Cousin ersten Grades aus dem gleichen Gehege zu uns:

 

Hirsch Batzi. Er wäre wegen Inzuchtgefahr erschossen worden. Zunächst lebte er mit seiner Hirschkuh Hiltraut im großen Wildgehege auf Gut Aiderbichl Kärnten. Sie bekamen 2010 das Hirschkalb Andi.

 

Batzi wurde der Nachfolger von Burli und übersiedelte nach Henndorf. Auch, um noch weiteren Nachwuchs zu verhindern. Jetzt glauben wir, einen geeigneten Partner für ihn gefunden zu haben.

 

Nicht erschrecken. Raimund in seinem alten Gehege, aber ohne Geweih. Hirsche werfen ihr Geweih im Frühjahr restlos ab und es dauert 140 Tage, bis es sich in voller Größe nachbildet. Das ist die Zeit, in der Hirsche keine Rangkämpfe austragen. Zunächst wächst ihnen ein Bastgeweih. Auch Batzi ist momentan ohne...

 

Natürlich werden sich manche fragen, weshalb Gut Aiderbichl auch Rotwild aufnimmt. Zum einen möchten wir den betroffenen Tieren, die sonst sterben müssten, helfen. Aber ganz wichtig ist es auch für uns, die Menschen über die größte, freilebende Wildtierart in unserer Heimat aufzuklären. Die vielen Besucher erfahren von unseren Gutsführern wichtige Hintergründe. Hirsche waren es früher gewohnt, wandern zu können. Im Winter haben sie sich auf den Weg in die Täler gemacht, am liebsten zu Flussniederungen. Dort stehen aber heute meist Dörfer, Städte oder Industriegebiete. Weil diese Wanderungen sehr eingeschränkt wurden, werden sie im Winter von Förstern mit Heu und Futter versorgt. Auch weiss kaum jemand, dass Hirsche ihr Geweih einmal im Jahr abwerfen.

 

Den 140-Tage-Zyklus vom Abwerfen, bis zur Neubildung des Geweihs, können Besucher und Aiderbichler alljährlich bei unseren Hirschen verfolgen. Außerdem sind auch unsere Wildtiere sehr entspannt und erlauben es uns Menschen, ihnen ganz nahe zu kommen. Im gegenseitigen Kennenlernen erhoffen wir, dass die Faszination immer den Tieren und nicht deren Trophäen gilt. Eigentlich unfasslich, dass es Menschen gibt, die bis zu 100.000 Euro bezahlen, um einen 30-Ender in freier Natur zu erschießen. Die abgeworfenen Geweihe wären doch genauso schön an der Wand. Nein - viele möchten das Einschussloch in der Schädeldecke sehen. So, als wären Hirsche lebende Zielscheiben. Wir kennen viele Jäger, die gegen die Trophäenjagd sind

 


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