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Mischling Frieda

Farbe: schwarz/braun
Geschlecht: Weiblich

Gut Aiderbichl hat sich seit seiner Gründung durch Michael Aufhauser im Jahre 2001 zum größten Gnadenhofverbund Europas entwickelt. Viele tausend Tiere konnten in den vergangenen 15 Jahren von unserem Einsatz profitieren. Aber unsere Arbeit geht noch viel weiter: Wir möchten Wissen und Werte vermitteln, Menschen zum Nach- oder sogar Umdenken bewegen.

Die Tiere, die zu uns nach Gut Aiderbichl kommen, haben meist schreckliche Erlebnisse hinter sich. Sie sind gebrochen, traumatisiert und ohne Hoffnung – vom Leben erwarten sie sich nichts mehr. Unser Ziel ist es dann, diesen Tieren ihre Würde zurück zu geben. Mit bester tierärztlicher Versorgung, Zuwendung, Pflege und Geduld erreichen wir dies. Aber Tierschutz ist gleichermaßen auch Menschenschutz, denn im Umgang mit Schwächeren, wie den Tieren, spiegelt sich auch unser Verhalten mit- und untereinander wieder. Auf unseren besuchbaren Gütern Aiderbichlerin Marianne machte sich mit Frieda auf den Weg nach Gut Aiderbichl Henndorf möchten wir an die Vielfalt der Schöpfung erinnern, und dazu gehören nun einmal alle: die Menschen, die Natur und die Tiere. Auch, oder gerade besonders dann, wenn sie mit Handicaps leben. So wie die ca. 4-jährige Schäfer- Mix-Hündin Frieda aus Ägypten. Wer die liebe, dreibeinige Hündin erblickt, kann nur erahnen, welch tragisches Schicksal sie erlebt hat. Ihr Besitzer hatte die junge Hündin an den Hinterbeinen festgebunden und kopfüber aufgehängt! In Todesangst versuchte Frieda ihre Fesseln zu lösen, doch trotz aller Anstrengungen gelang es ihr nicht, sich zu befreien. Sie wollte doch nur leben! Aus Verzweiflung und vor Schmerz biss sich die Hündin schließlich selbst das Hinterbein ab. Schwerst verletzt wurde Frieda von einer Tierfreundin vor Ort aufgefunden und zu einem Tierarzt gebracht. Für das rechte Hinterbein gab es keine Rettung mehr – es musste an der Hüfte amputiert werden. Aber wenigstens konnte so Friedas Leben gerettet werden. Die Tierfreundin versorgte die ängstliche Hündin liebevoll, ließ sie regelmäßig tierärztlich behandeln, bis ihre Wunden verheilt waren – zumindest die körperlichen. Um ihr seelisches Trauma zu verarbeiten, brauchte Frieda einen guten Platz. Als Frieda über die notwendigen Ausreisepapiere verfügte, wurde alles organisiert, damit die Hündin im Juli 2015 die Reise in ein neues Leben antreten konnte. Frieda fand ihr Glück bei einer tierlieben Aiderbichlerin in München. Hier bekam sie das, was sie vermutlich noch nie erlebt hatte: Zuwendung und Liebe. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. Die Aiderbichlerin erkrankte schwer und konnte sich nicht mehr dauerhaft um Frieda kümmern. Verzweifelt suchte sie nach einer Lösung und einem guten Platz. Sie stellte ihre eigene Behandlung hinten an, um für Frieda da zu sein. Vielen Menschen berichtete sie von der braven Hündin. Alle begrüßten ihr Engagement für den gehandicapten Hund, doch aufnehmen wollte Frieda niemand. Schließlich machte sich die Aiderbichlerin am Tag unseres großen Gründungsfestes mit Frieda auf den Weg nach Gut Aiderbichl Henndorf. Sie fasste sich ein Herz und bat Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber um Hilfe. Spontan holte er sie während der Feier auf die Bühne, so dass sie den mehr als tausend an diesem Tag anwesenden Aiderbichlern selbst von Friedas Schicksal berichten konnte. Und alle stimmten zu, dass hier sowohl Mensch, als auch Tier geholfen werden muss! Frieda darf Aiderbichlerin werden und bis zu ihrem natürlichen Lebensende bei uns bleiben. Überglücklich und mit der Gewissheit, dass Frieda nun in Sicherheit ist und in Würde leben darf, kann sich die Aiderbichlerin nun beruhigt auf ihre Erkrankung und deren Behandlung konzentrieren. Oft sind die Schicksale von Tieren und Menschen eng miteinander verbunden. Und nur, wenn wir Mensch und Tier gleichermaßen lieben und achten – integer mit ihnen umgehen – können wir das Ziel einer umfassenden Humanität erreichen.


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