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Husky Nikita

Farbe: hellbraun/schwarz
Geschlecht: Weiblich
Geburtsdatum: 1.1.2003
Alter: 16 Jahr(e)

Ende eines Experimentes HUSKYS UND SCHÄFERHUNDE. Ihre Nachkommen sollten Wölfen gleichen. So wollte es ein Mensch. Als alles zusammenbrach, sollten sie sterben. Michael Aufhauser und Dieter Ehrengruber erhielten einen Anruf, als sie in Sachen Gut Aiderbichl unterwegs waren. Ein Rudel Hunde würde die Nachbarschaft verängstigen, die Behörden seien eingeschritten. Was blieb, war eine Stunde. Und in dieser musste entschieden werden, ob die Huskys getötet werden oder nach Aiderbichl kommen dürfen. Das Grundstück des Besitzers war von der Polizei umstellt. Das Drama spielte sich unweit von Gut Aiderbichl Kilb ab. 20 unschuldige Leben - wir konnten sie alle retten Unser Gutsverwalter Ronald Muhr setzte alle Hebel in Bewegung und hatte schließlich eine Idee. Er wusste von einer leerstehenden Halle, als Not- Auffanglager. Wir konnten zusagen. Rückblende: Der Besitzer des Rudels hatte einst in Kanada Wölfe heulen hören. Ähnliche Verhältnisse wollte er bei sich Zuhause erleben… Es darf jeder Huskys und Schäferhunde kaufen und kreuzen - auch wenn es nur um Illusionen geht. Das wird es geben, solange ein Käufer von Tieren keinerlei Nachweis erbringen muss, ob er zu deren Haltung alle Voraussetzungen mitbringt. Herr Ehrengruber, weshalb berührt Sie gerade das Schicksal der Husky- Mischlinge so sehr? „Heute ist mir unerklärlich, warum mein Verständnis für Tiere erst die Begegnung mit Michael Aufhauser gebraucht hat. Es ist doch ganz logisch. Es gibt Rüden und Hündinnen, die ebenso über Ängste und Gefühle verfügen, wie wir sie haben.“ Dennoch scheinen Ihnen diese Hunde besonders unter die Haut zu gehen? „Jedem muss klar sein, dass nur eine Institution wie Gut Aiderbichl in einem Fall wie diesem helfen kann. Was wäre geschehen, wenn man uns nicht erreicht hätte? Zu meinem Mitleid gesellt sich deshalb auch Zorn.“ Aber Gut Aiderbichl ist kein Ort des Zorns. „Bei Tierrettungen übernehmen wir meist die gesamte Verantwortung und die Tierleidverursacher wollen obendrein noch gut dargestellt werden. Das fällt manchmal sehr schwer.“ Und trotzdem verhalten auch Sie sich eher diplomatisch? „Michael Aufhauser ermahnt immer, dass es nicht um uns geht, sondern um die vielen Tiere. Diplomatie hilft ihnen manchmal mehr als seine eigene Frustration nach außen zu tragen. Sicherlich ist es besser, so viele Menschen wie möglich ins Boot zu holen. Ich habe es schon öfter erlebt, dass sich harte, egoistische Menschen geändert haben.“ Kennen Sie bei Ihrem Arbeitspensum das Rudel eigentlich persönlich? „Ich spreche mehrmals wöchentlich mit ihrem Hauptbetreuer und erst kürzlich habe ich lange Zeit bei ihnen verbracht. Sie spielten, lagen in der Sonne, einige leckten sich gegenseitig ab. Mein Gott, dachte ich, ihr Tod wäre mit nichts zu rechtfertigen gewesen.“ Und Sie haben die Schuldigen ausgemacht? „In der Summe sind wir als Gesellschaft die Schuldigen. Der Schutz der Tiere ist den Menschen relativ unwichtig. Kein Politiker hat Tierschutz wirklich im Programm. Und das wird einfach so hingenommen.“ Und der Züchter? „Er hat nur an sich selbst gedacht. Aber er ist gewissermaßen auch ein Opfer des gesellschaftlichen Egoismus. Er wollte Schöpfer spielen. Die Menschen gehören zur Schöpfung, doch Schöpfer werden wir nie sein. Niemals Leben ohne die Natur schaffen können. Das ist ein Grund dafür, dass ich jeden Regenwurm auf der Straße in Sicherheit bringen und weiter mit Leidenschaft für alle Tiere kämpfen werde."


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