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Noriker Fiona

Farbe: Mohrenkopf
Geschlecht: Weiblich
Geburtsdatum: 25.02.2008
Alter: 11 Jahr(e)

 

Henry darf weiter leben...
Auf das Noriker-Hengstfohlen Henry wurde eine Tierfreundin aufmerksam. Und eines war außerdem klar, er wäre geschlachtet worden. Für die Zucht ist er nicht schön genug. Im Herbst wird über Leben und Tod bei Fohlen entschieden... überall. Doch Henry sollte Glück haben, seine Mutter durfte mit ihm auf Gut Aiderbichl Einzug halten.

Kaum Gnade für Pferdekinder
Dass der Fleischkonsum in unseren Breitengraden stark zurückgeht, hat die Pferdezüchter nicht zu interessieren. Denn dort, wo Pferdefleisch gegessen wird, beunruhigen die Statistiken bisher niemanden. Deshalb kaufen Pferdehändler jede Menge Fohlen aus Deutschland und Österreich ein. Ihr frisches Fleisch müssen die Fohlen noch selbst zum Metzger tragen - bis in den Süden Europas. Auf der einsamsten Reise der Welt. Wenn sie hell wiehernd, dicht an dicht, nebeneinander auf großen Transportern stehen. Sie alle weinen um ihre Mutter. Und zuhause im Stall ruft die Pferdemutter oft noch tagelang nach ihnen.

 

Vielleicht kommt der Ein oder Andere ins Grübeln, wenn er den lebensfrohen Henry sieht. Hat vielleicht der Tierarzt irgendwann vorgeschlagen, dass für das eigene Hündchen Pferdefleisch das Beste ist, oder gab's im Delikatessenrestaurant auf der Karte ein Fohlencarpaccio mit Pesto? Wer Fohlen- und Pferdefleisch kauft, muss sich verinnerlichen, woher es kommt.
Wie in jedem Jahr haben wir ein gewisses Kontingent an Platz für Fohlen, auch mit ihren Müttern, reserviert.
Bemitleidet werden die jährlichen "Schlachtfohlen" von vielen. Wegen der hohen Haltungskosten denken die meisten, da kann man nichts machen. 
Auch wenn Gut Aiderbichl mit Sicherheit der größte Pferderetter ist, können wir unsere Freikäufe nur als symbolisch sehen. Aber sie sind wichtig.
Mittlerweile hat jeder verstanden, dass die Aiderbichler nicht eine Gruppe von unrealistischen Menschen sind. Wenn es irgendeinen plausiblen Grund geben würde für das alljährliche Leid der Fohlen, würden wir dieses Thema nicht dauerhaft aufgreifen.
Viele Hundert ehemalige Fohlen, die wir im Herbst gerettet haben, leben heute bei uns und haben sich zu stattlichen Pferden entwickelt.

Es geht um Zucht, Fleischerzeugung und Profit. Nicht mehr und nicht weniger. Aber selbst Züchter beklagen nicht selten die große Anzahl von Nachwuchs, Fohlen, die nur der Metzger kauft.

 


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