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Oldenburger-Wallach Freddy

Farbe: braun
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 2006
Alter: 13 Jahr(e)

Ein besonderer Platz für einen ganz besonderen Partner

Polizeipferd Freddy darf seinen Ruhestand auf Gut Aiderbichl Iffeldorf genießen

 

Er war das perfekte Polizeipferd. Seine außergewöhnliche Nervenstärke, sein Ehrgeiz und sein Selbstbewusstsein machten Freddy zu dem, was er vor allem für seine feste Reiterin Verena Berlinger war: ein Ausnahmepferd. „Auf ihn konnte ich mich einfach immer verlassen“, schwärmt die Polizeihauptmeisterin von dem 13-jährigen Oldenburger-Wallach, mit dem sie seit 2012 bei der Polizeireiterstaffel München ein Team bildete.

 

Polizeihauptmeisterin Verena Berlinger und ihr Freddy.


Auch Dienststellenleiter Andreas Freundorfer geriet am Donnerstag, den 28. Februar 2019, als Freddy offiziell seinen Ruhestand antrat und von Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber persönlich in die Reihe der Schützlinge von Gut Aiderbichl aufgenommen wurde, ins Schwärmen: „Freddy war wirklich eines unserer besten Einsatzpferde. Unsere Reitlehrer sagten von ihm immer, er wurde bereits als Polizeipferd geboren. Leider hatte Freddy schon immer ein wenig schwache Fesseln und einen schwachen Rücken gehabt“.

 

Dieter Ehrengruber, Andreas Freundorfer und Verena Berlinger gemeinsam mit Freddy.


Nachdem bei Freddy zusätzlich zu anderen Gelenk- und Sehnenproblemen eine inoperable Fesselringbandentzündung diagnostiziert wurde, erklärte der Fachtierarzt Freddy für dienstuntauglich. Freddy, der sich mit seinen 13 Jahren eigentlich im besten Pferdealter befindet, kann nun auf den weitläufigen Koppeln von Gut Aiderbichl Iffeldorf seine Dauerferien genießen, neue Freundschaften mit Artgenossen schließen und Besucher des Tiergnadenhofs mit seinem freundlichen Wesen bestechen. Gut Aiderbichl ist nun seine Heimat geworden.

Ob diese Art von Einsätzen nicht gefährlich seien, fragte Dieter Ehrengruber beim gemeinsamen Rundgang durch die Stallungen in Richtung des Dienststellenleiters. Angriffe auf Pferde gäbe es nach ihren Erfahrungswerten nicht, lautet die Antwort. Pferde seien aufgrund ihrer Erscheinung so imposant und positiv beeindruckend, dass die Menschen bei ihrem Anblick aufmerksam zurückweichen. Aufgrund ihrer deeskalierenden Wirkung seien die Tiere auch so wertvoll für den Polizeidienst. Deshalb lautet die eigentliche Antwort auf die Frage von Dieter Ehrengruber überraschender Weise: „Das Schlimmste, das einem Pferd im Einsatz passieren kann, ist, dass das Pferd das Vertrauen zum Reiter verliert.“

Nachdem Freddy und seine Reiterin Verena Berlinger, die beide im Jahr 2012 zur Polizeireiterstaffel München kamen, als Pferd und Reiter eine absolute Einheit bildeten, kannte der Wallach dieses Problem nicht. Deshalb fiel ihr der Abschied von „ihrem“ Pferd auch sichtlich schwer. „Ich habe mich immer so wohl auf ihm gefühlt, so einen wie ihn gibt es für mich nicht mehr“, erklärt sie beim Verladen des Wallachs auf den Gut Aiderbichl-Transporter mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie sie selbst betont. „Ich bin so froh, dass er jetzt Aiderbichler wird“, fügt sie emotional berührt hinzu. Als seine Reiterin ließ es sich die die Polizistin nicht nehmen, Freddy in das rund 45 Kilometer südwestlich von München liegende Iffeldorf zu begleiten. Während die Emotionen bei den Zweibeinern deutlich spür- und sichtbar waren, nahm der Hauptakteur des Tages seinen Umzug mit der für ihn typischen Gelassenheit hin.

 

Hansi Süß und Freddy, sie haben sich auf Anhieb verstanden.

 

Auch Gutsleiter Hansi Süß war von der Ausstrahlung des Wallachs vom Fleck weg begeistert. Während Freddy erst die Nachbarn begutachtet, eine kleine Gruppe von Eseln mit seinen Blicken verfolgt, um sich anschließend dem Heu in seiner frisch eingestreuten neuen Box zuzuwenden, erklärt Verena Berlinger, die Freddy nun so oft es geht besuchen wird, mit einem breiten und glücklichen Lächeln im Gesicht: „Mich werdet ihr jetzt nicht mehr los.“

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