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Fleckvieh Egon

Farbe: Braun / Weiß
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 11.10.2011
Alter: 7 Jahr(e)

Ein Licht im Dunkel: Die Rettung von Stier Egon
Egon darf auf Aiderbichl weiterleben

Stier Egon entkam vor vier Tagen seiner Erschießung. Mehr als 100 Stiere eines Maststalles mussten den Gnadenschuss bekommen. Sonst wären sie jämmerlich ertrunken. Egon entkam als Einziger und schwamm auf einen Schutthügel. Auf wenigen Quadratmetern wartete er vier Tage lang erschöpft auf seine Rettung. 


Pioniere und Aiderbichler haben Stier Egon gerettet
Am 05.06.2013 flutete der Stall eines Bullenmästers in Altholz bei Deggendorf.
 
Auf diesem Hof starben über 100 Bullen durch einen Gnadenschuss
Das Wasser stieg langsam und stetig an. Die mehr als 100 in Boxen gehaltenen Bullen brüllten um ihr Leben. Das Landratsamt traf die einzig richtige Entscheidung: Den Gnadenschuss. Mehr als 100 Tiere wurden im Stall erschossen, bevor sie qualvoll ertrunken wären. Einem Stier, Egon (ca. 2), gelang die Flucht aus dem Stall. Er schwamm auf einen kleinen Schutthügel, der aus den Wasserfluten ragte.
 
Hierhin rettete sich Egon: auf wenige Quadratmeter.
Die im unermüdlichen Einsatz befindlichen Bundeswehrsoldaten baten darum, ihn leben zu lassen. Vielleicht habe er eine Chance. Mit Amtstierarzt Dr. Heiko Schirmann tauften sie ihn Egon. Aber richtig helfen konnten sie ihm nicht. Das Wasser stand zu hoch und es galt, noch Menschen in Sicherheit zu bringen. Zwei Tage später, am 07.06., kontaktierte der zuständige Amtstierarzt Dr. Schirmann Gut Aiderbichl. Jenseits des allgemeinen Geschehens um Menschen zu helfen, kann jetzt nur Gut Aiderbichl Egon notversorgen. Mit frischem Trinkwasser und Heu.
 
Nach zwei Tagen bekamen wir die Erlaubnis, ihm Futter und Wasser zu bringen.

Um Seuchen zu vermeiden, mussten die Kadaver der erschossenen Stiere so schnell als möglich an Land gebracht werden. Für die erschöpften Pioniere aus Ingolstadt war diese Geste, die Rettung von Egon, ein Lichtblick in ihrer schweren Arbeit. „Egon darf nicht sterben“ wurde zum Kompanie-Slogan. Ein Strohhalm, an den sich die jungen Männer klammerten.
 
Die toten Körper der am 5.6. erschossenen Stiere werden von Pionieren weggebracht.
08.06.: Das Wasser geht zurück. 12:00 Uhr: Michael Aufhauser trifft sich zu einem Krisengespräch mit den Verantwortlichen im Landratsamt Deggendorf (Dr. Sabine Pfestorf, Dr. Heiko Schirmann). Um 13:00 Uhr die erlösende Nachricht: die Genehmigung, Egon bergen zu dürfen. Nächster Treffpunkt um 14:00 Uhr beim Gebirgspionier Battalion 8 aus Ingolstadt. Mit großer Erleichterung und Freude nehmen die Soldaten die gute Nachricht auf. Einer sagte: „Wir hätten ihn auch herausgetragen, wenn es notwendig gewesen wäre.“ Kurze Lagebesprechung. Wenige Minuten darauf Gasalarm. Egons Evakuierung muss um einige Stunden verschoben werden. Dann endlich brechen die Pioniere, der amtlich bestellte Tierarzt Dr. Endl, die Aiderbichler Dieter Ehrengruber, Sandra Huber, Oliver Fritsch und Hans Wintersteller zu Egon auf. Nach vier Tagen auf wenigen Quadratmetern ist der Stier völlig erschöpft. Damit er sich nicht all zu sehr aufregt, wirft Dieter Ehrengruber ihm seine Jacke über die Augen.

„Alle Kameraden haben hundertprozentig hinter der Rettung von Egon gestanden. Wir sind so dankbar, dass wenigstens er überleben durfte.“ 
Am späten Nachmittag kommt Egon auf Gut Aiderbichl Deggendorf an. Er kommt an den Tropf. Gutsverwalterin Sandra Huber bleibt bei ihm. Noch ist er nicht über den Berg. Er hat 41° Fieber.
Tiere sind Menschen so ähnlich. Der starke Stier ist jetzt ganz auf Sandra angewiesen.


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