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Fleckvieh Gershwin

Farbe: schwarz-weiß
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 26.09.2011
Alter: 8 Jahr(e)

Gershwin mit der Zorro-Maske

Nur eine Hand voll Menschen wusste davon, dass ein Stier vor dem Metzger entkam. Doch die geheimnisumwitterte Flucht kam jetzt doch an den Tag. Denn sein Besitzer entwickelte so etwas wie Hochachtung für den "Schwarz-Bunten" Helden und wollte ihm ersparen, dass er alles noch einmal durchleben muss...
Ihre Angst vor dem Tod ruft in ihnen Urinstinkte wach
Das Leben von "Mastbullen" ist bizarr. Schon nach weniger als einer Stunde nach ihrer Geburt, kommen sie meist sofort in Einzelhaltung. Das Motto ihres Lebens ist dann, so wenig Bewegung wie möglich und bloß nicht spielen und sich verausgaben. Denn jedes Gramm, das sie auf die Waage bringen zählt. Aus dieser monotonen Haltung wechseln sie dann als Jungrinder, wenn sie nicht schon als Kalb geschlachtet werden, in einen Maststall. Wiederum viel zu eng gestellt, aus gleichem Grund. Sie sollen zunehmen und nichts anderes. An allem wird gespart, selbst der Boden ist von Spalten durchzogen. Dann treten sie ihren eigenen Mist unter sich und das spart Kosten und Arbeit.

Dann, nach zwei Jahren, wenn die Mast beendet ist, erwartet man von den schweren Rindern, dass sie zu Schnell-Checkern werden und aus der Lethargie heraus, sich flott bewegen können. Sie haben nie etwas kennengelernt, sollen aber jetzt, am besten schnellstens, aus dem Stall und mit sicheren Tritt auf eine schräge Rampe steigen. Tier an Tier, eng angebunden, sollen sie verstehen, was es heißt, transportiert zu werden. Da werden sie unsicher und verstehen die Welt nicht mehr. Sie haben Angst und manche von ihnen geraten in Panik. Gershwin, muss am 9. April so etwas wie einen Nervenzusammenbruch gehabt haben. Er riss sich los und floh in einen nahegelegenen Wald. Dort tauchte er zunächst unter und galt 10 Tage lang als unauffindbar.
Ein Foto, 17 Tage nach seinem Entkommen belegt, in welcher Gegend er sich aufhält. Ein Betäubungsversuch seiner Verfolger scheiterte. Dann war er wieder für längere Zeit unauffindbar. Am 26. Mai, 47 Tage nach seiner Flucht, konnte er, als er Kontakt zu seinen Artgenossen aufnahm, eingefangen werden.
Inzwischen hatte sein Besitzer so etwas wie eine Beziehung zu seinem Stier aufgebaut. Meldete sich bei uns und bat darum, dass wir seinen heldenhaften Gershwin aufnehmen. Wir stimmten zu und gliederten ihn in eine große Herde Aiderbichler-Rinder ein. Er soll nie wieder Angst und Panik verspüren.


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