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Pinzgauer Menzl

Farbe: braun-weiß
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 14.10.2010
Alter: 9 Jahr(e)

WEM GEHÖREN DIE ALMEN?

Dem Wild und den Weidetieren, oder den Ausflüglern und Skifahrern? Im letzten Jahr wurde diese Frage besonders aktuell. Es gab so viele Zwischenfälle mit Bergtouristen und Weidevieh wie nie zuvor. Auch Stier Menzl machte Schlagzeilen. Er galt als brav und hat dennoch einen Beerensammler verletzt.

Manche Begegnungen mit Rindern auf den Weiden enden sogar tödlich. Wenn Wanderer mit ihren Hunden zu neugeborenen Kälbern und ihren Müttern gehen, wird es gefährlich.
Früher gab es weniger solcher Vorfälle. Das mag daran liegen, dass eine Bergwanderung grundsätzlich gut vorbereitet wurde. Man besorgte sich feste Bergschuhe und informierte sich vorab, welche Pfade betreten werden durften. Die Menschen mussten Rücksicht auf das Wild und auf die Weidetiere nehmen. Heute stehen die Interessen der Touristen eher im Vordergrund.
Auch Stier Menzl fühlte sich offenbar herausgefordert, als er einem Beerensammler begegnete. Eigentlich galt Menzl als äußerst friedlich und hatte wenig Interesse an Menschen.
Doch der Sammler hatte einen Eimer bei sich, und darin vermutete der Stier das Kraftfutter, das er im Winter bekommt. Er rammte den Mann so stark, daß ihm zwei Rippen brachen. Dem Bauern tat der Vorfall schrecklich leid, er kümmerte sich um den Mann und erst später stellten sie fest, wie schwer seine Verletzungen waren.
Als wir erfuhren, dass Menzl deshalb getötet werden sollte, machten wir uns auf den Weg, um ihn abzuholen. Noch während der Betäubungspfeil wirkte, verabschiedete sich Menzl von seiner Lieblingskuh, der 19-jährigen Nuss. Beide sind Pinzgauer, von denen es ebenfalls immer weniger gibt. Auf Gut Aiderbichl erleben wir Menzl als sanftmütig und ausgeglichen. Wanderer dürfen vorsichtshalber nicht in seine Nähe.


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