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Fleckvieh Sarah

Farbe: braun-weiß
Geschlecht: Weiblich
Geburtsdatum: 01.04.2000
Alter: 19 Jahr(e)

Die brave Fleckvieh-Kuh Sarah lebte ihr ganzes Leben lang als Milchkuh auf einem kleinen Bauernhof in Österreich. Im Gegensatz zu den vielen „Turbo-Kühen“ in der Milchindustrie, ging es Sarah noch sehr gut. Sie durfte im Sommer auf die Weiden und stand nicht tagein- tagaus ausschließlich im Stall. Doch wie alle Milchkühe, wurden auch Sarah die Kälber direkt nach der Geburt weggenommen. Die eigentlich für die Kälbchen bestimmte Milch geht in die Lebensmittelindustrie und den Handel, die Kälber hingegen bekommen Milchaustauscher. Jedes Jahr aufs Neue trächtig - jedes Jahr ohne Kalb zum Großziehen. Doch Sarah hatte ihr Schicksal angenommen und war eine brave Milchkuh, bei der auch noch die Leistung stimmte.

Während die „Turbo-Kühe“ meist im Alter von 5 Jahren körperlich am Ende sind und ihren letzten Gang antreten, hatte Sarah mittlerweile ein für Rinder stolzes Alter von 16 Jahren erreicht. Doch die sinkenden Milchpreise machen es gerade den kleinen landwirtschaftlichen Betrieben immer schwerer. So musste auch Sarahs Hof schließen.

Nach und nach wurden die Rinder verkauft - nur Sarah blieb, denn an ihr hing die Bäuerin besonders. Zu viel Zeit ihres Lebens hatte sie mit Sarah verbracht, um sie einfach zum Schlachter zu geben. So wollte sie sich nicht von ihrer treuen Kuh trennen. Sie bat uns um Hilfe, und wir konnten der Aufnahme von Sarah zustimmen. Sie zog bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf ein. Aufgeregt von der kurzen Fahrt im Hänger stieg Sarah aus. Zu viele Eindrücke prasselten auf sie ein - da kam ein Pfau vorbei oder ein Lama - sowas hatte Sarah noch nie gesehen! Sie zog sich erst einmal zurück. Doch sie hatte die Rechnung ohne unsere Braunvieh-Kuh Heike gemacht. Auch sie sollte eigentlich für die „Milchproduktion“ eingesetzt werden. Sie brachte ihr erstes Kalb Skippy im Jahr 2008 zur Welt und von da an wäre ihr Schicksal im Kreislauf der Milchwirtschaft besiegelt gewesen. Doch Heike litt an einer Mastitis, einer chronischen Euterentzündung, so dass sie „wertlos“ wurde. Schnell verkaufte sie ihr Besitzer an einen Viehhändler. Als dieser Heike auflud, schrie Skippy im Stall verzweifelt nach seiner Mutter und sprang über die Boxenwand. Aufgeschreckt durch die Rufe ihres Kalbes riss sich auch Heike los. Gemeinsam liefen sie davon und versteckten sich sieben Tage lang vor den Menschen. Als beide schließlich gefunden wurden, konnten wir sie freikaufen und zu uns nach Gut Aiderbichl bringen. Kurz nach Sarahs Ankunft suchte Heike immer wieder ihre Nähe, und mittlerweile haben sich die beiden angefreundet und gehen gemeinsam auf die Weide. Beide dürfen bei uns ein tier- und artgerechtes Leben führen - ohne Druck, ohne Leistung. Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für die sogenannten Nutztiere.

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