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Fleckvieh Ursi

Farbe: braun-weiß
Geschlecht: Weiblich
Geburtsdatum: 20.09.2010
Alter: 8 Jahr(e)

Ursis Geschichte aus dem Internet:

Zwei tierliebe Österreicherinnen  trauten ihren Augen nicht, als sie ihr Golden Retriever Josef auf ein Kalb in ihrem Garten aufmerksam machte. Das Rätsel fand schnell eine Lösung. Herbei eilende Metzger aus dem nahe gelegenen Schlachthof verfolgten das kleine Stierkalb, das ihnen im Schlachthof entkommen war. Aber so leicht ließ sich der kleine Ursi, wie er jetzt heißt, nicht abführen. Er rannte um sein Leben, durch mehrere Gärten und überquerte sogar drei Straßen. In Todesangst, als ihm ein Auto entgegen kam,  sprang er in einen reißenden Bach. In Panik versuchte er wieder ans Ufer zu schwimmen. Martin Schmidhuber ist Thalgauer Gemeindeangestellter und obendrein bei der Feuerwehr. Gemeinsam mit einer mutigen, entschlossenen Passantin, deren Mann und anderen Zeugen des Geschehens machten sie ein Lasso und als das kleine Stierkalb in Ufernähe kam, warfen sie es ihm über den Kopf und zogen ihn aus den Fluten. Susan R. und Ursula H. indes waren nicht untätig und kontaktierten Ida Baumgartner (80), eine Aiderbichler Patin aus dem Ort. Diese erwirkte sofort die Zusage, dass das mutige Kalb auf Gut Aiderbichl aufgenommen wird, denn es ging um Sekunden. Ursi stand bereits wieder angekettet im Schlachthof, als die gute Nachricht kam. Völlig verängstigt und nervlich am Ende traf er auf Gut Aiderbichl ein.  Er wusste ja nicht, dass jetzt alles gut ist. Wollte aus seiner Box ausbrechen.  Gutsverwalter Hans Wintersteller wollte Bilder machen, was fast unmöglich war. Lieber verzichtete er auf weiteren Stress. Das kleine Stierkälbchen Urs wird lange brauchen, um sich zu erholen. Aber etwas Schönes hat die Geschichte. Aus Thalgau, dem Ort, an dem er entwich, erreichten uns zahlreiche Anrufe. Die Polizei, die Feuerwehr und natürlich die bei der Rettung involvierten Menschen und viele andere meldeten sich bei uns im Büro und fragten nach seinem Wohlbefinden. Boten an, uns zu helfen, sogar mit einer kleinen Patenschaft. Es hat sich was getan in den letzten 10 Jahren. Vielen Menschen geht das Schicksal der sogenannten Nutztiere zu Herzen. In diesen Momenten der Not hat jeder mitgeholfen. Dafür sind wir unendlich dankbar.   Unter dem Schutz von Gut Aiderbichl leben insgesamt 400 Rinder. Viele von ihnen Flüchtlinge aus Schlacht- und Viehhöfen, oder solche, deren Transporter verunfallt sind und überlebt haben. Michael Aufhauser: Natürlich wäre ein schneller Tod nach einem traumatischen Erlebnis auch eine Lösung. Mit der Anwesenheit von Rindern wie Ursi erinnern wir einerseits an die Hilfsbereitschaft von Menschen, aber auch daran, dass wir mit unseren Mitgeschöpfen sehr behutsam umgehen müssen. Als Lebewesen kennen sie Angst und Panik – wie wir.

Später stellte sich heraus – Ursi ist ein Mädchen.


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