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Kune Kune Potter

Farbe: rot/schwarz
Geschlecht: Männlich
Größe: 0
Geburtsdatum: 18.5.2015
Alter: 4 Jahr(e)

Ursprünglich kommen die Kune Kune aus Neuseeland. Dort bedeutet ihr Name - wenig schmeichelhaft - "fett und rund". So kam es auch, dass sie Ende der siebziger Jahre fast ausgestorben waren. Doch glücklicherweise fanden sich Liebhaber dieser Rasse, die sich für deren Erhalt einsetzten. Nun haben 5 kleine Kune Kune richtig "Schwein gehabt": Sie durften auf Gut Aiderbichl Henndorf Einzug halten.

Bereits seit einigen Jahren setzt sich Gut Aiderbichl für den Artenschutz ein. Zum einen unterhalten wir enge Beziehungen zu Institutionen, die sich auf anderen Kontinenten für den Artenschutz einsetzen. Denn auf der Basis unserer praxisnahen Arbeit sehen wir eine große Chance, auch in diesen Ländern dringend notwendige Arbeit zu leisten.
Zum anderen setzen wir uns aber auch für den Erhalt bedrohter Haustierrassen ein. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Tux-Zillertaler-Rinder, die Noriker Pferde oder die weißen K.u.K.-Esel.
Durch ihre Anwesenheit auf unseren Gütern sind wir in der Lage, auf die immer größer werdende Bedrohung für bestimmte Tierarten und -rassen hinzuweisen und eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren.

Seid dem 21. Juli haben wir nun neue Vertreter einer bedrohten, alten Haustierrasse auf Gut Aiderbichl: Fünf Kune Kune Ferkel durften auf Gut Aiderbichl Henndorf Einzug halten.

 

Die Kune Kune stammen ursprünglich aus Neuseeland. Sie sind kleiner als die uns bekannten Hausschweine und werden etwa 100 kg schwer. Sie haben kurze Beinchen und ein ganz besonderes Markenzeichen: Unter ihrem Kinn tragen sie, ähnlich wie Ziegen, zwei Troddeln (auf Maori "Piri Piri"). Die Kune Kune sind sehr gutmütig, gehen freudig auf Menschen zu, und können sich fast ausschließlich von Gras ernähren. Sie sind die perfekten Weideschweine.

Doch Ende der 70er Jahre wären sie fast ganz verschwunden. Es gab nur noch 9 Exemplare von ihnen. Glücklicherweise fanden sich Liebhaber dieser besonderen Rasse, die sich für deren Erhalt einsetzten. Mittlerweile hat sich ihr Bestand wieder auf mehr als 1.000 Tiere erhöht und man findet die Kune Kune vereinzelt bei Züchtern und Liebhabern in Neuseeland, den USA und Europa.

Als wir nun von dieser bedrohten Rasse und fünf kleinen Ferkelchen erfuhren, die ein neues Zuhause suchten, entschlossen wir uns dazu, sie bei uns aufzunehmen...


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